Bahntrassenradeln – Details

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BE Ligne/Linie 48 (im Bau: Raeren –) Weismes – St. Vith (Nordteil)
Der RAVeL-Weg von Weismes nach St. Vith ist Teil eines grenzüberschreitenden Systems von Bahntrassenwegen. Höhepunkte am Rande: das große Viadukt der abzweigenden Bahnstrecke bei Born und das Heimatmuseum in St. Vith mit einer informativen Ausstellung zur Vennbahn. An vielen Stellen stehen Tafeln, die zeigen, wie es dort zu Eisenbahnzeiten aussah.
Streckenlänge (einfach): ca. 17 km (davon ca. 14,5 km auf der ehem. Trasse)
Oberfläche: wg.; zw. Roetgen und Lammersdorf asph.
Eisenbahnstrecke: Linie 48 / Raeren – Monschau – Weywertz – Weismes – Born – St. Vith; 70 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 30. Juni 1885 (Aachen – Monschau), 1. Dezember 1885 (Monschau – Weismes), 28. November 1887 (Weismes – St. Vith)
Stilllegung der Bahnstrecke: Weismes – St. Vith: 18. Mai 1952 (Einstellung des regulären Personenverkehrs, letzte touristische Fahrt: 23. August 1980); 18. September 1982 (Gv); ab 1986 Abbau der Gleise
Kuriosum der Geschichte: Teile der Vennbahn zwischen Raeren und Kalterherberg verlaufen durch Deutschland, die Trasse selbst aber ist in der Folge des Versailler Vertrags belgisches Hoheitsgebiet. Daran wird sich auch nach der endgültigen Aufgabe der Bahnstrecke kaum etwas ändern, laut Auswärtigem Amt sei der Grenzverlauf endgültig geregelt. In der Deutschsprachigen Gemeinschaft nimmt man den zwischenzeitlichen Medienrummel zu den Spekulationen um eine Abtretung sportlich und sieht in ihm eine gute Werbung für den RAVeL-Weg.
Eröffnung des Radwegs: August 2001 (Montenau – St. Vith); 4. Juli 2004 (Weismes – Montenau)
Planungen: Ab 2012 wird es auf der Trasse der Vennbahn von Raeren über Monschau, Kalterherberg und Sourbrodt nach Weismes ebenfalls einen Radwanderweg geben, der auch Anschluss an den schon bestehenden Vennbahnweg Aachen-Rothe Erde – Walheim (NW 1.07) finden soll. Die 45 km lange Strecke ist Teil des sog. Drei-Länder-RAVeL (Belgien, Luxemburg, Deutschland), der bis auf kürzere Abschnitte die Vennbahntrasse von Aachen bis Troisvierges am Nordrand des Großherzogtums Luxemburg nutzen wird.
Im Dezember 2007 / Januar 2008 wurden die Schienen zwischen Monschau und Sourbrodt entfernt und von Dezember 2009 bis Februar 2010 die 28,5 km zwischen Roetgen und Kalterherberg freigeschnitten. Der feierliche Erste Spatenstich für den ersten Bauabschnitt in der Städteregion Aachen von Raeren nach Lammersdorf wurde am 4. November 2010 gesetzt. Zwischen Kalterherberg und Sourbrodt ist die Nutzung der Trasse parallel zur Draisinenstrecke (!) aufgrund einer Braunkehlchenpopulation gescheitert. Der erste neue Abschnitt zwischen Roetgen-Petergensfeld und Lammersdorf ist seit Anfang Juni 2011 befahrbar, der Abschnitt bis Kalterherberg wird erst 2012 asphaltiert. Ebenfalls ab 2012 soll die stark befahrene B 258 bei Roetgen ("Himmelsleiter") durch einen Tunnel unterquert werden. In Raeren ist die Strecke im Bau und soll bis zum Frühjahr 2012 fertig gestell werden. [Januar 2012]
Route: (im Bau: Raeren –) Roetgen – Lammersdorf (im Bau: – Monschau – Kalterherberg – Sourbrodt – Weywertz –) Weismes (Waimes) – Montenau – Born – St. Vith.
Verweis: zur Draisinenstrecke Kalterherberg – Sourbrodt siehe DS BE 01: Railbike des Hautes Fagnes
Externe Links: www.zvs.be/der-zug-kommt (Geschichts- und Museumsverein Zwischen Venn und Schneifel, St. Vith: das im Mai 2005 eröffnete Heimatmuseum liegt unmittelbar am Radweg)

Befahrung: April 2011

Dieser Abschnitt wird zwar an Wochenenden bereits eifrig genutzt und ist größtenteils frei
von Sperren oder Verbotsschildern, offiziell ist er noch nicht freigegeben.


Fahrtrichtung Süd



Fahrtrichtung Nord


Im Frühjahr 2011 wurden beginnend an der Landesgrenze zwischen Raeren und Roetgen ...

... die ersten Abschnitte der Linie 48 asphaltiert.

Nach gut 1,5 km kommt die Straßenquerung B 258 ("Himmelsleiter") in Sicht, ...

... die aus gutem Grund massiv gesichert ist.

Hier soll später eine Brücke oder Unterführung entstehen.

Bis es soweit ist, wird der ebenfalls bereits weitgehend fertige nächste Abschnitt, ...

... der zunächst weiter durch den Wald und später durch offenes Gelände führt, ...

... durch eine Umleitung über das Münsterbildchen ausgespart.

Links und rechts der Trasse stehen Grenzsteine, die die Bahn als belgisches Hoheitsgebiet ausweisen.

Nördlich von Roetgen.

In Roetgen endete im April 2011 am ehem. Bahnhof ...

... der erste asphaltierte Abschnitt an der Bundesstraße.

Aufschlussreiches Bauschild.

Im Ortsbereich Roetgen ...

... ist die Trasse schon für die Asphaltierung vorbereitet.

Der künftige Weg verläuf auf einem Damm und über zwei Brücken.

Querung Schwerzfelder Straße.

Leider absehbare Gefahrenstelle: Die Mittelinsel an der sehr stark befahrenen Bundesstraße
soll von den Radlern versetzt passiert werden, ist aber so schmal dimensioniert, dass sie
keinen ausreichendenden Platz für größere Gruppen oder Spezialräder / Anhänger bietet.

Die folgenden 1,7 km bis zur ...

... Wilhelmstraße sind ebenfalls bereits asphaltiert.

Anschließend geht es mit stetiger leichter Steigung ...

... mit einem Schlenker um den Birkhahnskopf ...

... durch den Roetgener Wald.

Soviel für heute, sonst reicht die Zeit für die eigentlich geplanten Erkundungen nicht.


Extraseite: vor und während des Ausbaus des Abschnitts Monschau – Kalterherberg

 

Zum Südabschnitt Weismes – St. Vith



Die Tourenbeschreibungen und begleitenden Angaben wurden mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Für ihre Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Das Nachradeln dieser Tour geschieht auf eigene Gefahr.

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