Bahntrassenradeln in Österreich

Beim Blick auf die Bahntrassenrad- und -wanderwege in Österreich fallen einige Besonderheiten auf: Ein großer Teil dieser Wege verläuft auf ehemals schmalspurigen Bahnstrecken, die meist eine Spurweite von 760 mm hatten. Auch normalspurige Strecken vornehmlich im Nordosten und Osten des Landes hat das Schicksal der Stilllegung ereilt, eine Nutzung als Radweg ist hier allerdings erst eine verhältnismäßige neue Entwicklung. Zur schienengebundenen Variante des Bahntrassenradelns siehe Draisinenstrecken in Österreich.
Eine besondere Erwähnung wert ist die erste Schienenstrecke Österreichs, auf der im 19. Jahrhundert zwischen Budweis und Gmunden eine Pferdebahn unterwegs war. Auf den Spuren dieser zur damaligen Zeit längsten Eisenbahnstrecke der Welt kann man heute entlang wandern.
Mit der Eröffnung des Herzstück des Ybbstalradwegs und der Thayarunde (beide Niederösterreich) sind 2017 zwei exvellente Bahntrassenwege hinzugekommen. Der Hintergebirgsradweg in Oberösterreich sticht mit 16 passierbaren Tunneln hervor.

Übersichtskarte: Radwege auf stillgelegten Eisenbahnstrecken in Österreich
(Klicken Sie auf die farbigen Punkte, um zu den Detailinformationen zu gelangen.)



1 – Burgenland, 2 – Kärnten, 3 – Niederösterreich, 4 – Oberösterreich,
5 – Salzburg, 6 – Steiermark, 7 – Tirol, 8 – Vorarlberg, 9 – Wien

blaugrün: geplante Bahntrassenwege

Nachträge (noch nicht in der Karte verzeichnet)
AT 3.03: Ybbstalradweg: WAidhofen an der Ybbs – Lunz am See
AT 4.06: Rohr – Bad Hall
AT 4.07: Koppental-Radweg: Obertraun – Bad Aussee


Rail-Trails in Austria – Manyl of the rail-trails in Austria are on trackbeds of former narrow gauge railways (760 mm). There are some abandoned standard gauge railway lines in the North Eastern and Eastern part of the country, but the conversion into cycle paths is a quite new trend. The first railway in Austria was operated by horses and ran from Budweis to Gmunden. A great part of this trackbed that was the longest one world-wide at time of construction can now be walked.
In 2017 the central part of the Ybbstalradweg and the Thayarunde in Lower Austria have been completed: two excellent trails.


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AT 2: Kärnten
AT 2.01 Obervellach: Alte Trassenführung der Tauernbahn
Streckenlänge (einfach): ca. 4,1 km
Höhenprofil: auf der ehem. Bahn langgez. l. St. von 1050 auf 1150 m ü. NN
Oberfläche:

Schotter

Eisenbahnstrecke: 806 / Schwarzach-St. Veit – Spittal-Millstättersee; 79 km (1435 mm)
Eröffnung des Radwegs:
Nächster Bahnhof: Mallnitz-Obervellach
Route: Obervellach – südl. Mallnitz.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Tauernbahn
11.10.2015 -
AT 2.02 Vellachtalradweg: Gösselsdorf – Eisenkappel
Streckenlänge (einfach): ca. 10,9 km (davon ca. 5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: Vellachtalbahn / Völkermarkt-Kühnsdorf – Eisenkappel; 18 km (760 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 5. Oktober 1902
Stilllegung der Bahnstrecke: 16. Januar 1965 (Pv Gesamtstrecke und Gv Rechberg – Eisenkappel), 1971 (Gv Völkermarkt-Kühnsdorf – Rechberg)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Gösselsdorf – Eisenkappel.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Vellachtalbahn
17.03.2014 -
AT 2.03 Görtschitztalradweg: Hüttenberg – Kitschdorf
Streckenlänge (einfach): ca. 3,7 km (davon ca. 3,5 km auf der ehem. Bahntrasse); weitere 4,8 km geplant
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: Der Radweg wird Teil des R 7A (Görtschitztalradweg) von Klagenfurt nach Hüttenberg.
Eisenbahnstrecke: 754 / Launsdorf-Hochosterwitz – Hüttenberg; 29,5 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1869 (Pv ab 1871)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1995 (Pv)
Eröffnung des Radwegs:
  • Oktober 2012 (Wieting – Mösel)
Planungen:

Als Teil des überregionalen Radwegs R 7A (Görtschitztalweg) sollen insgesamt 8 km zwischen Wieting und Hüttenberg als Radweg ausgebaut werden. Im Juni 2011 wurden hier die Gleise abgebaut und im Oktober 2012 der Abschnitt von Wieting bis zum ehemaligen Bahnhof Mösel asphaltiert. Die ursprünglich für 2013 vorgesehene Verlängerung bis Hüttenberg konnte aus Sparzwängen noch nicht realisiert werden. [November 2013]

