Leverkusen-Steinbüchel – Zeittafel

Leverkusen-
Steinbüchel
Übersicht
Fotospaziergang
Zeittafel
1155 Ersterwähnung von Lützenkirchen.
1158 Ersterwähnung von Steinbüchel (Ritter Konrad von Steinbüchel).
1207, 1220 Dietrich von Steinbüchel ist Deutzer Lehnsmann.
1264 Ersterwähnung von Niederblecher, Blechersiefen und Ropenstall.
1288 Schlacht bei Worringen.
1298 Ersterwähnung von Boddenberg.
1301 Ersterwähnung von Großendriesch ("Dreisze"; freiadeliger Rittersitz).
1311 Engelbert von Steinbüchel.
1318 Ersterwähnung der Steinbücheler Kapelle (Kirchspiel Lützenkirchen; Filialkirche von St. Maurinus. Lützenkirchen).
10.10.1344 Ersterwähnung des Weierhofes.
1348-50 Bei einer Pestepidemie stirbt die Hälfte der Steinbücheler Bevölkerung.
1360 Graf Gerhard von Berg teilt sein Land in Amtsbezirke auf: Amt Miselohe mit Sitz in Schlebusch/Schlebuschrath.
1361 Ersterwähnung von Fettehenne.
1582 Ersterwähnung einer Kapelle am Ort der heutigen St.-Nepomuk-Kapelle in Fettehenne (gewidmet dem "Heiligen Antonius mit der Sau"; um 1700 abgebrochen); Steinbüchel wird selbständige Pfarre; ca. 1590: Erweiterungsbau der Steinbücheler Kirche.
11.08.1583 Im Truchsessischen Krieg wird die Kirche von Steinbüchel von der Bonner Besatzung unter Karl Truchsess von Waldburg geplündert; am 23.09. kommt es zu einer "Bauernschlacht" bei Schlebusch, das Dorf wird abgebrannt; am 14.03.1588 wird Morsbroich geplündert.
1614 Herzogtum Berg kommt zu Pfalz.
1619 Der Deutsche Orden erwirbt Morsbroich.
07.05.1623 Dreizigjähriger Krieg: Spanische Soldaten zerstören das Dorf Schlebusch;
das Dorf wird längs der Bergischen Landstraße wieder aufgebaut, aber auch abseits in den verstreuten Ortschaften Steinbüchels und Schlebuschs entstehen neue Häuser.
1636 Letzte Pestepidemie in Steinbüchel.
Bergische Ämtereinteilung: Amt Miselohe mit Leichlingen, Witzhelden, (Bergisch) Neukirchen, Burscheid, Lützenkirchen, Opladen, Bürrig, Wiesdorf und Schlebusch.
1670 Ersterwähnung der Höfermühle: älteste Mühle im Kirchspiel Steinbüchel; nach dem ersten Weltkrieg aufgegeben.
1693 Der Pächter von Großendriesch, Konrad von der Straßen, wird gezwungen, Soldaten Quartier zu geben.
07.05.1720 Das Ropenstaller Kreuz wird errichtet (Karfreitag 1997 zerstört).
1724 Verkauf des Hauses Steinbüchel an den Deutschordens-Komtur Jobst Moritz von Droste-Senden (Morsbroich).
1732 Neubau des Herrenhauses am Rittersitz Steinbüchel; zu dieser Zeit auch Anlage des "Grünen Weges" als Verbindung zum Schloss Morsbroich.
1737 Fertigstellung der St.-Nepomuk-Kapelle in Fettehenne.
Mitte 18. Jhdt Ausbau der Berliner Straße (heute B 51).
1763 Die Schlebuscher Mühle wird unter Felix von Roll erbaut (1968 abgerissen; Lage: an der heutigen Kreuzung Opladener/Oulustraße).
1774 Bau von Schloss Morsbroich.
1777 Herzogtum Berg kommt von Pfalz zu Bayern.
1778 Das Langhaus von St. Nikolaus in Steinbüchel brennt ab (der dreistöckige Turm stammte aus dem 12. Jhdt.); 1779 wird das Langhaus neu errichtet.
1792 Im Kirchspiel Steinbüchel leben 871 Personen (439 männliche, 432 weibliche).
1794 Die französische Revolutionsarmee besetzt das linke Rheinufer.
05.04.1795 Preußen-Brandenburg schließt Sonderfrieden mit Frankreich; linksrheinische Gebiete werden aufgegeben.
17.05.1795 Norddeutschland wird per Konvention als neutral erklärt, die Demarkationslinie verläuft von Norden kommend am Rhein und an der Wupper.
