Bahntrassenradeln – Bahntrassenradwege
in Thüringen

Einstieg Detailseiten

Viele der Bahntrassenwege, die ich bisher in Thüringen besucht habe, liegen im Bereich der ehemaligen innerdeutschen Grenze: Der Teilung Deutschlands sind eine ganze Reihe von Bahnstrecken zum Opfer gefallen, von denen nur einige wiederbelebt wurden. Meist wurden kürzere Stücke zu Radwegen ausgebaut – hervorzuheben sind der obere Bahntrassenabschnitt des Mommelstein-Radwegs bei Schmalkalden sowie der etwas versteckte Radweg auf der Oechsenbahn in der thüringischen Rhön.
Aufhorchen lässt die Arbeit einer Initiative "Gesund durch Radfahren", die 2007 "die Unterstützung der Reaktivierung von stillgelegten Bahntrassen für den Radverkehr" in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten gestellt hat. Auf der zugehörigen Website werden ausführlich die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Fördermöglichkeiten in Thüringen beleuchtet. Im 2008 vorgelegten Radverkehrskonzept für den Freistaat Thüringen werden diese Planungen konkretisiert: Es untergliedert sich in ein Radfernnetz mit 13 Radfernwege und ein Radhauptnetz mit knapp 70 Strecken. Die durch beide Netze berührten existierenden wie geplanten Bahntrassenwege wurden im Konzept identifiziert, durch regionale Routen können weitere Bahntrassenwege entstehen. In den Einträgen zu den einzelnen Wegen wird auf dieser Seite unter "Status / Beschilderung" auf die Nummer des Radverkehrskonzepts (RVK) verwiesen, wobei sich "I" auf das Fernnetz und "II" auf das Hauptnetz bezieht. Eine gute Planungsgrundlage für eigene Radtouren liefert der an die Angebote in NRW und Hessen angelehnte Radroutenplaner Thüringen.

Übersichtskarte: Radwege auf stillgelegten Eisenbahnstrecken in Thüringen
(Klicken Sie auf die farbigen Punkte, um zu den Detailinformationen zu gelangen.)



blaugrün: geplante Bahntrassenwege


NI 3.19 Wulften – Rollshausen (Duderstadt)
Zum "Bürgergleis" Worbis – Leinefelde siehe Notiz unter
Bahntrassenradeln – Niedersachsen.
NI 3.20 Herzberg am Harz – Rhumspringe – Hilkerode
Zum befahrbaren/begehbaren Abschnitt in Thüringen siehe Eintrag unter
Bahntrassenradeln – Niedersachsen.
TH01 Heiligenstadt Ost – Dieterode (MTB / Wanderweg)
Eine Bahntrasse im Dornröschenschlaf: weitgehend erhalten, aber nur zu einem Teil als Wanderweg nutzbar. Die Strecke verläuft meist so abseits der Straßen, dass Autos nicht einmal zu hören sind.
Streckenlänge (einfach): ca. 12 km (davon ca. 8 km auf der ehem. Bahntrasse, zw. Dieterrode und Krombach ca. 2 km als Wanderweg); im weiteren Verlauf bis Großtöpfer sind weitere ca. 4,5 km begehbar, es gibt allerdings keine durchgängige Wegeverbindung auf oder entlang der Bahn
Höhenprofil: langgez. St. (bis 5 % Steigung, Zahnradbahn) von Heiligenstadt Ost (255 m ü. NN) zum Bf Fürstenhagen (490 m), dann Gef. zum Bf Dieterode (430 m)
Oberfläche: unbefestigter Forstweg: wg., teilw. grober Schotter
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: 6734 / Heiligenstadt – Schwebda; 32 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Oktober 1914
Stilllegung der Bahnstrecke: April 1945 (Sprengung des Frieda-Viadukts), 1947 (Heiligenstadt – Großtöpfer; verschiedene Angaben: September oder November)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Heiligenstadt Ost – Kalteneber – Fürstenhagen – Dieterode (– Krombach – Ershausen – Großtöpfer).
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29.08.2009
TH02 Kanonenbahn: Lengenfeld unterm Stein – Dingelstädt (in Planung)
  Auf der ehemals zweigleisigen Strecke der Kanonenbahn könnte nach bewegter Geschichte ab 2009 ein Radweg parallel zur Draisinenstrecke entstehen. Dank zahlreicher Tunnel und Viadukte hätte sie das Zeug zu einem echten touristischen Highlight.
Streckenlänge (einfach): ca. 24,5 km
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: II-19 (Kanonenbahn-Radweg)
Kunstbauten: sechs Tunnel zw. Dingelstädt und Geismar: Küllstedter Tunnel (L: 1529 m), Mühlenbergtunnel (341 m), Entenbergtunnel (280 m) und drei Tunnel unter 200 m Länge, der Küllstedter Tunnel wird nach der Öffnung der längste Eisenbahntunnel im Verlauf eines deutschen Bahntrassenwegs sein; Viadukt bei Lengenfeld
Eisenbahnstrecke: 6710 ("Kanonenbahn") / Leinefelde – Dingelstädt – Lengenfeld – Schwebda – Eschwege – Waldkappel – Malsfeld – Treysa; 130 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Mai 1880 (Leinefelde – Eschwege)
Stilllegung der Bahnstrecke: Im April 1945 Sprengung des Frieda-Viadukts durch Deutsche Wehrmacht; anschließend Wiederherstellung der Strecke Geismar – Lengenfeld; 31. Dezember 1992: Sperrung des Lengenfelder Viadukts / Stilllegung der Strecke (Küllstedt – Geismar)
Eröffnung des Radwegs: geplant
Planungen: Als möglicher Termin für die Eröffnung eines Radwegs zwischen Dingelstädt und Frieda (Querverbindung zw. Unstrut- und Werraradweg) war ursprünglich das Jahr 2009 im Gespräch. Im November 2008 wurde zwischen der Deutschen Bahn und dem Kanonenbahnverein ein Erbbaurechtsvertrag über 33 Jahre mit der Option eines späteren Streckenankaufs durch die Kommunen geschlossen. Damit wird der Draisinenbetrieb dauerhaft gesichert und die Voraussetzung für den Bau des Radwegs auf dem zweiten Streckengleis geschaffen.
In 2010 sollen im Bereich Dingelstädt und Küllstedt die ersten knapp 6 km des Radwegs gebaut werden. Zwischen Lengenfeld und Geismar wird der Radweg nicht auf dem zweiten Streckengleis der Kononenbahn sondern entlang der Straße verlaufen. Auch das Viadukt wird nicht vom Radweg berührt. [März 2010].
