Bahntrassenradeln – Details

Deutschland > Thüringen
 
TH06 Bad Langensalza – Haussömmern
Landschaftliche wunderschöne Strecke mit einem kleinen Eisenbahnmuseum in Kirchheilingen, die auf den ersten Kilometern zwischen Langensalza und Thamsbrück frisch asphaltiert und bis Bruchstedt passabel zu fahren ist. Nur beim steinigen Schlussanstieg nach Haussömmern sollte man eher ein MTB dabei haben.
Streckenlänge (einfach): ca. 26 km (ca. 23 km auf der ehem. Bahntrasse); zurzeit (September 2011) ist der Weg im Bereich des ehem. Bahnhofs Großwelsbach unterbrochen
Höhenprofil: zwischen Bad Langensalza und Großwelsbach nahezu eben (um 180 m ü. NN), dann langgez. l. St. bis Kirchheilingen (250 m), l. Gef. bis Urleben (200 m), nahezu eben bis Bruchstedt und deutliche Steigung nach Haussömmern (280 m)
Oberfläche: wg.; der 3,3 km lange Abschnitt von Langensalza bis Thamsbrück wurde 2009 als Teil des Unstrutradwegs asphaltiert (Einweihung Ende Juli 2009)
Status / Beschilderung: auf dem Gebiet der Stadt Bad Langensalza kombinierter Fuß-/Radweg, in Kirchheilingen Z. 250 mit ungewöhnlichenm Zusatz "Rad- und Wanderweg", teilw. ohne StVO-Beschlilderung; zw. Langensalza und Thamsbrück Wegweisung als Unstrut-Radweg, sonst teilw. regionale Wegweisung
RVK: I-05 (Bad Langensalza – Thamsbrück), Haupteil: regional
Eisenbahnstrecke: 6732 / Bad Langensalza – Haussömmern; 27 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 4. Juli 1913 (Bad Langensalza – Kirchheilingen), 13. Juli 1923 (Kirchheilingen – Haussömmern)
Stilllegung der Bahnstrecke: 24. September 1967 (Kirchheilingen – Haussömmern), 1. Dezember 1969 (Bad Langensalza – Kirchheilingen), danach Nutzung als Panzerstraße
Eröffnung des Radwegs: 1995
Route: Bad Langensalza (östlich des Ortes) – ehem. Bf Merxleben – Thamsbrück – Großwelsbach – Kleinwelsbach – Kirchheilingen – Tottleben – Urleben – Bruchstedt – Haussömmern.
Externe Links: Wikipedia: Langensalzaer Kleinbahn