24.07.1795 Der Nachfolger des Komturs von Droste Senden, Felix von Roll, stirbt in Morsbroich.
10.09.1795 Einmarsch der französischen Armee; Morsbroich wird geplündert; bei den Bauern der Umgebung werden alle Pferde requiriert; 24.09.-17.10.: zwei französische Offiziere in Morsbroich einquartiert; danach liegt Morsbroich im Niemandsland.
01.10.1795 Das linke Rheinland wird französisches Staatsgebiet (mit dem Frieden von Lunéville am 09.02.1801 bestätigt).
22.10.1795 St. Nikolaus in Steinbüchel (Rittergut) wird von den Franzosen verwüstet.
1796 Waffenstillstand.
1798 Der Deutsche Orden verkauft das landtagsfähige Rittergut Steinbüchel an Christian Lülsdorf (später Hofrat und Friedensrichter des Kantons Opladen); danach mehrfacher Besitzerwechsel.
24.07.1802 Johann Peter Berger erhält das Recht, am Hirzenberg Bergbau zu betreiben. Weitere Gruben im Wiembachtal folgen. Der geförderte Brauneisenstein erweist sich allerdings als wenig ergiebig.
1802/3 Anlage der Gronenborner Mühle (bis 1806 galt Mühlenzwang: den einzelnen Mühlen waren Mühlenbezirke zugeordnet; nächstgelegene Mühlen: in Schlebusch, Lützenkirchen und Burscheid, Mühle zum Stein in Odenthal; die Hirzenberger Mühle bestand noch nicht und die Höfermühle scheint eine Zeit lang außer Betrieb gewesen zu sein).
25.02.1803 Reichsdeputationshauptschluss: Säkularisation.
15.03.1806 Herzogtum Berg wird vom bayerischen König an Napoleon abgetreten; wird 1806 zum Großherzogtum und 1806/08 erweitert.
13.10.1807 Besetzung der Rheinlande durch napoleonische Truppen; Zusammenfassung verschiedener Kirchspiele zu den Munizipalitäten Schlebusch und Opladen; erster Maire (Bürgermeister; bis 1818) der Munizipalität Schlebusch wird Jacob Salentin von Zuccalmaglio, der Vater von Vincent, genannt Montanus; Bürgermeisterei ist das Wohnhaus Zuccalmaglios in Schlebusch.
05.04.1815 Wiener Kongress: Übergang der Rheinlande an Preußen; Verwaltungsstruktur: "Samtgemeinden" aus "Spezialgemeinden".
24.04.1816 Gründung des Kreises Opladen im Regierungsbezirk Düsseldorf (12 Landkreise).
1818 Einrichtung einer Personenpost zwischen Köln und Burscheid.
1819 Zusammenlegung des Kreises Opladen mit dem Kreis Solingen;
Errichtung eines Schulgebäudes in Neuboddenberg (spätere Freiherr-vom-Stein-Schule).
1820 Verwaltungsneugliederung: Steinbüchel kommt von der Bürgermeisterei Burscheid zu Schlebusch; Wiesdorf und Neukirchen zu Opladen.
1823 Bürgermeister Johann Winand Josef Rossi (bis 15.09.1866) regiert die Bürgermeisterei von Fettehenne aus (Ratsstube unterhalb der Kapelle).
1824/25 Zur Erstellung der ersten topographischen Karten wird der Leverkusener Raum vermessen.
1834 Inbetriebnahme der optischen Telegrafenlinie Berlin - Köln - Koblenz (nach ca. 12 Jahren durch elektrischen Telegrafen ersetzt).
1843 Der Geheime Regierungsrat a. D. von Sybel (Düsseldorf) erwirbt Haus Steinbüchel.
1848 Quettinger Revolutionäre belagern die Amtsstube in Fettehenne.
1856 Rheinische Städteordnung; aus Samtgemeinden werden Bürgermeistereien: B. Opladen Stadt, B. Opladen Land (Wiesdorf, Bürrig), B. Schlebusch (mit Lützenkirchen und Steinbüchel).
04.07.1857 Friedrich v. Diergardt kauft Schloss Morsbroich vom Schaffhausenschen Bankverein in Köln.
1862 Gründung der "Bergischen Kornbranntwein-Brennerei und Likörfabrik Gebr. Witzheller" in Kamp.
1864 Allein in Bruchhausen arbeiten 36 Samt- und Plüschweber in Heimarbeit für die Samt- und Seidenmanufaktur Andreae in Mülheim am Rhein.
