Bahntrassenradeln – Details

Deutschland > Nordrhein-Westfalen > südlich der Ruhr
 
NW 4.09 Trasse des Werkzeugs: Remscheid-Hasten – Remscheid Hbf
Gut gemeinter Weg, der vom Hbf Remscheid nach Hasten fast bis zum Deutschen Werkzeugmuseum führt. Die Strecke könnte ein echtes Schmankerl in einem für Radfahrer eher problematischen Umfeld sein – angesichts einiger zum Teil sogar als gefährlich einzustufender Gestaltungselemente schaut man sich's besser zu Fuß an.
Streckenlänge (einfach): ca. 4 km
Oberfläche: asph., stellenweise mit eingeprägten Werkzeugsymbolen (Inliner: Vorsicht!)
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg, auf die Trasse aufgemalte Ziel- und Entfernungsangaben, keine Fahrrad-Wegweisung nach HBR
Eisenbahnstrecke: 2705 / Remscheid-Lennep – Remscheid Hbf – Remscheid-Hasten; 9 km (1435 mm)
Nullpunkt: Wuppertal-Oberbarmen; Abschnitt Remscheid Hbf – Hasten: 4 km
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. September 1883 (Pv)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1922 (Pv), 31. Dezember 1990 (Gv, andere Angabe: 1986)
Eröffnung des Radwegs: 23. September 2006 (als Projekt "arbeits_spuren" bzw. "Werkzeugroute" im Rahmen der "Regionale 2006"; Erster Spatenstich Januar 2006), eine 2002 entfernte Bahnbrücke wurde im August 2008 durch einen Neubau ersetzt, die Anbindung zum Hbf wurde 2009 erstellt
Externe Links: ADFC Wuppertal: Trasse des Werkzeugs

Befahrung: Juni 2011

Fahrtrichtung Süd



Fahrtrichtung Nord

REMSCHEID (kreisfreie Stadt)
0,0 von REMSCHEID HBF westwärts: asph. Weg parallel zu den Gleisen
0,4 am Bahnübergang die Weststraße queren (Drängelgitter): Beginn des Bahntrassen-R/F; kurz weiter parallel zum Gleis und bei 0,6 die Stachelhauser Straße überqueren
0,9 Honsberger Straße queren (Drängelgitter); an einem Güterwaggon und Park mit Zwangsslalomstrecke vorbei (Vorsicht!)
  0,9 Zurzeit Streckensperrung zwischen Honsberger und Kremenholler Straße als Folge einer Baustelle.
1,2 Kremenholler Straße queren (Drängelgitter), dann eine Straße unterqueren; min. Gef.; am ehem. Schlachthof vorbei, später Drängelgitter und Pfostensperre, dann schräg links (weitere Pfostensperre) zurück auf die ehem. Bahntrasse; eine Brücke unterqueren
2,2 hinter dem ehem. Bf Vieringhausen (mit zwei abgestellten Güterwaggons) die Straße Vieringhausen / B 229 queren (Drängelgitter, Ampel); die Stockder Straße unterqueren (s. l. Gef.); stellenweise sind im Asphalt Werkzeuge eingeprägt (Vorsicht!); die Fürberger Straße und eine Hauszufahrt queren (jeweils Drängelgitter)
3,5 Stockder Straße (ein Drängelgitter) und später eine weitere Straße queren (Drängelgitter)
3,9 am überbauten Bahnhofsgelände geradeaus und zur Hastener Straße / L 415 (4,3)

An der Stachelhauser Straße wurde die Bahnbrücke abgerissen (Blick Richtung Remscheid Hbf).

Der Weg bis zur ehem. Brücke ist schon asphaltiert, aber gesperrt.

Ehem. BÜ Honsberger Straße.

Blick zurück: Sackgasse.

Ziel- und Entfernungsangaben sind auf den Weg gemalt.

Anschlussgleis (Blick zurück).

"Ich bin ein Radweg": Konflikte und Stürze vorprogrammiert.

Ehem. BÜ Kremmenholler Straße mit engen und stark überlappenden Drängelgittern.

Die nächste Straße wird unterquert.

Bank am Wegesrand.

Hinter dem ehem. Schlachthof verschwenkt der Weg wieder auf die Trasse.

Brücke vor dem ehem. Bf Vieringhausen.

"Fußgänger Radfahrer Ampelanlage benutzen": ...

... der Haken: Die Ampel ist auf dem Rad nicht zu erreichen.

"Türschild" der Trasse des Werkzeugs.

Hochwasser unter der Brücke der Stockder Straße.

Im Asphalt eingeprägte Schraubenschlüssel: Sturzgefahr für Inliner.

Auch an Hauszufahrten wurden enge Drängelgitter aufgestellt.

Ausblick von der Strecke.

Ab dem ehem. BÜ Stockder Straße geht es nur noch zu Fuß weiter (März 2007):
Die Engstelle ist inzwischen beseitigt.

Kleine Querstraße.

Am heute überbauten ehem. Bf Hasten war im März 2007 auch zu Fuß Schluss.

 



Die Tourenbeschreibungen und begleitenden Angaben wurden mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Für ihre Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Das Nachradeln dieser Tour geschieht auf eigene Gefahr. Die Mitteilung der Wegeführungen erfolgt mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass Sie beim Nachradeln der Tour für die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung und anderer relevanter Bestimmungen selbst verantwortlich sind und insbesondere im Einzelfall vor Ort abklären müssen, ob ein bestimmter Weg von Radfahrern benutzt werden darf (Fußgängerzonen, Einbahnstraßen usw.).

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