Route: (geplant: Geismar – Lengenfeld unterm Stein – Büttstedt – Dingelstädt).
Verweis: Zur Draisinenstrecke siehe DS TH01
Externe Links: www.kanonenbahn-ev.de (Eichsfelder Kanonenbahnverein Lengenfeld unterm Stein)
Wikipedia: Bahnstrecke Leinefelde-Treysa
11.04.2010
TH02a Beberstedt – Hüpstedt
Streckenlänge (einfach): ca. 2,5 km
Oberfläche: asph.
Eisenbahnstrecke: Obereichsfelder Kleinbahn / Silberhausen – Hüpstedt; 9 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 17. Januar 1913 (Gv, Pv ab 13. April)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. November 1947
Eröffnung des Radwegs:
Route: Beberstedt – Hüpstedt.
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Externe Links: Wikipedia: Obereichsfelder Kleinbahn
29.08.2009
TH03 Treffurt – Heyerode (Teilstück des Unstrut-Werra-Radwegs)
Der westliche Teil der Querverbindung zwischen Unstrut und Werra bietet einige schöne Passagen auf der alten Bahnstrecke von Treffurt nach Mühlhausen. Der Weg nutzt zwischen Wendehausen und Diedorf leider nicht die Trasse.
Streckenlänge (einfach): ca. 14 km (davon ca. 8,2 km auf der Bahntrasse); Fortsetzung Unstrut-Werra-Radweg: ab Heyerode ca. 15 km Wald- und Wirtschaftwege sowie Nebenstraßen nach Mühlhausen
Höhenprofil: insg. langgez. l. St. vom Abzw. Werra-Radweg bei Heldra (185 m ü. NN) zum ehem. Bf Heyerode (430 m), abseits der Trasse kurze stärkere Steigungen
Oberfläche: wg., zw. Diedorf und Heyerode asph.
Status / Beschilderung: Bahntrasse überwiegend als kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung: Unstrut-Werra-Radweg (RVK: I-12)
Eisenbahnstrecke: 6736 / Mühlhausen – Treffurt; 32 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1911 (April: Treffurt – Heyerode, Juli: bis Mühlhausen)
Stilllegung der Bahnstrecke: 26. Mai 1952 (Pv Treffurt – Wendehausen, Gv Treffurt – Normannstein), 1968/69 Stilllegung
Eröffnung des Radwegs: Landesgrenze – Wendehausen: 1999-2000; Asphaltierung zw. Diedorf und Heyerode: 2005; Heyerode – Langula: Mai 2011 (Baubeginn: Ende September 2010; 90%ige Förderung durch den Freistaat Thüringen)
Route: Heldra-Feldmühle – ehem. Hp Normannstein – Wendehausen – Diedorf – Heyerode – Langula (– Mühlhausen).
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06.05.2011
TH03a Mühlhausen – Schlotheim (teilw. fertig)
Streckenlänge (einfach): ca. 8 km fertig gestellt, im Endausbau ca. 15 km; bei Ebeleben wurde im Dezember 2011 ebenfalls ein Radweg eröffnet, der zum Teil auf deer Bahnstrecke verläuft
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: RVK: I-12 (Unstrut-Werra-Radweg)
Eisenbahnstrecke: 6720 / Ebeleben – Mühlhausen; 26 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 2. Juni 1897
Stilllegung der Bahnstrecke: Ende 1994 (Gv Mühlhausen – Schlotheim; Pv bis 31. Mai 1997)
Eröffnung des Radwegs: 19. August 2010 (Körner – Schlostheim), 19. Mai 2011 (Körner – Grabe)
Planungen: Der Radweg ist als bundesstraßenbegleitend geplant. In Körner wurde im Juli 2009 von der Gemeinde der Beschluss zum Kauf der Trasse gefasst. Der Baubeginn für den Radweg zwischen Körner und Schlotheim war im November 2009, dieser 5 km langen Abschnitt wurde im August 2010 fertig gestellt, im Mai 2011 folgte dann das 3,2 km lange Teilstück zwischen Körner und Grabe. Das anschließende Stück Bollstedt – Grabe könnte ebenfalls noch 2011 begonnen werden. [April 2011]
Route: (geplant: Bollstedt –) Grabe – Körner – Schlotheim.
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Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Ebeleben-Mühlhausen
19.12.2011
TH03b Greußen – Ebeleben – Keula (Teilstrecken, in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. ? km; zwischen Greußen und Westgreußen scheint bereits ein kurzer Abschnitt befahrbar zu sein
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: II-21 (Greußen – Ebeleben), Rest: regional
Eisenbahnstrecke: 6719 / Greußen – Ebeleben  Keula; 37 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: in Planung
29.08.2009
TH04 Werratal-Radweg: Wanfried – Treffurt – Creuzburg (Teilstücke der ehem. Werratalbahn)
Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurden die zahlreichen Werrabrücken nicht wieder aufgebaut, sodass der Werraradweg heute nur einige kleinere Streckenstücke nutzen kann.
Streckenlänge (einfach): ca. 35 km (davon ca. 6 km auf der ehem. Bahntrasse), zw. der fehlenden Werrabrücke südlich von Mihla-Buchenau und Creuzburg sind weitere ca. 2 km ausgebaut, aber nicht Teil der Hauptroute des Werraradwegs; südlich von Falken sollte ein Abschnitt auf dem linken Werraufer begehbar sein
Höhenprofil: meist nahezu eben mit wenigen l. hügeligen Abschnitten (Wanfried: 160 m ü. NN, Creuzburg: 190 m)
Oberfläche: Bahntrasse zw. Wanfried und Altenburschla asph., sonst wg.
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg bzw. ohne Status; Wegweisung: Werratal-Radweg und Herkules-Radweg Kassel – Eisenach; RVK: I-02 (Werratal-Radweg)
Eisenbahnstrecke: 3931 / Meinhard-Schwebda (bei Eschwege) – Wanfried – Treffurt und
3933 / Treffurt – Mihla – Creuzburg – Eisenach-Wartha; zusammen 46 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Mai 1902 (Schwebda – Treffurt); 13. Oktober 1907 (Treffurt – Wartha)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1945 (Heldra – Treffurt und Falken – Mihla); 1949 (Treffurt – Falken); 1962 (Mihla – Wartha)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen: Bei Mihla-Buchenau ist der Neubau einer Werrabrücke auf den Fundamenten der alten Bahnbrücke geplant, anschließend soll der Werratal-Radweg zwischen Creuzburg und der Brücke auf das linke Werraufer verlagert werden. [März 2006]
Zwischen Ebenshausen und Frankenroda wird im Herbst/Winter 2011/12 die Streckenführung mit einer neuen Brücke und einem weiteren als Radweg genutzen Stück der Werratalbahn optimiert, sodass hier künftig eine Straßenpassage entfallen kann. [Dezember 2012]
Route: Wanfried – Altenburschla – Heldra – Treffurt – Falken – Frankenroda – Ebenshausen – Mihla – Creuzburg.
