Bahntrassenradeln – Details

Deutschland > Nordrhein-Westfalen > südlich der Ruhr
 
NW 4.17a Lindlar-Quabach – Lindlar
Noch nicht eröffnet, also bitte für's nächste Frühjahr aufheben: Der erste Abschnitt von Linde bis Lindlar ist einschließlich des Viadukts fast fertig, der westliche Abschnitt ab Quabach im Bau. Ein Lichtblick in diesem Teil des Bergischen, dem hoffentlich weitere Anstrengungen zur Attraktivierunng des Sülztals folgen.
Streckenlänge (einfach): ca. 6 km (davon ca. 4,5 km auf der ehem. Bahntrasse; der ehem. Bahnhof Linde wird auf einem neuen straßenbegleitenden Radweg umfahren); weitere begehbare Abschnitte: Immekeppel – Obersteeg: ca. 2 km, Georghausen – Welzen: ca. 1 km
Höhenprofil: langgz. l. St. von Quabach (135 m ü. NN) nach Lindlar (230 m)
Oberfläche: asph.; begehbare Abschnitte zw. Immekeppel und Linde: oft Schotter
Status / Beschilderung: Quabach – Lindlar: zurzeit noch Baustelle
zw. Immekeppel und Obersteeg Fußweg (Teil von Wanderwegen), zw. Georghausen und Welzen ohne Status (teilw. Wanderweg, Treppe!)
Kunstbauten: sehenswertes Viadukt über die Sülz bei Linde; viele der übrigen Brücken der oberhalb von Immekeppel aufwändig trassierten Strecke sind abgebaut, besonders schade ist es um die zweite große Brücke bei Bilstein
Eisenbahnstrecke: 2663 / Köln-Mülheim – Bergisch Gladbach – Rösrath – Hoffnungsthal – Lindlar; 45 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1891 (Hoffnungsthal – Immekeppel), Januar 1912 (Immekeppel – Hommerich), 9. Dezember 1912 (Hommerich – Lindlar);
es gab Pläne, die Strecke 2663 über Lindlar hinaus bis Wipperfürth zu verlängern, was aber wie eine ganze Reihe weiterer Vorhaben nicht mehr verwirklicht wurde (Bergisch Gladbach – Wipperfürth oder eine Bahn durch das Dhünntal)
Stilllegung der Bahnstrecke: 2. Oktober 1960 (Pv Bensberg – Lindlar), 1. Dezember 1961 (Gv Bensberg – Rösrath), 29. September 1965 (Pv Bergisch Gladbach – Bensberg), 22. Mai 1966 (Gv Hoffnungsthal – Lindlar)
Eröffnung des Radwegs: 2012
Planungen: Eine der wenigen echten Überraschungen im Alleenradwegeprogramm, das im Juni 2008 ausführlich der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, ist der Ausbau des äußersten Astes der Sülztalbahn von Hommerich nach Lindlar. Der offizielle Erste Spatenstich für die 6 km lange Strecke wurde am 31. Mai 2010 gesetzt. Zunächst wurden die vier Brückenbauwerke saniert (Viadukt Linde sowie drei kleinere Brücken bei Schätzmühle, Merlenbach und Brückerhof), zurzeit wird der eigentliche Radweg gebaut. Die Querung der Landesstraße erfolgt bei Quabach, sodass der Radweg über einen straßenfernen Waldweg nach Hommerich geführt werden kann. [November 2011]
Route: Lindlar-Quabach – Linde – Lindlar.
Externe Links: Wikipedia: Sülztalbahn    Oberbergische Eisenbahnen: Streckenbeschreibung
Förderverein "Sülztalbahn - Bahnstrecke und Landschaft erleben e.V."