Route: Hüttenberg – Wieting.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Görtschitztalbahn
17.03.2014 -

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AT 3: Niederösterreich
AT 3.01 Dampfross & Drahtesel: Wien-Stammersdorf – Obersdorf-Pillichsdorf
Reich mit Bahnrelikten und Infotafeln ausgestatteter, sehr leicht welliger Bahntrassenweg nördlich von Wien. Nur die Anbindung in Stammersdorf fällt nicht ganz so attraktiv aus wie der eigentliche Trassenweg.
Auszeichnungen: 3. European Greenways Award 2007 (2. Preis Entwicklung und Tourismus)
Streckenlänge (einfach): ca. 12,7 km (davon ca. 9,7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: Die Strecke ist Teil des Eurovelo 9.
Eisenbahnstrecke: 182 / Stammersdorf – Obersdorf – Groß Schweinbarth – Bad Pirawarth – Zistersdorf – Dobermannsdorf; 72 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1903
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. Mai 1988
Eröffnung des Radwegs:
  • 25. September 2005
Route: Wien-Stammersdorf (Alter Bahnhof) – Groß Ebersdorf – Eibesbrunn – Hst Obersdorf-Pillichsdorf.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Stammersdorfer Lokalbahn
Externe Links (Radweg): www.dampfross-drahtesel.at
25.06.2017 -
AT 3.02 St. Aegyd am Neuwalde – Kernhof
Das äußerste Stück der Bahn im Traisental ist zwischen dem heutigen Gleisende in St. Aegyd und dem ehemaligen Endbahnhof in Kernhof als Teil des Traisental-Radwegs ausgebaut.
Streckenlänge (einfach): ca. 4,9 km (davon ca. 3,7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: l. St. von St. Aegyd (600 m ü. A.) nach Kernhof (700 m)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Teil des Traisentalradwegs R 4
Eisenbahnstrecke: 151 / Traisen – Freiland – Kernhof; 34 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 2. Juni 1893
Stilllegung der Bahnstrecke: 1988 (Markt St. Aegyd am Neuwalde – Kernhof); der PV auf der Strecke von Schrambach bis St. Aegyd wurde 2010 eingestellt
Eröffnung des Radwegs:
Besonderheiten: Kernhof ist Endhaltestelle des Postbusses mit Radanhänger, der parallel des Traisentalradwegs verkehrt.
Route: St. Aegyd am Neuwalde – Kernhof.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Traisen–Kernhof
25.06.2017 -
AT 3.03 Ybbstalradweg: Waidhofen an der Ybbs – Lunz am See
Zwischen Waidhofen und Lunz liegt zwar nur knapp die Hälfte des Radwegs direkt auf der Trasse der früheren Ybbstalbahn, sonst werden die verkehrsarmen Sträßchen parallel zur Bahn und zur Anbindung von Lunz auch straßenbegleitende Radwege genutzt. Die Streckenführung im mal engen, mal breiteren Tal ist mit ihren Felsformationen und aufwändigen Hangsicherungen grandios.
Streckenlänge (einfach): ca. 55,7 km (davon ca. 25,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph. (Breite: 2,5 m)

Kunstbauten: Der Tunnel bei Opponitz ist in den Radweg einbezogen und beleuchtet.
Eisenbahnstrecke: 156 / Gstad – Kienberg-Gaming; 71 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Juli 1896 (Waidhofen – Groß Hollenstein), 15. Mai 1898 (Groß-Hollenstein – Lunz am See), 12. November 1898 (Lunz am See – Kienberg-Gaming)
Stilllegung der Bahnstrecke: 11. Dezember 2010 (Gstad – Göstling)
Eröffnung des Radwegs:
  • 2. Oktober 2015: Göstling – St. Georgen/Reith
  • 17. Juni 2017: Feierliche Eröffnung des gesamten Weges
Radwegebau:

Nachdem lange um die Zukunft der Ybbstalbahn gerungen wurde, lag im Oktober 2011 der Auflassungsbescheid für die Strecke vor. Im Dezember 2013 wurde der Auftrag zur Demontage der Gleise erteilt, die Arbeiten begannen im Januar. Der Erste Spatenstich für den ersten Bauabschnitt des Radwegs wurde am 15. September 2014 gesetzt. Im Oktober 2015 konnte der Abschnitt Göstling – St. Georgen/Reith freigegeben werden, auf dem der Ybbstalradweg zwischen Göstling und Kogelsbach auf der ehemaligen Bahntrasse und bis St. Georgen auf der L 6181 verläuft. Im April 2016 wurde mit dem Bau der Abschnitte Gstad – Opponitz sowie St. Georgen/Reith – Großhollenstein begonnen. Im Mai 2017 wurde der letzte Abschnitt von Opponitz nach Hollenstein und ein weiteres kurzes Stück asphaltiert. Die feierliche Eröffnung findet am 17. Juni 2017 um 14:00 in Opponitz statt.