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02.01.2012
TH05 Spargelroute: Döllstädt – Straußfurt (teilw. fertig)
Streckenlänge (einfach): mind. 2,5 km fertig gestellt (in Herbsleben, vermutlich auch bereits in Bad Tennstedt ausgebaut; mögliche Gesamtstrecke ca. 20 km)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: 6714 / Ballstädt – Straußfurt; 32 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Dezember 1889 (Ballstädt – Herbsleben), 17. Juli 1895 (Herbsleben – Bad Tennstedt), 1. Juni 1906 (Bad Tennstedt – Straußfurt)
Stilllegung der Bahnstrecke: 2. November 1947 (Ballstädt – Gräfentonna: Reparation), 8. April 1997 (Döllstedt – Bad Tennstedt), 23. Mai 1998 (Bad Tennstedt – Straußfurt)
Eröffnung des Radwegs: Dezember 2011: Freigabe der Brücke über die Unstrut bei Herbsleben (Komplettierung der 2,6 km langen Strecke vom ehem. Bf Herbsleben bis zur Gemeindegrenze nach Bad Tennstedt, der erste Abschnitt wurde im Oktober 2009 fertig gestellt)
Planungen: Der Kreis Sömmerda plant den Bau eines Radwegs zwischen Döllstädt und Straußfurt; auf dem bereits 1947 stillgelegten Abschnitt bei Burgtonna verläuft auf der Trasse teilw. ein Feldweg. In Teilbereichen wird der Radweg vom Bahndamm abweichen und auf vorhandenen Parallelwegen verlaufen. [Dezember 2011]
Route: Döllstädt – Herbsleben – Bad Tennstedt – Ballhausen – Schwerstedt – Straußfurt.
Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Ballstädt–Straußfurt
Vergessene Bahnen: Ballstädt (Kr. Gotha) – Straußfurt
19.12.2011
TH05a Ballstädt – Gräfentonna (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: II-27
Eisenbahnstrecke: 6714 / Ballstädt – Gräfentonna; 6 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: in Planung
29.08.2009
TH06 Bad Langensalza – Haussömmern
Landschaftliche wunderschöne Strecke mit einem kleinen Eisenbahnmuseum in Kirchheilingen, die auf den ersten Kilometern zwischen Langensalza und Thamsbrück frisch asphaltiert und bis Bruchstedt passabel zu fahren ist. Nur beim steinigen Schlussanstieg nach Haussömmern sollte man eher ein MTB dabei haben.
Streckenlänge (einfach): ca. 26 km (ca. 23 km auf der ehem. Bahntrasse); zurzeit (September 2011) ist der Weg im Bereich des ehem. Bahnhofs Großwelsbach unterbrochen
Höhenprofil: zwischen Bad Langensalza und Großwelsbach nahezu eben (um 180 m ü. NN), dann langgez. l. St. bis Kirchheilingen (250 m), l. Gef. bis Urleben (200 m), nahezu eben bis Bruchstedt und deutliche Steigung nach Haussömmern (280 m)
Oberfläche: wg.; der 3,3 km lange Abschnitt von Langensalza bis Thamsbrück wurde 2009 als Teil des Unstrutradwegs asphaltiert (Einweihung Ende Juli 2009)
Status / Beschilderung: auf dem Gebiet der Stadt Bad Langensalza kombinierter Fuß-/Radweg, in Kirchheilingen Z. 250 mit ungewöhnlichenm Zusatz "Rad- und Wanderweg", teilw. ohne StVO-Beschlilderung; zw. Langensalza und Thamsbrück Wegweisung als Unstrut-Radweg, sonst teilw. regionale Wegweisung
RVK: I-05 (Bad Langensalza – Thamsbrück), Haupteil: regional
Eisenbahnstrecke: 6732 / Bad Langensalza – Haussömmern; 27 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 4. Juli 1913 (Bad Langensalza – Kirchheilingen), 13. Juli 1923 (Kirchheilingen – Haussömmern)
Stilllegung der Bahnstrecke: 24. September 1967 (Kirchheilingen – Haussömmern), 1. Dezember 1969 (Bad Langensalza – Kirchheilingen), danach Nutzung als Panzerstraße
Eröffnung des Radwegs: 1995
Route: Bad Langensalza (östlich des Ortes) – ehem. Bf Merxleben – Thamsbrück – Großwelsbach – Kleinwelsbach – Kirchheilingen – Tottleben – Urleben – Bruchstedt – Haussömmern.
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Externe Links: Wikipedia: Langensalzaer Kleinbahn
09.09.2011
TH07 Nessetal-Radweg: Eisenach-Kindel – Goldbach
Das erste Stück des neuen Nessetal-Radwegs ist recht vielversprechend, zurzeit aber noch nicht touristisch relevant. Abzuwarten bleibt, wie sich die Doppelnutzung unmittelbar östlich des Flugplatzes Kindel als Ausweichstrecke für den Messeverkehr bewährt.
Streckenlänge (einfach): ca. 13 km (zwischen dem Flugplatz Kindel/ehem. Truppenübungsplatz und dem Weg von Haina nach Großenbehringen wird der Weg an Messetagen für Kfz freigegeben)
Oberfläche: asph. (Breite: 2,5 m)
Höhenprofil: l. Gef. vom Flugplatz Kindel (310 m ü. NN) bis zum Bieberbach vor Friedrichswerth (260 m), dann eben bis Goldbach
Status / Beschilderung: RVK: II-62
Eisenbahnstrecke: 6712 (Nessetalbahn) / Bufleben – Großenbehringen; 17 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Mai 1890
Stilllegung der Bahnstrecke: 15. September 1947 (Reparation), Eröffnung der wieder aufgebauten Strecke am 10. Oktober 1954; endgültige Einstellung Pv: 26. Mai 1995, Stilllegung 28. September 1995
Eröffnung des Radwegs: Mitte Juni 2011 (Bauabshnitt zw. Eisenach-Kindel und Behringen), 7. Oktober 2011 (offizielle Freigabe des Gesamtweges)
Planungen: Im Westen soll der Weg in Wutha-Farnroda an den Radweg "Thüringer Städtekette" angebunden werden. 2012 soll er außerdem um 2,2 km vom Bahnhof Goldbach in östlicher Richtung bis Warza verlängert werden. [Oktober 2011]
Route: Eisenach-Kindel – Behringen – Friedrichswerth – Goldbach (geplant: – Warza).
