Bahntrassenradeln – Details

Deutschland > Nordrhein-Westfalen > südlich der Ruhr > NW 4.17
 
NW 4.17 Rösrath – Bensberg
Das Naherholungsziel Königsforst kann bequem auf der stillgelegten Bahnstrecke von Rösrath in Richtung Bensberg durchstreift werden.
Streckenlänge (einfach): ca. 8,3 km (davon ca. 7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: l. St. vom Bf Rösrath (90 m ü. NN) bis zum ehem. Bf Forsbach (130 m), l. Gef. bis etwa zur L 358 (65 m), dann nahezu eben
Oberfläche:

wg., teilw. steinig; in Rösrath asph.

Status / Beschilderung: ehem. Bahntrasse überw. Forstwege, kurz Anliegerstraße und kombinierte Fuß-/Radwege; Wegweisung entsprechend HBR NRW
Eisenbahnstrecke: 2663 / Köln-Mülheim – Bergisch Gladbach – Rösrath – Hoffnungsthal – Lindlar; 45 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Dezember 1868 (Köln-Mülheim – Bergisch Gladbach, 1870 bis Bensberg), 1890 (Bensberg – Rösrath – Hoffnungsthal), 1891 (Hoffnungsthal – Immekeppel), Januar 1912 (Immekeppel – Hommerich), 9. Dezember 1912 (Hommerich – Lindlar);
die angrenzende Strecke 2655 (Köln Kalk – Porz-Heumar – Rösrath – Hoffnungsthal – Overath; 24 km) wurde 1910 eröffnet; es gab Pläne, die Strecke 2663 über Lindlar hinaus bis Wipperfürth zu verlängern, was aber wie eine ganze Reihe weiterer Vorhaben nicht mehr verwirklicht wurde (Bergisch Gladbach – Wipperfürth oder eine Bahn durch das Dhünntal)
Stilllegung der Bahnstrecke: 2. Oktober 1960 (Pv Bensberg – Lindlar), 1. Dezember 1961 (Gv Bensberg – Rösrath), 29. September 1965 (Pv Bergisch Gladbach – Bensberg), 22. Mai 1966 (Gv Hoffnungsthal – Lindlar)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen:

Für den nördlichsten Abschnitt der Strecke zwischen Bensberg und Bergisch Gladbach ist ein Ausbau als Radschnellweg im Gespräch, möglicherweise als Provisorium im Vorfeld einer schon länger diskutierten späteren Nutzung als Autobahnzubringer. [Oktober 2016]

Messtischblätter: 5008, 5009, 5109
Route: Rösrath – Forsbach – Bensberg
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Sülztalbahn
Oberbergische Eisenbahnen: Streckenbeschreibung
24.11.2016

Trassenstatistik: Gesamtweg
Nr. Startpunkt Endpunkt Länge Status
1 50.90101, 7.18283
[N50° 54' 3.64" E7° 10' 58.19"]
50.95092, 7.15284
[N50° 57' 3.31" E7° 9' 10.22"]
8,3 km

Trassenstatistik: Bahntrassenabschnitte
Nr. Startpunkt Endpunkt Länge Status
1 (1) 50.89650, 7.17969
[N50° 53' 47.40" E7° 10' 46.88"]
50.94954, 7.15757
[N50° 56' 58.34" E7° 9' 27.25"]
7,0 km


Befahrung: Dezember 2000
Die Wegebeschreibung enthält neben dem Bahntrassenweg die Route bis zum
Straßenbahnmuseum Thielenbruch (Gesamtlänge: 19 km).