Besonderheiten: Der Ybbstalradweg erhält eine Wintersperre und ist per Rad zwischen dem 15. April und 31. Oktober nutzbar.
Route: Waidhofen an der Ybbs – Opponitz – Hollenstein – Großhollenstein – Sankt Georgen am Reith – Kogelsbach – Göstling an der Ybbs – Lunz am See.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Ybbstalbahn
25.06.2017 -
AT 3.04 Traisental-Radweg: Freiland – Türnitz
Einziges und leider nicht unerhebliches Manko des Türnitzer Bahntrassenweg mit seiner attraktiven Streckenführung und drei Tunneln ist der Belag aus gesplittetem Recyclingasphalt. Dieser hat einen hohen Rollwiderstand und ist in schattigen Abschnitten so bemoost, dass bei Nässe eine große Rutschgefahr zu befürchten ist.
Auszeichnungen: 6. European Greenways Award 2013 (1. Preis Excellence)
Streckenlänge (einfach): ca. 8,9 km (davon ca. 8,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: leichte Steigung von Freiland (420 m ü. A.) nach Türnitz (470 m)
Oberfläche:

gesplitteter Recyclingasphalt

Status / Beschilderung: autofrei; Wegweisung als R4a
Kunstbauten: drei Tunnel: Prinztaltunnel (133 m), Moosbachtunnel (32 m), Dickenauer Tunnel (155 m)
Eisenbahnstrecke: Freiland – Türnitz; 9 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1908
Stilllegung der Bahnstrecke: 3. Juni 2001
Eröffnung des Radwegs:
  • 29. September 2012
Route: Freiland – Lehenrotte – Türnitz.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Freiland–Türnitz
Externe Links (Radweg): www.traisentalradweg.at
25.06.2017 -
AT 3.05 Thayarunde: Waidhofen an der Thaya – Slavonice
LogoDer Bahntrassenweg von Waidhofen an der Thaya ins tschechische Slavonice als Teil der Thayarunde ist einer jener Kristallisationskeime, die einer ganzen Region einen (rad)touristischen Schub geben. Wichtige Bausteine für eine weitere Entwicklung sind erkannt, sodass es im Umfeld des schon jetzt hervorragenden eigentlichen Bahntrassenwegs zu weiteren Verbesserungen kommen wird.
Streckenlänge (einfach): ca. 28,2 km (davon ca. 25,2 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: Teil des geplanten Radwegs "Thayarunde", der am 24. Juni 2017 offiziell eröffnet wird; Wegweisung wird noch installiert
Eisenbahnstrecke: 176 (Thayatalbahn) / Schwarzenau – Fratres; 34 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 3. August 1891 (Schwarzenau – Waidhofen an der Thaya), 20. Juni 1903 (Waidhofen an der Thaya – Slavonice/Zlabings)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1945 (Fratres – Slavonice/Zlabings), 10. Januar 1977 (Gilgenberg – Fratres), 1. September 1986 (Pv Waidhofen an der Thaya – Gilgenberg), 12. Dezember 2010 (Schwarzenau – Waidhofen an der Thaya)
Eröffnung des Radwegs:
  • August 2014: Fratres – Slavonice (CZ); 2,5 km
  • 14. Juni 2015: Dobersberg – Fratres
  • Juli 2016: Waidhofen – Dobersberg
Radwegebau:

Nach früheren Planungen sollte 2011 mit dem Bau begonnen und die Thayarunde 2013 komplett fertig gestellt werden. Das durch eine Beschwerde des "Verkehrsforums Waldviertel" verzögerte Projekt lief Gefahr, die zeitlich befristete EU-Förderung zu verlieren. Bei einer Unterschriftensammlung sprachen sich auf der anderen Seite über 4000 Personen für den Radweg aus.

Nach der Entscheidung des Landesverwaltungsgerichts zugunsten des Radwegs wurde im Oktober 2014 mit dem Bau des Abschnitts zwischen Fratres und Dobersberg begonnen (Feierliche Eröffnung: 14. Juni 2015). Das zweite Teilstück von Waidhofen an der Thaya nach Dobersberg ist inzwischen ebenfalls baulich fertiggestellt und freigegeben. Die offizielle Einweihung der gesamten 110 km langen Thayarunde fand am 24. Juni 2017 statt.