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01.11.2011
TH07a Erfurt Nord – Nottleben (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: II-62
Eisenbahnstrecke: 6731 / Erfurt Nord – Nottleben; 21 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: in Planung
29.08.2009
TH08 Wutha – Ruhla
Das Tal nach Ruhla ist so eng, dass die Eisenbahn nur im unteren Teil abseits der Straße verlief. Die Trasse ist nur noch auf wenigen Abschnitten eindeutig auszumachen.
Streckenlänge (einfach): ca. 7 km (davon ca. 4,8 km auf der Trasse)
Höhenprofil: langgez. l. St. vom Bf Wutha-Farnroda (230 m ü. NN) zum Ortsanfang Ruhla (400 m)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: Bahntrasse als Anliegerstraße und kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung; RVK: II-30
Eisenbahnstrecke: Ruhlaer Eisenbahn / Wutha – Ruhla; 7 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 10. Juli 1880 (Pv), 15. September 1880 (Gv)
Stilllegung der Bahnstrecke: 23. September 1967
Eröffnung des Radwegs:
Route: Wutha – Farnroda – Thal – Ruhla.
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Externe Links: Wikipedia: Rühler Bimmel    Vergessene Bahnen: Streckendokumentation
01.11.2009
TH09 Dorndorf – Merkers (Werra)
Schöner, aber sehr kurzer Abschnitt auf einer alten Kaliwerkbahn im Tal der Werra.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,8 km
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Teil des Werra-Radwegs (RVK: I-02)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Dorndorf – Merkers (Werra); ehem. Werksbahn (Anschlussbahn des VEB Kaliwerkes) südlich der Bahnstrecke Vacha – Bad Salzungen.
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29.08.2009
TH09a Vacha – Räsa – Unterbreizbach (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: 6703 / Vacha – Unterbreizbach; ? km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: in Planung
29.08.2009
TH09b Gerstungen – Förtha (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: 6294 / Förtha – Gerstungen; 16 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: in Planung
29.08.2009
TH10 Wenigentaft-Mansbach – Oechsen
Etwas versteckt zweigt in Buttlar der Radweg auf der ehemaligen Wenigentaft-Oechsener Eisenbahn vom Ulstertal-Radweg in Richtung Oechsen ab.
Streckenlänge (einfach): ca. 10,5 km (davon 7,5 km auf der ehem. Bahntrasse; Hinweis: diese Stichbahn zweigte in Wenigentaft von der Ulstertalbahn ab, der Abschnitt Wenigentaft – Buttlar ist heute Teil des Ulstertalradwegs und wird dort behandelt)
Höhenprofil: langgez. l. St. von Buttlar (250 m ü. NN) nach Oechsen (400 m)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: Bahntrassenweg als kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Nebenroute des Ulstertal-Radwegs, diese ist in Buttlar aber nur sehr bedingt dazu geeignet, Radler aus dem Ulstertal auf diesen lohnenswerten Abstecher zu lotsen; RVK: II-54
Kunstbauten: Ulsterbrücke zwischen Wenigentaft-Mansbach und Buttlar, eine Brücke bei Bernbach
Eröffnung der Bahnstrecke: 1912 (Güterverkehr); 1917 (Personenverkehr)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1952
Eröffnung des Radwegs:
Route: Wenigentaft-Mansbach – Buttlar – Bermbach – Oechsen.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links: www.vergessene-bahnen.de von R. Schruft mit detaillierten Streckendaten und vielen Fotografien
29.08.2009

Verweis:
Informationen zum Ulsterradweg und zum Kegelspielradweg (Hünfeld – Wenigentaft) finden Sie unter Bahntrassenradeln Hessen.

TH11 Mommelstein-Radweg: Abschnitt Schmalkalden – Auwallenburg Bf
Der Mommelstein-Radweg von Schmalkalden am Industriemuseum Neue Hütte vorbei zum ehem. Bf Auwallenburg gehört zu den Traumstrecken in Deutschland und sollte bald bis Brotterode verlängert werden. Zurzeit leider Streckensperrung eines großen Einschnitts aufgrund Steinschlaggefahr.
Synonyme: Mommelstein-Radwanderweg
Streckenlänge (einfach): ca. 12,5 km (bis auf die ersten 500 m in Schmalkalden vollständig auf der ehem. Bahntrasse); die Weiterführung über den Mommelstein zum Kleinen Inselsberg erfolgt auf Forstwegen (ca. 11 km)
Höhenprofil: langgez., im oberen Teil deutliche St. von Schmalkalden (290 m ü. NN) nach Auwallenburg Bf (550 m)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: Bahntrasse ohne StVO-Beschilderung; Wegweisung als Mommelstein-Radweg (bis auf das südlichste Stück in Schmalkalden: hier kurz Markierung als Rennsteig-Werra-Radweg, die Anbindung zum Bahnhof ist unbeschildert); RVK: II-06
Kunstbauten: Tunnel zwischen Floh-Seligenthal und Kleinschmalkalden (Hundsrück-Tunnel, 86 m lang); zwei Viadukte und sechs weitere Brücken
Eisenbahnstrecke: 6699 / Schmalkalden – Kleinschmalkalden; 10 km und 6700 / Kleinschmalkalden – Brotterode; 8 km
Eröffnung der Bahnstrecke: 25. Januar 1893 (Schmalkalden – Floh-Seligenthal); 6. November 1893 (Floh-Seligenthal – Kleinschmalkalden), 19. Dezember 1898 (Kleinschmalkalden – Brotterode)
Stilllegung der Bahnstrecke: 14. Dezember 1964 (Pv Kleinschmalkalden – Brotterode), 30. November 1996 (Pv Schmalkalden – Kleinschmalkalden), 1968-1987 kein Gv zw. Auwallenburg und Brotterode, 1992/93 (Gv Kleinschmalkalden – Brotterode), 1999 (Gv Schmalkalden – Kleinschmalkalden)
Eröffnung des Radwegs: 15. Juni 2003, der Abschnitt um die erst später ausgebaute Bahnbrücke in Floh-Seligenthal wurde im Oktober 2007 freigeben
Planungen: Für den Abschnitt Auwallenburg Bf – Brotterode war ebenfalls ein Ausbau der Bahntrasse als Radweg im Gespräch. Anlässlich des fünfjährigen Jubiläums des Radwegs gab es erneute Vorstöße in diese Richtung. [Juni 2008]
Route: Schmalkalden – Floh-Seligenthal – Kleinschmalkalden – Auwallenburg Bf.