07.06.1865 Der Burscheider Bäcker A. Klein beantragt die Konzession für die Hirzenberger Mühle; ab 1866 in Betrieb.
1889 Die Familie Strerath bewirtschaftet Großendriesch (bis 1962).
1890 Friedrich Westkott erwirbt Haus Steinbüchel.
1893 Baubeginn am Pfarrhaus Neuboddenberg.
1894 Baubeginn St. Nikolaus, Neuboddenberg; Abriss der alten Kirche am Haus Steinbüchel, die auf dem alten Friedhof (bis 1842 genutzt) stand.
27.05.1895 Weihe des Kirchenschiffs von St. Nikolaus, Neuboddenberg.
01.12.1900 Volkszählung: Steinbüchel hat 1072 Einwohner (heutiges Stadtgebiet: 25 000).
1904 Die Landflucht trifft die landwirtschaftlich geprägte Gemeinde Steinbüchel: Die Bevölkerungszahl geht von 1261 im Jahre 1875 auf 1061 (1904) zurück.
1910 Abriss des noch erhalten gebliebenen Turms der alten Steinbücheler Kirche.
1910/11 Das Obstgut Mathildenhof wird errichtet; benannt nach der Frau des Erbauers, Friedrich Westkott junior.
1914 Das Wegekreuz am Haus Steinbüchel wird errichtet.
1918 Scheune am Haus Steinbüchel brennt ab (nach 1924 wieder aufgebaut).
12.12.1918 Besatzung (bis 1926).
1929 Auflösung des Kreises Solingen: neue Stadt Solingen (seit 1914 kreisfrei) durch Eingemeindungen; Reste des Kreises: Kreis Solingen-Lennep (ab 1931: Rhein-Wupper-Kreis).
23.05.1929 Vertrag zwischen Steinbüchel und Wiesdorf über den Zusammenschluss.
01.04.1930 Gründung der Stadt Leverkusen: Vereinigung der Stadt Wiesdorf mit den Gemeinden Schlebusch, Steinbüchel und Rheindorf; Eingemeindung von Lützenkirchen nach Opladen; die Schlebuscher Straße in Lützenkirchen wird in Mülheimer Straße umbenannt.
1935 Baubeginn der Autobahn Leverkusen-Burscheid.
03.11.1938 Fertigstellung der Autobahn Leverkusen-Burscheid mit dem Rastplatz "Teufelsstein" (Anschlussstelle: Bismarckstraße)
(27.09.1933 Autoverkehrsstraße Opladen, 21.05.1936 Autobahn Köln-Düsseldorf; 01.09.1939 Burscheid-Wermelskirchen; 01.05.1940 Wermelskirchen-Lennep; 31.08.1961 bis Kamener Kreuz; 05.07.1965 Einweihung der Autobahnbrücke).
01.09.1939 Mit Kriegsbeginn werden die Verdunkelungsvorschriften wirksam.
05.06.1940 Bomben auf Niederblecher: zwei Tote.
27.09.1944 Großangriff: Bomben auf Rheindorf, Bürrig und das IG-Farben-Werk.
07.10.1944 Vorläufige Schließung aller Schulen.
28.10.1944 Kurz hinter der Stadtgrenze wird bei Straßerhof ein Bomber abgeschossen.
08.11.1944 Angriff auf das Reichsbahnausbesserungswerk Opladen.
28.12.1944 Schwerer Luftangriff auf das Reichsbahnausbesserungswerk Opladen.
02.03.1945 Letzter Bombenangriff auf Köln.
04.03.1945 Amerikaner haben das linke Rheinufer erreicht: IG-Farben-Werk unter Artilleriebeschuss (sechs Wochen).
05.03.1945 Geplanter Wiederbeginn des Unterrichts; wird wegen der Kriegsereignisse aber nicht durchgeführt; Freiherr-vom-Stein-Schule in Neuboddenberg ist durch Flak-Einheit belegt.
07.03.1945 Köln wird von amerikanischen Truppen besetzt.
28.03.1945 Vom Gauleiter wird die totale Räumung angeordnet, der Plan wird aber vor der Veröffentlichung fallen gelassen.