Route: Waidhofen an der Thaya – Dobersberg – Waldkirchen an der Thaya – Fratres – Slavonice (CZ).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Thayatalbahn
Externe Links (Radweg): www.thayarunde.eu
25.06.2017 -
AT 3.06 Thayarunde: Göpfritz – Raabs
LogoDer östliche Bahntrassenweg innerhalb der Thayarunde verbindet den Bahnhof Göpfritz an der Wild durch die landwirtschaftlich geprägte, leicht hügelige Landschaft des Waldviertels mit Raabs an der Thaya. Er knüpft an drei Punkten an den westlichen Bahntrassenweg AT 3.05 an.
Streckenlänge (einfach): ca. 21,3 km (davon ca. 18 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: Teil des Radwegs "Thayarunde"
Eisenbahnstrecke: 175 / Göpfritz – Raabs an der Thaya; 19,5 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 18. August 1895 (Göpfritz – Groß-Siegharts), 14. Oktober 1900 (Groß-Siegharts – Raabs an der Thaya) – Eine Verlängerung nach Drosendorf und Znaim wurde infolge des Ersten Weltkriegs nicht mehr realisiert.
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. September 1986 (Pv), 2001 (Gv)
Eröffnung des Radwegs:
  • 5. Juni 2016
Radwegebau:

Die Schienen wurden im Mai/Juni 2013 entfernt, der Radweg wurde bis Mitte 2016 in drei Abschnitten gebaut. Die offizielle Eröffnung der Thayarunde findet am 24. Juni 2017 statt.

Nächster Bahnhof: Göpfitz an der Wild
Route: Göpfritz – Raabs.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Lokalbahn Göpfritz–Raabs
Externe Links (Radweg): www.thayarunde.eu
25.06.2017 -
AT 3.07 'Krumpe': Bischofstetten – Mank (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 11,2 km geplant
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 154 / Ober Grafendorf – Wieselburg; 38 km (760 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 27. Juli 1898
Stilllegung der Bahnstrecke: 11. Dezember 2010
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Planungen:

Zwischen Mank und Bischofstetten wurden im Herbst 2015 die Schienen entfernt. Auf diesem Abschnitt ist ein über 11 km langer Radweg geplant. Mit dem Bau soll in Bischofstetten und Kilb 2017 begonnen werden, das anschließende Stück bis Poppendorf soll ein Jahr später folgen, sodass das Projekt 2019 abgeschlossen werden kann. [Januar 2017]

Route: (in Diskussion: Bischofstetten – Kilb – Mank).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Lokalbahn Ober-Grafendorf–Gresten
05.04.2017 -

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AT 4: Oberösterreich
AT 4.01 Pferdeeisenbahn-Wanderweg: Bujanov (Tschechien) – Linz (Wanderweg)
Streckenlänge (einfach): ca. 76 km (davon ca. 30 km auf der ehem. Bahntrasse)
abschnittsweise auf der Trasse, auf größeren Passagen vermutlich nicht radtauglich
Oberfläche:

wg.

Eisenbahnstrecke: k.k. priv. Erste Eisenbahn-Gesellschaft / Budweis – Linz – Gmunden; 197 km (1106 mm; Holzschienen mit Flacheisen)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1829
Stilllegung der Bahnstrecke: 1872
Eröffnung des Radwegs:
  • 1982 (Staatsgrenze – Unterweitersdorf)
  • 1999 (Bujanov – Staatsgrenze)
  • 16. September 2000 (Unterweitersdorf – St. Magdalena b. Linz)
Route: Bujanov (Tschechien) – Eisenhut (Österreich) – Leopoldschlag Dorf (bzw. Leitmannsdorf – Hiltschen) – Kerschbaum – Summerau – Freistadt – Lest – Neumarkt i. M. – Pfaffendorf – Unterweitersdorf – Hattmannsdorf – Gallneukirchen – Mittertreffling – St. Magdalena (Linz).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Gemeinde Rainbach im Mühlkreis
04.12.2009 -
AT 4.01a St. Georgen an der Gusen
Streckenlänge (einfach): ca. 0,6 km
Oberfläche:

jeweils zur Hälfte asph. und Schotter

Status / Beschilderung: Über diesen Weg führt die nördliche Route des Donauradwegs.
Eröffnung der Bahnstrecke: 1941
Eröffnung des Radwegs:
Route: St. Georgen an der Gusen.
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02.08.2013 -
AT 4.02 Holzleithen – Thomasroith
Die kurze und nicht mehr ganz vollständig im ehemaligen Planum erhaltene Bahnstrecke nach Thomasroith wurde als Bergbau- und Erdgeschichts-Lehrpfad heergerichtet.
Streckenlänge (einfach): ca. 4,7 km (davon ca. 4,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: seht leichte Kuppe zw. 600 und 625 m ü. A.
Oberfläche:

abschnittsweise Schotter und Asphalt

Status / Beschilderung: überw. freigeg. Kfz-freier Weg und Anliegerstraßen; keine Radwegweisung
Eisenbahnstrecke: 1435 mm, zw. Obermühlau und Thomasroith auch 580 mm
Eröffnung des Radwegs:
Nächster Bahnhof: Holzleithen
Route: Holzleithen – Thomasroith (Hausruck).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Niederstrasser-Bahn (Vorläufer)
25.06.2017 -
AT 4.03 Grünburg – Klaus (Teil des Steyrtalradwegs)
Der Steyrtalradweg bietet zwischen Klaus und Grünburg einige schöne Bahntrassenabschnitte und Ausblicke auf den Fluss. Der Steyrdurchbruch ist auf einem kurzen Abstecher von der Straßenbrücke aus einzusehen.
Streckenlänge (einfach): ca. 20,7 km (davon ca. 17,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. l. St. von Grünburg (355 m ü. A.) nach Klaus (480 m); abseits der Trasse wenige zusätzliche Höhenmeter)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: überwiegend kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Teil des Steyrtalwegs R8
Eisenbahnstrecke: - (Steyrtalbahn) / Garsten – Klaus; 40 km (760 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1890 (Grünburg – Agonitz; 1909 (Agonitz – Klaus)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1980 (zw. Molln und Klaus bereits seit 1968 kein Personenverkehr)
Eröffnung des Radwegs:
  • 1991
Route: Grünburg – Molln – Agonitz – Steyrdurchbruch – Klaus an der Pyhrnbahn.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Steyrtalbahn
08.07.2017 -
AT 4.03a Pyhrnbahn: alte Streckenführung (im Bau)
Streckenlänge (einfach): ca. 14 km geplant
Oberfläche:
Eröffnung des Radwegs:
Planungen:

Auf der Pyhrnbahn werden einige große Brücken durch Neubauten ersetzt. Die alten sollen als Radweg genutzt werden. Der insgesamt 14,5 km lange Lückenschluss verbindet den Steyrtalradweg (R 8) mit dem Nationalpark-Kalkalpenweg (R 31). Der Erste Spatenstich für dieses Vorhaben wurde im September 2015 gesetzt; es soll im Herbst 2018 abgeschlossen werden. [Mai 2016]

Route: .
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16.07.2017 -
AT 4.04 Hintergebirgsweg: Reichraming – Unterweißwasser (MTB)
Der Hintergebirgsweg ist mit 14 durchfahrbaren, drei gesperrten und zwei durchwanderbaren Tunneln auf einer Stichstrecke der mit Abstand tunnelreichste Bahntrassenweg in Österreich. Für die eigentlichen Bahntrassenwegen reicht ein "normales" Rad mit etwas breiterer Bereifung. Als Rundtour über den anspruchsvolleren, recht steilen Hirschkogelsattel sollte man auf ein MTB zurückgreifen.
Synonyme: auch: Hintergebirgsradweg
Streckenlänge (einfach): ca. 38,1 km (davon ca. 26,1 km auf der ehem. Bahntrasse)
Abzw. Haselbrücke – Wällerhütte: ca. 1,2 km als für den Radverkehr gesperrte Forststraße
Oberfläche:

7 km bis Anzenbachschranken asph., Rest Schotter

Kunstbauten: 12 Tunnel auf der Strecke Anzenbachschranken – Unterweißwasser (darunter drei mit 200-290 m etwas längere südlich der Annerlbrücke) und zwei weitere auf dem Abzw. zur Wällerhütte
Eisenbahnstrecke: 760 mm
Eröffnung der Bahnstrecke: 1920 (Waldbahn Reichraming)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1971
Eröffnung des Radwegs:
Route: Bf Reichraming – Reichraming – Dirnbach – Anzenbachschranken – Maieralm (Abzw. nach Brunnbach) – Große Klause – Annerlsteg – Haselbrücke (Abzw. zur Wällerhütte) – Unterweißwasser;
Abzw. Brunnbach: Maieralm – Brunnbach.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Waldbahn Reichraming
25.06.2017 -
AT 4.05 Waldbahn Offensee
Nur gut 1,5 km der Waldbahntrasse dürfen als Teil einer Mountainbike-Route befahren werden; der größere Rest ist für den Radverkehr gesperrt.
Streckenlänge (einfach): ca. 5,1 km (davon ca. 4,9 km auf der ehem. Bahntrasse)
davon 3,3 km für den Radverkehr gesperrt
Höhenprofil: langgez. l. St. von 660 auf 810 m ü. A.
Oberfläche:

Schotter

Status / Beschilderung: Forststraße (nur auf den ersten 1,8 km als MTB-Route freigegeben: von Mitte April bis Ende Oktober, jew. zwei Stunden nach Sonnenauf- bis eine Stunde vor Sonnenuntergang)
Eisenbahnstrecke: 17 km (800 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1899
Stilllegung der Bahnstrecke: 1954
Eröffnung des Radwegs:
Route: Offensee (südöstlich Ebensee) – Moosau.
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Externe Links (Bahn): Wikipedia: Offenseebahn
25.06.2017 -
AT 4.06 Rohr – Bad Hall
Der kurze Bahntrassenweg vom Bahnhof Rohr nach Bad Hall hat in erster Linie lokale Bedeutung.
Streckenlänge (einfach): ca. 4,1 km (davon ca. 2,8 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: s. l. St. von 335 auf 365 m ü. A.
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; regionale Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 351 / Rohr – Bad Hall; 5 km (1435 mm)
Eröffnung des Radwegs:
  • 25. September 2010
Nächster Bahnhof: Rohr
Route: Rohr im Kremstal– Hehenberg – Bad Hall.
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Externe Links (Bahn): Wikipedia: Wels-Rohrer-Bahn
25.06.2017 -
AT 4.07 Koppental-Radweg: zw. Obertraun und Bad Aussee
Ein sehr kurzer Abschnitt der bereits 1897 nach Hochwasserschäden aufgegebenen alten Streckenführung der Salzkammergutbahn mit einem 55 m langen Tunnel wurde in den Salzkammergutradweg einbezogen.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,2 km (davon ca. 0,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: Bahntrassenweg: eben (ca. 550 m ü. A.); in Richtung Bad Aussee anschließend Anstieg um 150 hm auf 6 km
Oberfläche:

Schotter

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Teil des Salzkammergutwegs
Kunstbauten: ein Tunnel (55 m lang); eine neue Hängebrücke
Eisenbahnstrecke: 306 (alte Streckenführung) / Stainach-Irdning – Schärding; 174 km (1345 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 23. Oktober 1877
Stilllegung der Bahnstrecke: 1897 infolge von Hochwasserschäden; die neue Streckenführung wurde ein Jahr später in Betrieb genommen
Eröffnung des Radwegs:
  • 29. Mai 2011
Nächster Bahnhof: Hp Obertraun-Koppenbrüllerhöhle
Route: zwischen Obertraun und Bad Aussee.
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Externe Links (Bahn): Wikipedia: Salzkammergutbahn
25.06.2017 -
AT 4.08 'Haager Lies': Haag am Hausruck – Neukirchen bei Lambach (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 21,9 km geplant
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: - / Neukirchen bei Lambach – Haag am Hausruck; 22 km (Nullpunkt: Lambach)
Eröffnung der Bahnstrecke: 23. Juli 1901
Stilllegung der Bahnstrecke: 13. Dezember 2009 (Pv)
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Planungen:

Die Anliegergemeinden haben den Wunsch auf der Trasse einen Radweg anzulegen, was sich jetzt zu verdichten scheint. In Gaspoltshofen liegt bereits ein Grundsatzbeschluss zum Kauf der Strecke vor. Zur Ausgestaltung des Radwegs wird jetzt eine Machbarkeitsstudie durchgeführt. [Januar 2017]

Route: (in Diskussion: Haag am Hausruck – Neukirchen bei Lambach).
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Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Lambach–Haag am Hausruck
19.02.2017 -

Steckbriefe ausklappen: nichts - 4 - 3+ - 2+ - alles

AT 5: Salzburg
AT 5.01 Salzburg – Strobl am Wolfgangsee (ehem. Ischler Bahn)
Die beiden Bahntrassenwege zwischen Salzburg und östl. Eugendorf sowie zwischen St. Gilgen und Strobl am Wolfgangsee sind leider nicht adäquat miteinander verbunden. Der kritischste Abschnitt zwischen Mond- und Wolfgangsee könnte durch die Öffnung des Hüttensteiner Tunnels entschärft und entscheidend aufgewertet werden.
Streckenlänge (einfach): ca. 52,6 km (davon ca. 19,7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

Salzburg – Eugendorf: asph.; St. Gilgen – Strobl: straßenbegleitend asph, sonst meist wg.

Kunstbauten: die beiden Tunnel oberhalb von Schafling sind nicht Teil der zurzeit als Radroute beschilderten Strecke, die zwischen Mond- und Wolfgangsee auf die Bundesstraße ausweicht; der südlichere, 443 m lange Hüttensteiner Tunnel ist verschlossen
Eisenbahnstrecke: Salzkammergut-Lokalbahn (SKGLB) / Salzburg – Bad Ischl; 63 km (760 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1890-94
Stilllegung der Bahnstrecke: 1957
Eröffnung des Radwegs:
Planungen:

Das Land Salzburg und Oberösterreich haben sich darauf verständigt die Ischlerbahn-Trasse mit zwei Tunneln zwischen Mondsee und Wolfgangsee ebenfalls zu einem Radweg auszubauen. Allein auf Salzburger Seite belaufen sich die geschätzten Kosten auf 1,8 Mio. Euro [Juli 2017]