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21.08.2011
TH11a Wernshausen – Trusetal (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: Trusetalbahn / Wernshausen – Trusetal; 9 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: in Planung
29.08.2009
TH11b Immelborn – Bad Liebenstein-Schweina – Steinbach (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. ? km; bei Bad Liebenstein ist ein kurzer Abschnitt als Weg/Straße befahrbar
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: II-30
Eisenbahnstrecke: 6701 / Immelborn – Steinbach; 8 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: in Planung
29.08.2009
TH12 Friedrichroda – Georgenthal
Der neu ausgebaute Abschnitt zwischen Schönau und Herrenhof ist hoffentlich nur der erste Schritt zu einer hochwertigen Radroute zwischen Friedrichroda und Georgenthal.
Streckenlänge (einfach): ca. 10 km (davon ca. 3,5 km zw. Friedrichroda und Ernstroda sowie ca. 2,9 km zw. Schönau v. d. Walde und Herrenhof auf der Trasse)
Höhenprofil: l. Gef. vom Bf Friedrichroda (400 m ü. NN) nach Schönau (350 m), flache Kuppe mit Scheitelpunkt bei 390 m; Bf Georgenthal auf 370 m
Oberfläche: wg. (Friedrichroda – Ernstroda); asph. (Schönau – Herrenhof; Breite: 2,25 m)
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg, in Ernstroda Anliegerstraße und ohne StVO-Beschilderung; teilw. lokale Wegweisung, die die Bahntrassenabschnitte allerdings nicht zu einer durchgängigen Route verknüpft; RVK: II-45
Eisenbahnstrecke: 6702 / Fröttstädt – Georgenthal; 19 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. November 1896
Stilllegung der Bahnstrecke: 2. November 1947 (Friedrichroda – Georgenthal; Reparation)
Eröffnung des Radwegs: 18. Juni 2008 (Schönau v. d. Walde – Herrenhof)
Route: Friedrichroda – Ernstroda – Schönau vor dem Walde – Herrenhof
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01.11.2009
TH13 Georgenthal – Tambach-Dietharz
Streckenlänge (einfach): ca. 5 km
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: RVK: II-18
Eisenbahnstrecke: 6729 / Georgenthal – Tambach-Dietharz; 6 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1892
Stilllegung der Bahnstrecke: 1969 (Pv), 27. Dezember 1995 (Gv)
Eröffnung des Radwegs: 25. Juni 2011; die Trasse wurde außerdem zur Verlegung eines Starkstrom-Erdkabels, das eine Freileitung ersetzt, genutzt
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Externe Links: Wikipedia: Hirzbergbahn
12.12.2011
TH14 Feldatal-Radweg: Weilar – Kaltennordheim (teilw. fertig)
Streckenlänge (einfach): aktuell fertig: 2,9 km zwischen Fischbach und Kaltennordheim; nach Gesamtfertigstellung: ca. 17 km
Oberfläche: asph. (Breite: 2,5 m)
Status / Beschilderung: RVK II-53 (Feldatal-Radweg)
Eisenbahnstrecke: 6704 / Dorndorf – Kaltennordheim; 28 km (bis 1934 1000 mm, dann 1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Juni 1879 (Gv Salzungen – Stadtlengsfeld, Pv ab 22. Juni), 6. Oktober 1879 (Lengsfeld – Dermbach, 22. Juni 1880 (Gv Dermbach – Kaltennordheim, Pv ab 1. Juli)
Stilllegung der Bahnstrecke: 31. Dezember 1994 (Gv), 31. Mai 1997 (Pv), Sonderfahrten bis zur Stilllegung (31. August 2003)
Eröffnung des Radwegs: in Planung
Planungen: Die Trasse wird von den Kommunen übernommen, die über eine abschnittsweise Nutzung für den Feldatal-Radweg entscheiden: Zwischen Dorndorf und Weilar soll es einen Draisinenbetrieb geben, auf dem südlichen Teilstück bis Kaltennordheim wird bis auf den ursprünglich für eine Umgehungsstraße vorgesehenen Ortbereich Diedorf ein Radweg parallel zur Landesstraße 1022 (ehem. B 285) entstehen. Für 3,2 km zwischen Kaltennordheim und Diedorf/Fischbach besteht seit August 2010 Baurecht, die Arbeiten haben aber erst 2011 begonnen. Die beiden weiteren Abschnitte könnten ein Jahr später folgen. [August 2011]
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links: Wikipedia: Feldabahn
12.12.2011
TH15 Westenfeld – Haina
Streckenlänge (einfach): zw. Westenfeld und Haina ca. 3 km auf der Bahntrasse
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; RVK: regional
Eisenbahnstrecke: Rentwertshausen – Römhild; 11 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 25. November 1893
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. September 1968 (Pv, Gv bis Januar 1970)
Eröffnung des Radwegs: Frühjahr 2008
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Rentwertshausen–Römhild
29.08.2009
TH16 Hildburghausen – nördl. Simmershausen
Streckenlänge (einfach): ca. 10 km, davon ca. 9 km auf der Bahntrasse
Höhenprofil: l. St. von Hildburghausen (380 m ü. NN) nach Leimrieth (420 m), dann langgez. l. Gef. bis nördl. Simmershausen (320 m)
Oberfläche: asph. (Hildburghausen – Leimrieth), sonst wg.
Status / Beschilderung: RVK: vermutlich II-58
Eisenbahnstrecke: Hildburghausen – Lindenau-Friedrichshall; 29 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Juli 1888 (Hildburghausen – Heldburg), 1. Dezember 1888 (Heldburg – Lindenau)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1946 (Reparation)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Hildburghausen – Leimrieth – Stressenhausen – Bedheim – nördl. Simmershausen.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Hildburghausen–Lindenau-Friedrichshall
06.08.2011
TH17 Pressig – Tettau
Im wunderschön gelegenen Tettautal an der thüringisch-fränkischen Grenze fährt man meist neben der alten Bahnstrecke, von der immer wieder kleine Brücken erhalten sind. Nur bei Heinersdorf sind zwei kurze Abschnitte zu Wegen geworden.