Befahrung: November 2011

Fahrtrichtung Ost

LINDLAR (Oberbergischer Kreis)
  (der Weg wird erst im Laufe des Jahres 2012 freigegeben)
0,0 bei QUABACH die L 284 queren und über eine Rampe auf den asph. Bahntrassen-R/F (Einschnitt, später Dämme)
1,6 vor Linde fehlt eine Brücke: mit k. Gef. zur Straße, die einmündende Straße queren, dann linker R/F entlang der L 284 (unterhalb des ehem. Bahnhofs Linde, von unten ist die dort stehende Dampflok zu sehen); der R/F biegt später von der Straße weg (k. St): ab 2,2 wieder auf der Bahntrasse; bei 2,5 Sülz und Landesstraße auf einem Viadukt überqueren
2,8 an einem Haus einen Weg überqueren: langgez. l. St.; im Wald flacher Einschnitt und bei 3,6 eine weitere Brücke über- und später einen Weg unterqueren (l. St.)
5,0 am jenseitigen Waldrand auf einen Weg parallel zur Trasse (an einer Brücke vorbei, später abgetragen und kaum noch zu erkennen): zwei etwas stärkere Steigungen
5,4 in LINDLAR links: Lindenallee
5,7 am Ende links: Rheinstraße bis zum Kreisverkehr (5,9)


Fahrtrichtung West


Bei Immekeppel ist der Damm begehbar,
allerdings an mehreren Stellen unterbrochen.

Einschnitt hinter der fehlenden Brücke nördlich von Immekeppel (Fußweg).

Brückenreste bei Bilstein.

Am Golfplatz Georghausen beginnt ein Wanderweg auf der Trasse: ...

... in einem flachen Einschnitt mit Stützmauer, ...

... dann entlang der Sülz.

Nach einem Stück auf Straßen und einem Forstweg gelangt man bei Quabach ...

... wieder auf die Trasse, die zurzeit zum Radweg ausgebaut wird, ...

... nachdem hier Leitungen verlegt wurden.

Vor der fehlenden Brücke bei Linde geht es künftig hinunter zur Straße.

Der Bereich des ehemaligen Bahnhofs wird auf einem neuen straßenbegleitenden Weg umgangen, ...

... anschließend geht es ab 2012 wieder mit leichter Steigung auf den Damm.

Am schön restaurierten Bahnhofsgebäude steht eine Dampflok im Garten.

Auf dem Radweg geht's dann weiter zum Viadukt Linde, ...

... das in einem TV-Krimi schon die Kulisse für einen konspirativen Treffpunkt abgegeben hat.

Mit spürbarer Steigung ...

... wird an einem Haus ein Weg überquert, ...

... ein weiterer im Wald an einem Seitental.

Die Trasse hat gegenüber dem Tal schon viel an Höhe gewonnen.

Nach Unterquerung eines Waldwegs ...

... beschreibt sie eine Rechtskurve.

Bald kommt Lindlar in Sicht, ...

... der neu asphaltierte Weg verlässt aber die Trasse, ...

... die hier kaum noch zu erkennen ist (Blick zurück).

 



Die Tourenbeschreibungen und begleitenden Angaben wurden mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Für ihre Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Das Nachradeln dieser Tour geschieht auf eigene Gefahr. Die Mitteilung der Wegeführungen erfolgt mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass Sie beim Nachradeln der Tour für die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung und anderer relevanter Bestimmungen selbst verantwortlich sind und insbesondere im Einzelfall vor Ort abklären müssen, ob ein bestimmter Weg von Radfahrern benutzt werden darf (Fußgängerzonen, Einbahnstraßen usw.).

Dieses Dokument (Texte, Grafiken und Fotografien) ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch bestimmt. Eine kommerzielle Nutzung z. B. durch Fahrradverleihbetriebe oder Fremdenverkehrsorganisationen sowie die – auch auszugsweise – Veröffentlichung in elektronischer oder gedruckter Form bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung. Alle genannten Marken- und Produktbezeichnungen sind Warenzeichen der entsprechenden Inhaber.

Zur Startseite



www.achim-bartoschek.de/details/nw4_17a.htm