Befahrung: Oktober 2009

Fahrtrichtung Ost

BAD LANGENSALZA (Unstrut-Hainich-Kreis)
0,0 Abzw. Gutbierstraße von der Tennstedter Straße / B 84 in BAD LANGENSALZA; der Straße geradeaus folgen, später steiniger Pfad
  0,0 Anbindung vom Bahnhof: schräg rechts: Rathenaustraße (Einbahnstraße); die Gothaer Landstraße queren und schräg rechts: Bad Nauheimer Straße mit Linkskurve, später als Einbahnstraße, dann links: Illebener Weg; an der Kreuzung geradeaus: Tennstedter Straße
0,9 schräg links auf die asph. Bahntrasse (R/F; Pfostensperre und l. Gef.); am Ende eines längeren Einschnitts einen Weg unterqueren; weitere Pfostensperre
  0,9 rechts: Unstrut-Radweg (Richtung: Sönmmerda)
1,6 vor der Sondershäuser Straße/ B 84 wenig rechts versetzt, dann die Straße queren und auf der Straßenseite am ehem. Bahnhof Merxleben vorbei, geradeaus: wenig später wieder auf der Trasse (R/F; Pfostensperre); mehrere Gräben überqueren, zwei Pfostensperren; im Bereich mehrerer kurz aufeinanderfolgender Feldzufahrten und eines Grabens ist der Damm teilweise abgetragen; weitere Pfostensperre
3,2 die Unstrut überqueren; der Damm ist nochmals kurz abgetragen
4,2 am Ende des R/F (Pfostensperre) wenig schräg rechts auf den asph. Wirtschaftsweg parallel zur Trasse; am Ortsanfang THAMSBRÜCK Kölner Teller (Vorsicht!); geradeaus folgen: Merxlebener Weg
5,0 im Ort schräg rechts: Großwelsbacher Straße / L 1031
5,3 am Ortsende geradeaus (k. Gef.) und kurz darauf rechts versetzt auf den Bahndamm-R/F (verdichtete Erde, teilw. Schotter; s. l. hügelig mit Dämmen und Einschnitten)
  5,3 links: Unstrut-Radweg (Richtung: Mühlhausen)
7,9 hinter dem ehem. Bf GROSSWELSBACH Querweg: schmale Fahrspur mit langgez. l. St.; Dämme und Einschnitte
KLEINWELSBACH (Unstrut-Hainich-Kreis)
10,3 einen Weg queren und am ehem. Hp Kleinwelsbach vorbei: R/F (teilw. steinig); später einen Weg queren: Z. 250 mit Zusatz „Rad- und Wanderweg“; Sperren (kurz zu NEUNHEILINGEN); langgez. l. St.
KIRCHHEILINGEN (Unstrut-Hainich-Kreis)
13,0 die B 84 queren (Sperren; schlechte Wegstrecke) und am ehem. Bf KIRCHHEILINGEN mit kleinem Modellbahnmuseum vorbei, dann die Bahnhofstraße / L 2126 queren (13,5): kurz Betonplatten, dann Asphalt
13,9 an der Zufahrt zur Straße schräg rechts (Drängelgitter): straßenbegleitender Bahntrassenweg (verdichtete Erde, s. l. Gef.), später an einem Feldweg und einem Querweg Drängelgitter; langgez. l. Gef.
TOTTLEBEN (Unstrut-Hainich-Kreis)
  an zwei Feldzufahrten weitere Drängelgitter und bei 16,7 (Drängelgitter; ausrangierte Lok in einem Vorgarten) auf Asphalt geradeaus: Hinter dem Hofgarten
17,0 bei TOTTLEBEN die L 2127 queren: Z. 250 ohne Freigabe; an einem Kneippbecken vorbei und an einem Querweg geradeaus folgen
URLEBEN (Unstrut-Hainich-Kreis)
18,8 die L 2129 queren: unbefestigter Wirtschaftsweg mit s. l. St., später eben
BRUCHSTEDT (Unstrut-Hainich-Kreis)
20,1 an der Einmündung eines asph. Weges geradeaus folgen; flacher Einschnitt
22,4 vor BRUCHSTEDT rechts versetzt durch die Sperre: Beim Bahnhof (geradeaus folgen, l. Gef.)
22,6 rechts: Bahnhofstraße / L 2129 (Kopfsteinpflaster); einen Bach überqueren
22,8 rechts (überdachte Tischgruppe): Hauptstraße / L 1027; außerorts Bad Tennstedter Straße
23,2 in der Rechtskurve der Straße geradeaus: k. St.; steinig / Wegeschäden; später wieder auf der Trasse (langgez. l. St.; steinig)
HAUSSÖMMERN (Unstrut-Hainich-Kreis)
25,6 hinter einem Querweg mit k. St. auf den teilw. abgetragenen Damm, später drei Doppel-Pfostensperren; bei HAUSSÖMMERN einen Weg überqueren
26,6 der Bahntrassenweg endet am ehem. Endbahnhof Haussömmern


Fahrtrichtung West


Beginn des Bahntrassenradwegs bei Langensalza.
(Der Anfang der Strecke ist nicht ganz einfach zu finden, von der B 84
Richtung Sondershausen rechts in die Gutbierstraße abbiegen.)

Der Weg ist als Teil des Unstrut-Radwegs beschildert.

Brücke im Badewäldchen.

Vor dem Bahnhof Merxleben (Wohnhaus) muss die B 84 rechts versetzt gequert werden.

Blick zurück auf den Bahnhof.

Anschließend geht es wieder auf die Trasse, ...

.. die als flacher Damm ...

... – nur im Bereich einiger Feldzufahrten abgetragen – ....

... zur neuen Brücke ...

... über die Unstrut führt.

Vor Thamsbrück verlässt der Weg die Trasse (im Verlauf der Hecke).

Der alte Bahnhof liegt nicht direkt am Radweg.

Älterer Weg in ...

... Richtung Großwelsbach (parallel zur L 1031).

Bei Großwelsbach beschreibt die Trasse eine Rechtskurve ...

... und passiert später den ehem. Bahnhof Kleinwelsbach.

Unkonventionelle Beschilderung.

Das Bahnhofsareal Kirchheilingen hinterlässt zunächst einen trostlosen Eindruck.

In dem kleinen, frisch renovierten Gebäude befindet sich ein kleines Eisenbahnmuseum.

Rastplatz am östlichen Ortsausgang.

Alte Lok in einem Tottlebener Vorgarten.

Zwischen Tottleben und Urleben wurde die Strecke asphaltiert.

Ab der Straße nach Bruchstedt wird es wieder unkomfortabler (Blick zurück).

Kurz vor Bruchstedt (im Ort gab es eine Spitzkehre, die aber nicht mehr zu befahren ist).

Schlussanstieg (Blick zurück) ...

... nach Haussömmern, ...

... wo gerade der Endbahnhof als Wohnhaus ausgebaut wird.


Fotodokumentation zu diesem Radweg bei

 



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