Bahntrassenradeln – Bahntrassenradwege in Bayern

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Übersichtskarte Nordbayern
Übersichtskarte Südbayern
In Bayern gibt es zahlreiche Radwanderwege auf stillgelegten Eisenbahntrassen mit beachtlichen Streckenlängen von 20 bis knapp 50 km. Mit der Fertigstellung des Bocklwegs (48 km) und des Radwegs Wölsendorf – Schönsee (46 km, beide Oberpfalz) im Juli 2005 wurden der Donau-Regen-Radweg in Niederbayern (ca. 39 km) und der Falkenstein-Radweg nördlich von Regensburg (ca. 36 km) von den werbewirksamen Spitzenplätzen der längsten Bahntrassenwege Bayerns verdrängt. Eine rekordverdächtige Besonderheit bietet der 2006 eröffnete Donau-Ilz-Radweg mit 40 km ausgebauter Bahntrasse "am Stück". Mit diesem Angebot stehen in Bayern geschätzt rund 850 km an umgebauten Bahntrassen zur Verfügung.
Da eine Übersichtskarte für Bayern sonst überladen würde, habe ich sie in einen Nordteil (Unter-, Mittel-, Oberfranken und Oberpfalz) und Südteil (Schwaben, Ober- und Niederbayern) aufgeteilt.

Übersichtskarte: Radwege auf stillgelegten Eisenbahnstrecken in Nordbayern
(Klicken Sie auf die farbigen Punkte, um zu den Detailinformationen zu gelangen.)



blaugrün: geplante Bahntrassenwege


BY 1 Unterfranken

Informationen zur Streckengeschichte unterfränkischer Lokalbahnen mit Schwerpunkt Raum Schweinfurt finden sich bei www.lokalbahn-modelle.de von Jürgen Dill.