Route: Salzburg – Esch – Zilling – Eugendorf – Thalgau – St. Lorenz (südl. Mondsee) – Schafling – Hüttenstein – St. Gilgen – nördl. Langgassen – Strobl (anschließende Strecke bis Bad Ischl überbaut).
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Externe Links (Bahn): Wikipedia: Salzkammergut-Lokalbahn
14.08.2017 -

Steckbriefe ausklappen: nichts - 4 - 3+ - 2+ - alles

AT 6: Steiermark
AT 6.01 Seebergradweg: Kapfenberg – Thörl (ehem. Thörler Bahn)
Streckenlänge (einfach): ca. 10 km
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: Steiermärkische Landesbahnen / Kapfenberg – Au-Seewiesen; 23 km (760 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1893
Stilllegung der Bahnstrecke: 15. März 1959 (Pv)
Eröffnung des Radwegs:
  • 8. September 2005
Planungen:

Verlängerung von Thörl über Hinterberg und Döllach nach Au (unklar, ob hier ebenfalls die ehem. Bahntrasse genutzt wird)

Route: Kapfenberg – Thörl.
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Externe Links (Bahn): Wikipedia: Thörlerbahn
27.06.2013 -
AT 6.02 Mürzzuschlag – Neuberg an der Mürz
Der Großteil der Stichbahn von Mürzzuschlag nach Neuberg dient heute als Radweg abseits der Bundesstraße. Etwa auf halber Strecke bietet der ehemalige Bahnhof Kapellen Gelegenheit zur Einkehr.
Streckenlänge (einfach): ca. 11,9 km (davon ca. 8,4 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: l. St. von Mürzzuschlag (675 m ü. A.) nach Neuberg (740 m)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: meist kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Teil des R 5
Eisenbahnstrecke: 159 / Mürzzuschlag – Neuberg; 12 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Dezember 1879
Stilllegung der Bahnstrecke: 20. März 2008 (Betriebseinstellung: 1988)
Eröffnung des Radwegs:
  • 19. Juni 2011
Parkplatz: in Mürzzuschlag am Auweg (westlich der Brücke der Südbahn über die Mürz)
Route: Mürzzuschlag – Kapellen – Neuberg an der Mürz.
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Externe Links (Bahn): Wikipedia: Lokalbahn Mürzzuschlag–Neuberg
25.06.2017 -
AT 6.03 Birkfeld – Ratten (Feistritztalbahn)
Streckenlänge (einfach): ca. 16,7 km
Oberfläche:

geschottert

Eisenbahnstrecke: Steiermärkische Landesbahnen / Birkfeld – Ratten; 18 km (760 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 27. Dezember 1921
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. Februar 1971 (Pv); 1. Juni 1981 (Stilllegung)
Eröffnung des Radwegs:
  • 1984/86
Route: Birkfeld (Bahnhof) – Falkenstein (ehem. Bf) – Ratten.
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Externe Links (Bahn): Wikipedia: Feistritztalbahn
08.09.2014 -
AT 6.04 Kaindorf – Kogelberg
Streckenlänge (einfach): ca. 2,7 km
Oberfläche:

asph.

Eisenbahnstrecke: Sulmtalbahn / Leibnitz – Pölfing-Brunn; 25 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 13. Oktober 1907
Stilllegung der Bahnstrecke: 27. Mai 1967 (Pv), 31. Mai 1967 (Gv Leibnitz – Gleinstätten)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Kaindorf – Kogelberg.
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Externe Links (Bahn): Sulmtalbahn
21.04.2016 -
AT 6.05 Mariazell – Gußwerk (in Diskussion)
Bisher ist nur bei Gußwerk ein sehr kurzes Stück der Trasse als Teil eines Wanderwegs begehbar. Als Radweg ausgebaut wäre sie eine schöne Alternative zur Bundesstraße.
Streckenlänge (einfach): ca. 7 km geplant
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 153 / St. Pölten – Gußwerk; 91 km (760 mm)
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Route: (in Diskussion: Mariazell – Gußwerk).
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25.06.2017 -

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AT 8: Vorarlberg
AT 8.01 Bregenz und Doren-Bozenau – Bersbuch (ehem. Bregenzerwaldbahn)
Streckenlänge (einfach): ca. 35,1 km (davon ca. 16 km auf der ehem. Bahntrasse); weitere 7 km geplant
am westlichen Streckenende nach Straßenneubau z. T. nicht mehr auf der Trasse; in Bregenz ? km mit Riedenburgtunnel
Oberfläche:

zw. Egg und Bersbuch asph.; sonst Schotter; zwischen Kennelbach und Doren unbefestigt