10.04.1945 Amerikanischer Stoßtrupp nach Hitdorf (Hafen): ca. 100 Amerikaner werden gefangen genommen.
11.04.1945 Amerikanische Truppen in Stammheim, am Scheuerhof und in Dünnwald.
12.04.1945 Deutsche Gegenwehr bei Nittum.
13.04.1945 Der Leverkusener Bürgermeister erreicht, dass keine weiteren Brücken gesprengt werden. (zerstört: Wupper-Eisenbahnbrücke am Schloss Reuschenberg, zwei Laufstege über die Dhünn bei Schlebusch und die Hauptbrücke der Reichsautobahn im Verteilerkreis Anfang April; durch Artillerietreffer in die Zündleitung zerstört: Autobahnbrücke über die Dhünn und die Wupperbrücke Rheindorfer Straße)
14.04.1945 IG-Farben-Werk besetzt; abends bis Wiesdorf (Manforter Straße).
15.04.1945 Leverkusen wird bis auf einen Zwischenfall bei Neuenhof (Küppersteg; bewaffnete HJ) kampflos geräumt; Vorstoß von amerikanischen Panzern auf der Mülheimer Straße nach Schlebusch: um 05:00 Schüsse auf Schlebusch (Villa Wuppermann und Schuhe Müller an der Berg. Landstraße getroffen); Räumung der verminten Dhünnbrücke; nachmittags: US-Truppen in Opladen.
16.04.1945 Einmarsch in Burscheid (schwere Kämpfe).
15.06.1945 Britische Besatzung.
18.06.1945 Mit Registrierschein Bewegungsfreiheit im Regierungsbezirk Düsseldorf.
01.04.1955 Leverkusen wird kreisfrei.
09.04.1959 Einrichtung der Realschule (heute "Montanus-Schule") an der Johannes-Dott-Straße, damals Mittelstraße (ehem. Krankenhausgebäude).
30.04.1959 Richtfest in Mathildenhof (auch "Untersteinbüchel") für 1058 Wohnungen;
01.07.1959 erste Mieter in Mathildenhof.
09.01.1961 Bezug der Grundschule In der Wasserkuhl.
19.12.1961 Richtfest Siedlung Gutshof Jüch / Am Kiesberg.
Sommer 1963 Gutshaus Großendriesch wird abgerissen.
17.11.1963 Leverkusen wird Großstadt.
1964 Erschließungsvertrag für Steinbüchel-West zwischen Opladen und Leverkusen: Ausbau der Steinbücheler Straße.
24.07.1964 Richtfest Städt. Kindergarten Mathildenhof.
08.12.1965 Eröffnung der Zweigstelle der Stadtsparkasse Leverkusen am Steinberg.
1965/66 Wohnsiedlungsgebiet Heidgen (Theodor-Heuss-Ring) und Kurt-Schumacher-Ring.
13.02.1966 Einweihung der ev. "Versetzbaren Kleinkirche" (Steinbücheler Straße).
1967 Einweihung der kath. Notkirche an der Steinbücheler Straße; Bau von St. Matthias in Mathildenhof (ab 1973 Pfarrei).
01.10.1967 Einweihung des ev. Gemeindezentrums Mathildenhof.
06.09.1968 Einweihung der Gemeinschaftsschule Steinbücheler Straße.
17.12.1968 "Gesetz zur Änderung der Gemeindegrenze zwischen der kreisfreien Stadt Leverkusen und der Stadt Opladen, Rhein-Wupper-Kreis" wird vom Landtag verabschiedet.
01.01.1969 Gebietsänderungsvertrag zwischen Opladen und Leverkusen wirksam: Steinbüchel-West und der anschließende "Driescher Zipfel" kommen zu Leverkusen; die Siedlung "Am Kiesberg" und das Gebiet östlich der Bruchhauser Straße fallen an Opladen, außerdem ein Industriegelände in Fixheide.
131 ha und 3054 Einwohner wechseln von Opladen nach Leverkusen, 82 ha und 747 Einwohner von Leverkusen nach Opladen.
07.02.1969 Eröffnung der Hangstraße, heute Wilmersdorfer Straße.
15.09.1971 Richtfest Grundschule Steinbüchel-West.
10.01.1972 Eröffnung der Zweigstelle Steinbüchel der Sparkasse Leverkusen.
31.05.1972 Bezug des Seniorenheims Stadt Leverkusen.
10.08.1972 Grundschule Steinbüchel-West wird der Bestimmung übergeben.
30.08.1972 In der Hirzenberger Mühle wird eine Flasche mit historischen Dokumenten von 1872 gefunden.
1973 Einzug der ersten Bewohner in die Derr-Siedlung.
01.08.1973 Das neu gegründete (später Ophovener) Gymnasium startet an der Steinbücheler Straße (bis 1975), nachdem am 06.06.1973 der erste Spatenstich für das Schulzentrum Schlebusch erfolgte.