Streckenlänge (einfach): ca. 17 km (davon ca. 1,7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. l. St. von Pressig-Rothenkirchen (370 m ü. NN) über Tettau (630 m) zum Rennsteig (696 m)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: meist wenig befahrene Landes- bzw. Staatsstraßen neben der Trasse, der mittlere Teil ist für den KFZ-Verkehr gesperrt; Bahntrasse bei Heinersdorf als Anliegerstraße; Wegweisung größtenteils als Rennsteig-Main Lions-Radweg; RVK: II-65
Eisenbahnstrecke: 5014 / Pressig-Rothenkirchen – Tettau; 17 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 23. Juni 1903 (feierliche Eröffnung, ab 24. Juni fahrplanmäßiger Betrieb; Gv bis Alexanderhütte schon ab November 1902)
Stilllegung der Bahnstrecke: Ende des Zweiten Weltkriegs Sprengung einer Brücke; von Oktober 1946 (Gv) bzw. 14. April 1947 (Pv) bis zum 28. Mai 1952 Transitverkehr, anschließend bis Ende 1983 Inselbetrieb zw. Sattelgrund und Tettau, bis Ende 1993 nur noch zw. Sattelgrund und Alexanderhütte
Eröffnung des Radwegs:
Route: Pressig – Welitsch – Heinersdorf (TH) – Schauberg – Tettau.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Pressig-Rothenkirchen–Tettau
29.08.2009
TH18 Sonneberg Ost – Stockheim
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: RVK: II-46
Eisenbahnstrecke: 5013 / Sonneberg Ost – Stockheim; 13 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: Sonneberg – Köppelsdorf-Oberlind: 1886, Köppelsdorf-Oberlind – Neuhaus-Schierschnitz: 15. Dezember 1900, Neuhaus-Schierschnitz – Stockheim: Juni 1901
Stilllegung der Bahnstrecke: Juli 1945 (Neuhaus-Schierschnitz – Burggrub; Zonengrenze), 24. September 1967 (Pv Sonneberg-Ost – Neuhaus-Schierschnitz, Gv bis Oktober 1970), September 1972 (Pv Burggrub – Stockheim, Gv bis Februar 1987)
Eröffnung des Radwegs: 2010 (Neuhaus-Schierschnitz – Föritz inkl. Brücke bei Schwärzdorf)
Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Sonneberg–Stockheim
18.01.2012
BY 2.04 Neustadt b. Coburg – Mitwitz-Leutendorf
  Siehe Bahntrassenradeln – Bayern.
TH19 Eisfeld – Unterneubrunn (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: Schmalspurbahn Eisfeld - Schönbrunn / Eisfeld – Schönbrunn (Unterneubrunn); 18 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: in Planung
29.08.2009
TH20 Suhl – Erlau – Schleusingen (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: 6696 / Suhl – Schleusingen; 16 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: in Planung
29.08.2009
TH21 Rennsteig – Frauenwald
Streckenlänge (einfach): ca. 4 km (in Frauenwald ist ein weiteres Stück in der Verlängerung der Straße "Am Bahnhof" als Weg erhalten, scheint aber nicht mit dem Hauptweg verbunden zu sein, Einstieg daher von der Schmiedefelder Straße)
Oberfläche: wg.
Eisenbahnstrecke: Kleinbahn Rennsteig – Frauenwald; 5 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 11. November 1913
Stilllegung der Bahnstrecke: 13. Februar 1965 (Streckensperrung nach Schneeverwehungen, danach keine Betriebswiederaufnahme)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Rennsteig – Allzunah – Frauenwald.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links: Wikipedia: Kleinbahn Rennsteig-Frauenwald
29.08.2009
TH22 Ilmenau – Großbreitenbach (im Bau)
Streckenlänge (einfach): ca. 20 km
Oberfläche: asph., in Abschnitten wg.
Status / Beschilderung: RVK: nördlicher Teil II-45 (Waldrand-Route); südlicher Teil: regional
Eisenbahnstrecke: 6695 / Ilmenau – Großbreitenbach; 21 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 13. November 1881 (Ilmenau – Gehren), 2. Dezember 1882 (Gehren – Großbreitenbach)
Stilllegung der Bahnstrecke: 26. Mai 1997 (Pv), Stilllegung 1998
Eröffnung des Radwegs: im Bau
Route: (im Bau: Ilmenau – Langwiesen – Gehren – Möhrenbach – Großbreitenbach).
Planungen: Die Strecke wurde Mitte 2008 entwidmet und den Anliegerkommunen zum Kauf angeboten. Nachdem die Fianzierung lange nicht gesichert war (das Konjukturpaket II konnte nicht dafür genutzt werden), soll das Projekt jetzt zu 90 % aus Landesmitteln finanziert werden: Der Förderbescheid des Landes liegt seit Dezember 2010 vor. Der Radweg wird seit Anfang Juli 2011 innerhalb von zwei Jahren unter Federführung der Verwaltungsgemeinschaft "Langer Berg" gebaut: 2011 der knapp 2 km lange Abschnitt zwischen Ilmenau und der Stadtgrenze nach Langwiesen (Fertigstellung Anfang 2012: der Weg ist asphaltiert, aber noch nicht freigegebem), 2012 bis Gehren und ein Jahr später bis zur "Hohen Tanne". Das Viadukt bei Gehren-Jesuborn soll im Zuge des Ausbau der Bundesstraße 88 abgerissen werden. [Dezember 2011]
Externe Links: Wikipedia: Ilmenau-Großbreitenbacher Eisenbahn
02.01.2012
TH23 Köditzberg – Königsee (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: ? / Köditzberg – Königsee; 4 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: in Planung
29.08.2009
TH24 Rudolstadt-Schwarza (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: II-45
Eisenbahnstrecke: 6685 / Rudolstadt-Schwarza – Bad Blankenburg; 4 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: in Planung
29.08.2009
TH25 Blankenhain – Saalborn
Mit dem Radweg nach Bad Berka, der zum Teil auf der alten Bahntrasse verläuft, hat Blankenhain eine fremdenverkehrsgerechte Anbindung vom Ilmtalradweg erhalten.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,5 km
Oberfläche: asph. (Breite 2,5-3 m)
Eisenbahnstrecke: HB / Bad Berka – Blankenhain; 6 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Mai 1887 (Pv, Gv ab 13. Juni)
Stilllegung der Bahnstrecke: 22. Mai 1966 (Pv), 24. September 1967 (Gv)
Eröffnung des Radwegs: April 2010 (Blankenhain – Saalborn); 18. November 2010 (Saalborn – Bad Berka; Baubeginn: Frühherbst 2009)
Route: Blankenhain – Saalborn.