Kunstbauten: Riedenburgtunnel in Bregenz (212 m); Rotachtunnel (123 m), Rickenbachtunnel
Eisenbahnstrecke: Bregenzerwaldbahn ("Wälderbahn"): Bregenz – Bezau; 35 km (760 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. September 1902
Stilllegung der Bahnstrecke: 1980-1983, offizielle Einstellung: 29. Januar 1985; zwischen Schwarzenberg und Bezau wird ein Museumsbahnbetrieb durchgeführt (bis 2004 Bersbuch – Bezau, ein guter Kilometer wird jetzt von der Bundesstraße eingenommen)
Eröffnung des Radwegs:
  • 18. Juni 2014 (Egg – Lingenau – Langenegg – Doren-Bozenau)
Planungen:

Seit einigen Jahren gab es Überlegungen zu einem Radweg auf der Bregenzerwaldbahntrasse von Bregenz durch das Bregenzerachtal nach Egg. Nach der Umwidmung eines Streckenteiles zwischen Kennelbach und Doren in ein Natura-2000-Schutzgebiet und einem Hochwasser im August 2005, durch das Teile der Bahntrasse zerstört wurden, ist die Realisierung eines durchgängigen Weges allerdings fraglich. Im Juli 2009 wurden Planungen der Regio Bregenzerwald zum Ausbau des 10 km langen Abschnitts von Doren nach Egg bekannt (positiver Baubescheid im Oktober 2011, Bau Oktober 2012 bis Sommer 2014) – und die Forderungen nach einem Ausbau ab Kennelbach prompt wieder lauter. [Juni 2014]

Route: Doren-Bozenau – Langenegg – Lingenau – Egg – Andelsbuch – Bersbuch.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bregenzerwaldbahn
www.waelderbaehnle.at (Museumsbahn)
Externe Links (Radweg): Regionalplanungsgesellschaft Bregenzerwald: Achtalweg
www.bregenzerwaldbahn-frueher-heute.at
07.07.2014 -
AT 8.02 Schruns – Partenen
Streckenlänge (einfach): ca. 18 km
nicht vollständig auf der ehem. Bahntrasse, die z. B. bei Gaschurn als Ortsumgehung genutzt wird
Oberfläche:

asph.

Eisenbahnstrecke: 760 mm
Eröffnung des Radwegs:
Route: Schruns – St. Gallenkirch – Gaschurn – Partenen.
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11.01.2009 -
AT 8.03 Höhenweg Trominier – Vermunt
Streckenlänge (einfach): ca. 2,6 km (davon ca. 2,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph.

Kunstbauten: die Strecke verläuft überwiegend in Tunneln (fünf Stück, bis ca. 900 lang)
Eisenbahnstrecke: - / Bergstation Trominier – Vermunt; 2,5 km (760 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1928
Eröffnung des Radwegs:
  • 1974
Route: Bergstation Trominier der Vermuntbahn (urspr. Standseilbahn, jetzt Schwebebahn von Partenen) – Vermuntstausee.
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Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Tschagguns–Partenen
27.06.2013 -
AT 8.04 Feldkirch: Alte Trassenführung der Arlbergbahn (in Planung)
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Oberfläche:

asph.

Kunstbauten: alter Schattenburgtunnel (138 m)
Eisenbahnstrecke: 601 / Lindau – Bludenz; 68 km (1435 mm)
Eröffnung des Radwegs: geplant
Route: .
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Vorarlbergbahn
27.06.2013 -

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AT 9: Wien
AT 9.01 Wien: Nordwestbahnhof – Wien Brigittenau (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 3 km geplant
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 148 und 149 / Wien Nordwestbahnhof – Wien Brigittenau Nord/Süd; 3,5 km (1435 mm)
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Planungen:

Nach der mit der für 2017 geplanten Inbetriebnahme des Güterterminals Inzersdorf einhergehenden Aufgabe des Nordwestbahnhofs soll das Gelände als fahrradfreundliches Stadtentwicklungsgebiet "Bike City" bebaut werden. Dazu passt der Vorschlag, die ehemalige Zubringertrasse für Radfahrer und Fußgänger nutzbar zu machen. [November 2011]

Route: (in Diskussion: Wien Nordwestbahnhof – Wien Brigittenau).
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17.07.2016 -
AT 9.02 Wien: Verbindungsbogen von der Donaukanallinie zur Gürtellinie
Die Stadtbahnbögen von der Donaukanallinie zur Gürtellinie sind 2008 zu einer kurzen, aber sehenswerten Verbindung vom Donaukanal-Radweg (EuroVelo 9) zum Bahnhof Spittelau ausgebaut worden.
Streckenlänge (einfach): ca. 0,7 km
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg
Eröffnung des Radwegs:
  • 2008
Route: Bf Spittelau – Donaukanal.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
25.06.2017 -
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Letzte Überarbeitung: 31. Oktober 2017

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