|
| BY 5.08 Oberhäuser (Bf Röthenbach) Weiler |
|
Die Stichbahn Bf Röthenbach Weiler präsentiert sich heute als durchgängiger Radweg, der auf 6 km 70 Höhenmeter überwindet und durch Wald in ein Bachtal führt. |
| Streckenlänge (einfach): |
ca. 6 km (davon ca. 5,5 km auf der ehem. Bahntrasse) |
| Höhenprofil: |
l. Gef. von Röthenbach (700 m ü. NN) nach Weiler (Bf: 630 m); Verbindung von Weiler nach Scheidegg (BY 5.07): langgez. St. von min. 600 m auf max. 830 m) |
| Oberfläche: |
asph. |
| Status / Beschilderung: |
Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg, in Röthenbach auch freigeg. F; nur punktuelle Wegweisung |
| Eisenbahnstrecke: |
5431 / Bf Röthenbach Weiler; 6 km (1435 mm) |
| Eröffnung der Bahnstrecke: |
22. Juli 1893 |
| Stilllegung der Bahnstrecke: |
1. Dezember 1960 (Pv); 1. Mai 1991 (Gv) |
| Eröffnung des Radwegs: |
12. Juni 2005 Beim Bau des Radwegs hat der Markt Weiler-Simmerberg mit dem Motto "Bürger bauen ihren Geh- und Radweg" einen Gedanken aufgegriffen, der vor mehr als 100 Jahren den Bau der Bahnstrecke erst möglich machte, und warb um finanzielle Unterstützung aus der Bevölkerung. |
| Planungen: |
In Weiler wird ein Teil des Bahntrassenwegs als Gewerbegebiet ausgewiesen. Der Weg muss dementsprechend verlegt werden, wenn die Fläche tatsächlich benötigt wird. [Oktober 2008]. |
| Route: |
Oberhäuser (Bf Röthenbach) Weiler. |
Befahrung: Oktober 2007
Als Rundtour unter BY 5.07
| RÖTHENBACH (Landkreis Lindau) |
| 0,0 |
vom Bf RÖTHENBACH links: Bahnhofstraße, dann links versetzt auf den asph. Bahntrassen-R/F; an zwei abgestellten Waggons vorbei (l. Gef.); eine Straße unterqueren |
| 0,7 |
die LI 3 queren (Drängelgitter): freigeg. F |
| WEILER-SIMMERBERG (Landkreis Lindau) |
| |
an den folgenden Querwegen im Wald ist der Weg wieder als R/F beschildert; langgez. l. Gef. |
| 3,0 |
die B 308 und bei 3,2 die St 2001 unterqueren (Brückenneubau von 2005 / ehem. niveaugleicher BÜ); einen Bach, dann einen Graben überqueren (l. Gef.; kurz zu RÖTHENBACH, dann kurz zu LINDENBERG, Landkreis Lindau); bei 4,1 überdachte Brücke und ab einem Querweg Damm; später einen kleinen Bach überqueren |
| 5,4 |
in WEILER an einem Gleisanschluss vorbei und am R/F-Ende (Halbsperre) schräg rechts: Jakob-Lang-Straße am ehem. Bahnhof vorbei; später geradeaus durch die Pfostensperre: Bahnhofstraße (Kopfsteinpflaster) |
| 5,9 |
rechts: Fridolin-Holzer-Straße mit l. Gef.; geradeaus, später links folgen |
| 6,3 |
am Ende rechts: Bregenzer Straße / St 2001 (langgez. l. Gef.); einen Bach überqueren (l. St.) |
| 7,1 |
rechts: Scheidegger Straße / LI 10 (St., außerorts langgez. st. St.); der Straße durch Wald und an kleineren Siedlungen folgen |
| SCHEIDEGG (Landkreis Lindau) |
| 10,2 |
mit l. Gef. nach SCHEIDEGG und der Straße folgen: Hochgratstraße (St.), dann Blasenbergstraße (Gef., eine Engstelle) |
| 11,5 |
am Rathausplatz rechts: St 2373 (l. Gef.), später Bahnhofstraße |
| 12,3 |
ab dem Kreisverkehr rechter Zweirichtungs-R/F entlang der B 308 (St., dann l. Gef.) |
| 13,0 |
in HAUS geradeaus: Zweirichtungs-R/F; die B 308 links versetzt unterqueren (Vorsicht!); St. |
| 13,4 |
schräg links: Linkskurve und Gef. |
| |