Externe Links: Wikipedia: Weimar-Berka-Blankenhainer Eisenbahn
19.08.2011
TH26 Esperstedt – Oldisleben (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: 6735 / Esperstedt – Oldisleben; 4 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: in Planung
29.08.2009
TH27 Finnebahn-Radweg: Kölleda – östl. Schafau
Das Potential des Finnebahn-Radwegs kann erst vollständig genutzt werden, wenn er den Lückenschluss über die Landesgrenze schafft und signifikante Verbesserungen bei Wegeoberfläche und Wegweisung erzielt wurden.
Streckenlänge (einfach): ca. 15,5 km (davon ca. 9,2 km auf der Trasse; im Berich der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt sind weitere Abschnitte begehbar, aber nicht radgeeignet)
Höhenprofil: langgez. l. St. von Kölleda (140 m ü. NN) bis östlich Schafau (270 m); nicht ganz kontinuierlich im Bereich der Abschnitte abseits der Trasse
Oberfläche: bei Kölleda teilw. asph., zwischen Ostramondra und der Schutzhütte oberhalb von Rastenberg wurde der Weg 2010 neu asphaltiert, sonst wg. (bei Nässe teilw. schlecht zu fahren)
Status / Beschilderung: Battgendorf bis östl. Schafau: Radwanderweg/Wanderweg; bis Rothenberga Wanderweg abseits, anschließend wieder auf der Trasse / Wirtschaftsweg; RVK: II-23 (Finnebahn-Radweg)
Eisenbahnstrecke: 6727 / Laucha (Unstrut) – Kölleda; 21 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1914
Stilllegung der Bahnstrecke: 1947 (Stilllegung); 1948 oder 1949 (Abbau der Gleise als Reparationsleistung)
Eröffnung des Radwegs: 1997 (Ostramonra – 1,5 km östl. Schafau)
Planungen: Bis Ende 2013 sollen die Abschnitte von Battgendorf bis Ostramondra und von Rastenberg bis Rothenberga ebenfalls asphaltiert werden. Ende April 2012 sollen die Arbeiten von Rothenberga bis zur Kreisgrenze abgeschlossen wwerden. Das kurze Stück im Burgenlandkreis wird hingegen eine wassergebundene Decke erhalten. [Januar 2012]
Route: (Kölleda –) Battgendorf – Großmonra – Ostramondra – Bachra – Schafau (– Rothenberga – Lossa / Sachsen-Anhalt)
die Bahnhöfe Großmonra und Bachra werden auf 800 bzw. 250 m umfahren).
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
30.01.2012
TH28 Laura Radweg: Großrudestedt – Weimar
Der bis auf die arg unattraktive und schlecht beschilderte Anbindung in Weimar ganz passable Laura-Radweg geht gerade so eben als Bahntrassenweg durch: Nur wenigen Abschnitten ist die Bahnvergangenheit eindeutig anzusehen und ausgerechnet im recht hügeligen Bereich zwischen Buttelstedt und Weimar ist von der Trasse so wenig übrig geblieben, dass die Route auf Straßen ausweicht.
Streckenlänge (einfach): ca. 46 km (davon ca. 7 km auf der ehem. Bahntrasse; der Wanderweg nutzt bei Neumark gut einen Kilometer mehr)
Höhenprofil: Kuppe zwischen Sömmerda-Schallenburg (135 m ü. NN) und Alperstedt (150 m; Scheitelpunkt: 180 m); min. St. bis Buttelstedt (200 m); Kuppe (teilw. hügelig) mit Scheitelpunkt an der Stadtgrenze Weimar (330 m); Endpunkt in Weimar auf 200 m
Oberfläche: asph., teilw. Betonplatten
Status / Beschilderung: überwiegend Wirtschaftswege und Straßen, nur wenige Abschnitte als Radweg bzw. kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Lauraradweg mit deutlichen Lücken insb. an den Endstücken; RVK: II-08 (Laura-Radweg)
Eisenbahnstrecke: Weimar-Rastenberger Eisenbahn / Weimar – Buttelstedt – Großrudestedt; 34 km (1000 mm, teilw. + 1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 26. Juni 1887
Stilllegung der Bahnstrecke: 1946
Eröffnung des Radwegs: ab 2000
Route: Sömmerda-Schallenburg – Alperstedt – Großrudestedt – Schloßvippach – Dielsdorf – Markvippach – Vippachedelhausen – Neumark – Schwerstedt – Buttelstedt – Daasdorf – Leutenthal – Sachsenhausen – Wohlsborn – Schöndorf – Weimar.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links: www.lauraradweg.de (Zweckverband Wirtschaftsförderung des Nördl. Landkr. Weimarer Land)    www.stillgelegt.de (unter Stillgelegt: Buttelstedt – Großrudestedt)
01.11.2009
TH28a Rastenberg – Hardisleben ("Zwäcke")
Der äußerste Teil der Stichstrecke nach Rastenberg dient heute als straßenbegrleitender Radweg.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,6 km (parallel zur Straße)
Höhenprofil: eben (180 m ü. NN)
Oberfläche: asph., in Rastenberg Verbundpflaster
Status / Beschilderung: keine Wegweisung; RVK: regional
Eröffnung der Bahnstrecke: (Teil der Strecke der Weimar-Buttstäder-Eisenbahn, zeitweise Dreischienenbetrieb)
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs:
Planungen: Nachdem sich das Vorhaben nicht umsetzen lässt, den Radweg vom Ende des Bahntrassenwegs straßenbegleitend bis Hardisleben zu verlängern, könnte statt dessen ein weiteres Stück der Bahntrasse als Radweg ausgebaut werden. [September 2010]
Route: Rastenberg – Hardisleben.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
01.11.2010
TH28b Wohlsborn – Buchenwald (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: 6735 / Schöndorf – Buchenwald; 11 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: in Planung
29.08.2009
TH29 Golmsdorf – Eisenberg – Hartmannsdorf
Der ältere, landschaftlich reizvolle Abschnitt von Golmsdorf bis Trotz und der neue, zum Glück meist recht straßenferne Parallelweg zur B 7 von Eisenberg nach Hartmannsdorf wachsen langsam zusammen.
Synonyme: Die Bahn wurde "Eisenberger Esel" oder "Bürgeler Esel" genannt.