10.11.1974 Einweihung des ev. Gemeindezentrums Steinbücheler Straße.
01.01.1975 Kommunale Neugliederung (Auflösung des Rhein-Wupper-Kreises):
Opladen, Hitdorf und Bergisch Neukirchen zu Leverkusen, Monheim (ohne Hitdorf) und Langenfeld zum Kreis Mettmann, Leichlingen, Burscheid und Wermelskirchen zum Rheinisch-Bergischen-Kreis.
Dadurch wird die Umbenennungen von 120 Straßen notwendig, z. B.:
Hangstraße ® Wilmersdorfer Straße,
Auf dem Driesch ® Von-Knoeringen-Straße,
Mülheimer Straße ® Von-Knoeringen-Straße / Heinrich-Lübke-Straße,
Lützenkirchener Straße ® Heinrich-Lübke-Straße.
01.10.1975 Die alte Opladener Postleitzahl (5670) wird ungültig.
1980 Einweihung der kath. Kirche St. Franziskus an der Steinbücheler Straße (heute Pfarrheim).
1984 Die Comeniusschule zieht mit in das Schulgebäude Heinrich-Lübke-Straße; Erschließung des Neubaugebietes Lichtenburg.
15.06.1984 Realschule im Schulzentrum Schlebusch wird getauft: "Montanus-Schule" (rechtswirksam zum 01.08.1984).
18.06.1986 Erstes Steinbücheler Seefest; u. a. mit Wolf Maahn und Heinz Rudolf Kunze.
20.06.1986 Grundsteinlegung Turnhalle Neuboddenberg (seit 1967 geplant).
1986/87 Bau der Siedlung Lichtenburg.
1987 Sanierung der Uferzone des Ophovener Weihers.
27.01.1987 Haus Steinbüchel wird als Denkmal eingetragen.
28.03.1987 Die Sparkassenfiliale Steinbüchel ist neu gestaltet.
01.08.1987 Start der zweiten Leverkusener Gesamtschule an der Steinbücheler Straße; die GHS läuft aus.
01.09.1987 Mit dem Start des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) wird Steinbüchel durch die Buslinie 215 an die Straßenbahn-Linie 4 nach Köln angebunden.
1989 Die Bayer AG kauft Haus Steinbüchel (bis 1996).
29.09.1991 Einem Großbrand auf Hof Jüch fällt eine Fachwerkscheune zum Opfer.
30.08.1992 Mit Beginn des Schuljahres 1992/93 zieht die Gesamtschule ins Schulzentrum Schlebusch; die Montanus-Schule kommt an die Steinbücheler Straße.
01.07.1993 Neue Postleitzahlen.
31.12.1993 Die Deponie Heiligeneiche in Burscheid direkt hinter der Leverkusener Stadtgrenze wird geschlossen.
April 1994 Das Rote Hochhaus in Mathildenhof präsentiert sich gelb.
15.02.1995 Leverkusen wird Mitglied der AG Fahrradfreundliche Städte NRW.
In den folgenden Jahren wird ein Radwegenetz durch die ganze Stadt ausgeschildert, die Route Rheinbrücke – Altenberg führt durch Steinbüchel.
30.09.1995 Schließung der Postfiliale Steinbüchel.
01.10.1995 Grundsteinlegung Kindergarten St. Franziskus.
Herbst 1996 Stadtbücherei in Steinbüchel von Schließung bedroht; Gründung einer Bürgerinitiative, heute: Förderverein Bücherei Steinbüchel e. V.
1996/97 Haus Steinbüchel wird zu Eigentumswohnungen umgebaut.
31.12.1997 Steinbüchel hat 14 602 Einwohner.
  

Heft zur Ausstellung
Diese Zeittafel ist erstmalig in einem Heft zur Ausstellung
"Von Höfen und Obstwiesen zum Stadtteil – Steinbüchel"
des Fördervereins Bücherei Steinbüchel e. V. im September 1999 erschienen.




Zur Startseite



www.achim-bartoschek.de/heft.htm