13,4 geradeaus: Schulzentrum Lindenhöhe |
| 13,6 |
rechts: asph. Bahntrasse (s. l. Gef.); an einem Parkplatz geradeaus folgen |
| |
13,6 links: Die Trasse ist kurz begehbar und ab dem nächsten Querweg verloren gegangen. |
| LINDENBERG IM ALLGÄU (Landkreis Lindau) |
| 14,9 |
in LINDENBERG eine Straße und eine einmündende Straße queren (jeweils Halbsperren), dann wenig rechts versetzt zurück auf die Bahn (anschließend teilw. überbaut); l. Gef. |
| 15,5 |
vor dem ehem. Bahnhof eine Straße queren (Halbsperre): R/F mit Wegeschäden (im Innenstadtbereich nicht auf der Bahntrasse, das ehem. Bahnhofsgelände ist teilw. überbaut) |
| 15,6 |
schräg rechts: Heinrich-Braun-Straße; bei 15,8 rechts: Poststraße, dann links: Steinstraße (R/F) |
| 16,1 |
am R/F-Ende (Halbsperre) rechts: Bgm.-Schmitt-Straße; eine Straße schräg queren: R/F auf der ehem. Bahntrasse (Halbsperre) |
| 16,5 |
die Goßholzer Straße / St 2378 versetzt queren (Querungshilfe): l. Gef., die Straße An der Alm queren (Halbsperren) und am Ortsende einen Weg queren (l. St., später l. Gef.) |
| 18,1 |
unterhalb von Goßholz einen Weg queren; langgez. l. Gef., Dämme und Einschnitte |
| |
18,1 Der Bahntrassenweg war im Oktober 2007 wegen Bauarbeiten unterbrochen; eine Umleitung war nur an den Sperrpunkten beschildert: links (St.) und in Goßholz an der Straße rechts (Gef.); hinter dem Kreisverkehr (im Bau) rechts: kurz B 32, dann geradeaus und auf einem provisorisch befestigten Weg links versetzt zum Bahntrassen-R/F (siehe 19,5) |
| HEIMENKIRCH (Landkreis Lindau) |
| 19,5 |
die B 32 überqueren (Brücke im Herbst 2007 im Bau), dann schräg rechts weiter auf dem Bahntrassen-R/F (l. Gef. / l. hügelig) entlang einer neuen Straße (im Herbst 2007 im Bau) |
| 20,1 |
die St 2378 queren (Drängelgitter; kurz zu RÖTHENBACH): freigeg. F entlang der St 2001 (teilw. nicht mehr auf Originalniveau: s. l. hügelig; fl. Einschnitt); einen einmündenden Weg queren |
| RÖTHENBACH (Landkreis Lindau) |
| |
an einer Unterführung vorbei und auf Höhe der Kirche geradeaus folgen (21,1) |
| |
21,1 Der Radweg war im Oktober 2007 bei km 21,4 wegen Bauarbeiten unterbrochen, eine Umleitung war nicht beschildert: Bei 21,1 rechts auf der Bahnhofstraße mit l. Gef. zum Bf Röthenbach). |
| 21,4 |
die St 2001 unterqueren (Röhre; Überflutungsgefahr) und geradeaus |
| 22,1 |
rechts versetzt zum Bf Röthenbach (22,3) |
Die beiden Waggons am Beginn des Radwegs am Bf Röthenbach ...
... werden von den Westallgäuer Eisenbahnfreunden und Modellbahnern genutzt.
Schon bald verliert der Weg an Höhe und unterquert die Straße nach Röthenbach.
Nach Querung der LI 3 geht es in den Wald, ...
... wo der Weg als kombinierter Fuß- und Radweg ausgewiesen ist.
Später schlängelt er sich am Rande eines Bachtals entlang.
Kurz hintereinander werden die B 308 ...
... und die St 2001 (Brücke anstelle eines niveaugleichen Bahnübergangs) unterquert.
Nach einer ersten Überquerung des Baches geht es wieder in den Wald, ...
... (Blick zurück) ...
... dann folgt diese überdachte Brücke.
Etwa auf Höhe der Hammermühle ...
... verlässt der Radweg den Wald, ...
dann taucht Weiler auf, ...
... wo noch die Reste eines Gleisanschlusses ...
... und der Bahnhof zu finden sind.
|
|