Streckenlänge (einfach): ca. 29 km (davon im Endausbau ca. 17,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. l. St. von Golmsdorf (140 m ü. NN) bis kurz hinter Bürgel (270 m), l. hügelig bis westlich Eisenberg (300 m) und langgez. l. Gef. bis Hartmannsdorf (170 m)
Oberfläche: Splitt, Kies, teilw. Natur; zwischen Thalbürgel und Eisenberg sowie zw. Eisenberg Ost – Hartmannsdorf: asph.
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg, Z. 260 und ohne StVO-Beschilderung; durchgängige Radwegweisung, der Abschnitt Kursdorf – Hartmannsdorf ist Teil der D-Route 4; RVK: II-33 (Golmsdorf – Eisenberg-Kursdorf), Rest I-11
Eisenbahnstrecke: 6659 / Crossen – Porstendorf; 29 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 2. Oktober 1905
Stilllegung der Bahnstrecke: 24. November 1969 (Eisenberg – Porstendorf)
Eröffnung des Radwegs: 5. Oktober 2007 (Kursdorf – Hartmannsdorf; Baubeginn: 25. Juni 2007)
Planungen: Nach der Realisierung der meisten Abschnitte rund um Eisenberg soll der letzte Lückenschluss zwischen den ehemaligen Bahnhöfen Eisenberg und Eisenberg Ost in 2012 vollzogen werden. Dieser Bereich kann provisorisch umfahren werden. [Oktober 2011]
Route: Golmsdorf (nördl. von Jena) – Löberschütz – Graitschen – Bürgel – Droschka – Trotz – Eisenberg – Kursdorf – Hartmannsdorf.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
19.12.2011
TH30 Ludwigstadt – Lehesten (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: 5015 / Ludwigstadt – Lehesten; 7 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
29.08.2009
TH31 Höllenthalbahn: Blankenstein – Bahnhof Lichtenberg
Direkt auf der Trasse der Höllenthalbahn kann man sich nur im Bereich der alten Grenzbrücke fortbewegen – und das auch nur zu Fuß. Sehr zu empfehlen ist eine Wanderung vom schön restaurierten Bahnhof Lichtenberg ins Höllenthal zum Röhrensteig, einer Wasserleitungstrasse.
Streckenlänge (einfach): ca. 0,8 km
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: Fußweg
Kunstbauten: Die beiden Tunnel und das Viadukt im Höllenthal sind nichz zugänglich.
Eisenbahnstrecke: 6683 / Triptis – Maxgrün; 69 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. August 1901 (Blankenstein – Marxgrün)
Stilllegung der Bahnstrecke: 3. Juni 1945 (Zonengrenze)
Eröffnung des Radwegs:
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Triptis–Marxgrün
19.08.2011
TH32 Schleiz – Saalburg
Die alte Bahnstrecke von Schleiz zur Bleilochtalsperre wurde zu einem reizvollen Radweg ausgebaut, der lediglich durch die Autobahn 9 unterbrochen ist und in Saalburg leider schon einen Kilometer vor dem Ort endet.
Streckenlänge (einfach): ca. 13 km (der letzte Kilometer vor Saalburg verläuft auf einer Straße)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: RVK: I-03 / D 11 (Gräfenwarth – Saalburg); regional (Gräfenwarth – Schleiz); der Weg ist Teil des Euregio-Egrensis-Radfernwegs
Eisenbahnstrecke: 6658 / Schleiz – Saalburg; 15 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 28. Juni 1930
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. Juni 1996 (Pv, Gv bereits eher)
Eröffnung des Radwegs: Mai 2010 (ab Juni 2008 Abbau der Bahnstrecke, nachdem bei der Sanierung der Wetterabrücke 2001 ein erster Gleisabschnitt entfernt wurde; Fertigstellung des ersten BA von der Wetterabrücke in Gräfenwarth bis Saalburg im Herbst 2009; Erster Spatenstich für den Ausbau des 11 km langen zweiten Bauabschnitts: Mitte September 2009)
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links: Wikipedia: Schleizer Kleinbahn AG
19.08.2011
TH33 Gefell – Hirschberg (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 4 km
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: 6657 / Schönberg – Hirschberg; 20 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
29.08.2009
TH34 Zeulenroda unt Bf – Zeulenroda ob Bf (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 4 km
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: 6654 / Zeulenroda unt Bf – Zeulenroda ob Bf; 4 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
29.08.2009
TH35 Greiz – Neumark (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 5 km
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: 6655 / Neumark – Greiz; 14 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 21. Oktober 1865 (feierliche Eröffnung)
Stilllegung der Bahnstrecke: 31. Mai 1997 (Pv, Gv bereits 1995)
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion: Der Rad- und Wanderweg "Neue Welt" e.V. (gegründet Oktober 2004) hat sich einen Radweg auf der ehem. Bahntrasse zwischen Greiz und Neumark zum Ziel gesetzt. Ein solcher Weg war auch Gegenstand einer Seminarfacharbeit an einer Greizer Schule, für eine Umsetzung fehlten bisher allerdings die Mittel.
29.08.2009
TH36 Ronneburg – Seelingstädt (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: 6660 / Seelingstädt – Ronneburg; 12 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
29.08.2009
TH37 Bahnhistorischer Erlebnisradweg: Gera – Meuselwitz (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 23 km; in Teilen bereits befahrbar (z. B. 4 km am Streckenbeginn in Gera)
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: II-34
Eisenbahnstrecke: 6986 / Gera-Pforten – Wuitz; 31 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 12. November 1901
Stilllegung der Bahnstrecke: 3. Mai 1969 (Gera-Pforten – Wittgendorf, nach Unwetterschäden), 1. Januar 1970 (Reststrecke)
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
29.08.2009
TH38 Löbichau/Beerwalde – Drosen (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 5 km
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: ? / Beerwalde – Löbichau; 5 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
29.08.2009
TH39 Meuselwitz – Ronneburg (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: 6661 / Meuselwitz – Ronneburg; 25 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
29.08.2009
TH40 Viaduktradweg: Nobitz bzw. Klausa – Langenleuba-Oberhain (in Planung)
Streckenlänge (einfach): ca. 19,5 km
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: 6816 / Altenburg – Langenleuba-Oberhain; 25 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: in Planung
Eröffnung des Radwegs: Aus einer anfänglichen Bürgerinitiative ist im Mai 2010 eine Arbeitsgemeinschaft der beteiligten Kommunen hervorgegangen. Der Radweg könnte am östlichen Ende über Niedersteinbach und Markersdorf an den Mulde-Radweg angebunden werden. [Mai 2010]
06.06.2010


Die Tourenbeschreibungen und begleitenden Angaben wurden mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Für ihre Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Das Nachradeln der Touren geschieht auf eigene Gefahr.

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