Fahrtrichtung Nord

RÖSRATH (Rheinisch-Bergischer Kreis)
0,0 Bf RÖSRATH; aus Richtung Köln kommend zurück: l. Gef. und Linkskurve
0,1 an der Straße rechts: Hauptstraße / L 284
0,3 schräg rechts: Bensberger Straße / L 288 (kurz als Einbahnstraße, St.); über den Bahnübergang und an der Abzw. nach FORSBACH weiter geradeaus
0,5 links: Gerhard-Hauptmann-Straße (l. St.); am Heinrich-Heine-Weg geradeaus in die Sackgasse (Gef.) und weiter geradeaus: wg. R/F (Schranke); mit Links- und Rechtskurve auf den ehem. Bahndamm
1,0 am Ende des wg. R/F (Pfostensperre) geradeaus: Stuppheide (l. St.; an den Einmündungen Eichendorffstraße, Kleiststraße, Hebbelstraße, Novalisstraße, Thomas-Mann-Straße und am Heinrich-Heine-Weg geradeaus folgen, weite Rechtskurve)
1,5 eine Straße queren: wg. R/F (Pfostensperre); später durch eine Schranke: Lärchenweg und an der Einmündung geradeaus: Ernst-Moritz-Arndt-Straße
1,8 am Ortsrand Ahornweg / Gerottener Weg queren: wg. R/F auf der Bahntrasse durch den Königsforst (überw. min. St., l. kurvig, mehrere Wege kreuzen)
3,8 bei FORSBACH die Jägerstraße queren (Schranken): min. St., l. kurvig
4,4 L 170 queren (Schranke und Pfostensperre): min. St., Rechtskurve; der Weg verläuft später über einen Damm; einen Weg queren
BERGISCH GLADBACH (Rheinisch-Bergischer Kreis)
5,8 am ehem. Bf FORSBACH vorbei (Gedenkstein und Rastplatz; vom Bahnhof sind nur noch Rampen und die gepflasterte Zufahrt vorhanden);
l. kurvig, teilw. min. Gef., ein Weg kreuzt
7,8 vor der Hütte rechts: wg.; Linkskurve
(Die Route verläßt hier die ehem. Bahntrasse, die bis Bergisch Gladbach noch überwiegend vorhanden, aber nicht als Radweg ausgebaut ist.)
8,1 an der Tischgruppe links: wg.; l. Gef.
8,4 an der Autobahnunterführung schräg links: wg.; l. kurvig und l. Gef. (kurz stärker); an einem Teich mit Rastplatz / Schutzhütte vorbei (9,0)
KÖLN (kreisfreie Stadt)
  einen Bach überqueren und an einer Einmündung und an einer Kreuzung geradeaus: überw. l. Gef.
11,3 an der Straße (Wanderparkplatz) schräg links: L 358 (linker R/F)
11,4 rechts in Richtung Wildpark: l. Gef. und auf einem Holzsteg über den Flehbach: wg., St.
BERGISCH GLADBACH (Rheinisch-Bergischer Kreis)
12,0 an der Schutzhütte schräg rechts: wg.; BAB 4 unterqueren (Mulde); am Waldrand geradeaus durch die Pfostensperre: Flehbachmühlenweg
12,7 an der Ampel Lustheide / L 136 queren: In den Auen (R/F)
13,1 hinter dem Bahnübergang (Straßenbahn: rechts zur Haltestelle #) links: Buchenkampsweg
KÖLN (kreisfreie Stadt)
  die Straße biegt später schräg rechts von den Gleisen weg: Buchenkamp
14,0 im Wald in der Linkskurve der asph. Straße rechts: Schranke, wg.; einen Bach überqueren
14,5 schräg rechts kurz auf Asphalt, einen Reitweg queren und hinter der Rechtskurve schräg links: wg.
BERGISCH GLADBACH (Rheinisch-Bergischer Kreis)
  ab dem Waldrand wg. R/F: Rinderweg
15,1 in der Siedlung links: Beningsfeld (R/F)
15,6 dem R/F an der Kläranlage schräg rechts folgen und sofort rechts durch den Wald (später Pfostensperre): Alte Markstraße
16,0 Brandroster queren: Hasselstraße; am Waldrand schräg links durch die Schranke: wg.; bei nächster Gelegenheit links; Rechtskurve, an allen Wegen geradeaus; später schräg links über einen Bach
17,4 an der Straße links: Gierather Straße
17,6 rechts: Gierather Mühlenweg; an den Einmündungen Rosenhang und Gierather Wiese geradeaus: an der Gierather Mühle (Ausflugsgaststätte) vorbei in den Wald
18,0 hinter der Mühle schräg rechts: wg.
18,3 an der Kreuzung mit Schranke links: wg. (Trasse der ehem. Straßenbahn von Köln nach Bergisch Gladbach); an einer Kreuzung geradeaus; hinter dem Linksschwenk zweimal schräg rechts halten: Thielenbrucher Allee
  18,3 rechts: zum S-Bahn-Haltepunkt Duckterath (1,1 km)
am Ende des wg. Weges schräg links und links: Schlodderdicher Weg; an der Ampel rechts: Mülheimer Straße / L 286 und bei nächster Gelegenheit links: Franz-Hitze-Straße zur S-Bahn
18,9 hinter dem P&R-Platz links: Im Eichenforst (freigeg. Einbahnstraße)
19,1 am Ende des P&R-Platzes wenig links versetzt zur Stadtbahn-Endhaltestelle Thielenbruch (in der alten Halle) mit Straßenbahnmuseum



Der Bahntrassenweg durch den Königsforst beginnt ...

... etwas südlich des Bahnhofs Rösrath ...

... an der Gerhart-Hauptmann-Straße.

Der in einem weiten Rechtsbogen leicht ansteigende Weg ...

... geht später in die Straße Stuppheide über.

Hinter der Kreuzung Schillerstraße ...

... beginnt ein weiterer kurzer eigenständiger Weg.

Am Ahornweg geht es dann in den Königsforst, ...

... der weiter leicht ansteigend ...

... durch Einschnitte über einige Dämme durchquert wird.

Der Weg ist ...

... auch bei Spaziergängern und Joggern beliebt.

Einschnitt und ...

... Querweg bei Altvolberg, ...

... gefolgt von einem weiteren Damm ...

... und flachen Einschnitt.

Straßenquerung L 170 (Kleineichen - Forsbach).

Die Strecke ist als Knotenpunktroute der Radregion Rheinland beschildert.

Auf der Kuppe ...

... befindet sich der außerhalb gelegene ehemalige Bahnhof Forsbach, ...

... an den ein Gedenkstein erinnert.

Anschließend geht es leicht bergab ...

... über zum Teil höhere Dämme ...

... bis zu diesem Unterstand südlich von Bensberg, ab dem die Trasse nicht mehr begehbar ist.

 



Die Tourenbeschreibungen und begleitenden Angaben wurden mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Für ihre Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Das Nachradeln dieser Tour geschieht auf eigene Gefahr. Die Mitteilung der Wegeführungen erfolgt mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass Sie für die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung und anderer relevanter Bestimmungen selbst verantwortlich sind und insbesondere im Einzelfall vor Ort abklären müssen, ob ein bestimmter Weg von Radfahrern benutzt werden darf (Fußgängerzonen, Einbahnstraßen usw.).

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(c) Achim Bartoschek 2000-2017
Letzte Überarbeitung: 19. Februar 2017

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