BY 1.01 Bischofsheim a. d. Rhön – Bad Neustadt a. d. Saale (Brendtalradweg)
Fast vollständig auf der ehem. Bahntrasse Bischofsheim – Bad Neustadt geführt und absolut barrierefrei gestaltet bietet dieser Radweg eine schnelle und hervorragend zu fahrende Verbindung im Brendtal; einziger Wermutstropfen ist die z. T. unmittelbar parallel verlaufende Bundesstraße.
Streckenlänge (einfach): ca. 19 km (bis auf einen kurzen Abschnitt in Schönau und an den beiden Streckenenden vollständig auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. l. Gef. von Bischofsheim (440 m ü. NN) nach Bad Neustadt a. d. Saale (230 m)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: Bahntrasse komplett als Fuß-/Radweg ausgewiesen, teilw. mit Freigabe für landwirtschaftlichen Verkehr; bis auf das Streckenende in Bad Neustadt Teil des Radwanderwegs Rhön-Grabfeld
Eisenbahnstrecke: 5242 / Bad Neustadt (Saale) – Bischofsheim a. d. Rhön; 19 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Oktober 1885
Stilllegung der Bahnstrecke: 1989
Eröffnung des Radwegs:
Route: Bischofsheim a. d. Rhön – Unterweißenbrunn – Wegfurt – Schönau a. d. Brend – Bad Neustadt a. d. Saale.
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Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Bad Neustadt–Bischofsheim
23.02.2008
BY 1.01a Rhön-Sinntal-Radweg: Jossa – Wildflecken (in Diskussion)
Eisenbahnstrecke: 5211 / Jossa – Wildflecken; 30 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1891
Stilllegung der Bahnstrecke: 1988 (Pv), 2002 (Gv), 2005 (Stilllegung)
Planungen: Zurzeit wird diskutiert, ob die Strecke für einen durchgängigen Radweg genutzt werden kann. [September 2010]
01.11.2010
BY 1.02 Bad Neustadt a. d. Saale – Bad Königshofen i. Grabfeld
Besonders schön ist dieser Bahntrassenweg entlang der Fränkischen Saale zwischen Saal und Großeibstadt. Er ist gut in das Radwegenetz des Kreises Rhön-Grabfeld eingebunden.
Streckenlänge (einfach): ca. 27 km (davon 11,7 km auf der ehem. Bahntrasse), zw. Hollstadt und Saal Führung abseits der Bahntrasse auf der nördlichen Seite der Fränkischen Saale in deutlicher Entfernung zur Bundesstraße
Höhenprofil: langgez. l. St. von Bad Neustadt (230 m ü. NN) nach Bad Königshofen (275 m), im Mittelteil leicht hügelig
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg, Verbindung auch auf wenig befahrenen Straßen; Wegweisung des Kreises als Teil des Saale-Radweg (Route des Bayernnetzes für Radler), z. T. auch andere Routen
Eisenbahnstrecke: 5241 / Bad Neustadt (Saale) – Bad Königshofen im Grabfeld; 23 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 27. September 1893
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. Mai 1976 (Pv); 30. Dezember 1994 (Gv); 1996/97 Rückbau der Gleise
Eröffnung des Radwegs: 1999
Route: (Anbindung: Bad Neustadt a. d. Saale –) Heustreu – Hollstadt – Wülfershausen a. d. Saale – Saal a. d. Saale – Kleineibstadt – Großeibstadt – Bad Königshofen i. Grabfeld.
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Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Bad Neustadt–Bad Königshofen
23.02.2008
BY 1.03 Hofheim – Haßfurt ("Hofheimerle")
Highlight der leicht welligen Nebenbahnstrecke ist eine private Eisenbahnsammlung am Endbahnhof in Hofheim. Bis auf eine Umfahrung bei Königsberg und die Anbindung in Haßfurt sehr schöner straßenferner Verlauf.
Streckenlänge (einfach): ca. 17,5 km (inkl. Anbindung an Bf Haßfurt; davon ca. 12 km auf der ehem. Bahntrasse); Vorsicht: Die am Weg angebrachte Kilometrierung bezieht sich auch den nördlichen Stadtrand von Haßfurt.
Höhenprofil: leicht hügelig von Hofheim (260 m ü. NN) nach Haßfurt (220 m)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg; lokale Wegweisung sowie ältere Wegweisung des Radrundwegs Rhön-Grabfeld
Eisenbahnstrecke: 5232 / Haßfurt – Hofheim (Unterfranken); 16 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. März 1892
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. Juli 1995 (Pv); 23. September 1994 (Gv); 1996/97 Rückbau der Gleise
Eröffnung des Radwegs:
Route: Hofheim – Rügheim – Junkersdorf – Königsberg – Prappach – Haßfurt.
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Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Haßfurt–Hofheim
23.02.2008
BY 1.04 Mömlingen (Mümlingtal-Bahn)
Nur kurze Bruchstücke der ehem. Bahn im Mümlingtal sind per Rad zu befahren. An vielen Stellen ist es heute nicht mehr einfach, den Verlauf der Trasse nachzuvollziehen.
Synonyme: Die Bahnstrecke wird auch als Bachgaubahn bezeichnet.
Streckenlänge (einfach): knapp 1 km im Ortsbereich Mömlingen; am Sportplatz sind weitere 400 m befahrbar und auch der anschließende 1,2 km lange Feldweg scheint der Bahn zu folgen; bei Neustadt im Odenwald (Hessen) sind etwa 200 m ausgebaut.
Oberfläche: in Mömlingen und bei Neustadt asph.; am Sportplatz wg.
Eisenbahnstrecke: 5222 / Aschaffenburg Süd – Höchst (Odenwald); 30 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Dezember 1912 (Großostheim – Höchst)
Stilllegung der Bahnstrecke: 25. Mai 1974 (Pv), danach auf Abschnitten bis 2000 noch Gv
Eröffnung des Radwegs:
Planungen: In Höchst wird zurzeit eine Nutzung der Bahnstrecke zwischen Höchst und Sandbach als Radweg untersucht (ca. 3 km), der auch die Brücke über die Groß-Umstädter Straße nutzen könnte. [Dezember 2011]
Route: Ortsbereich Mömlingen.
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Externe Links: Wikipedia: Bachgaubahn / Bahnstrecke Aschaffenburg–Höchst (Odenwald)
02.01.2012
BY 1.05 Elsenfeld – Heimbuchenthal (ehem. Elsavatalbahn)
In zwei Abschnitten unmittelbar auf und im mittleren Teil überwiegend neben der Trasse der alten Spessartbahn geführt bietet sich dieser Weg für einen Abstecher nach Heimbuchenthal und weiter nach Mespelbrunn mit seinem Schloss an.
Streckenlänge (einfach): bis Heimbuchenthal ca. 18 km (davon ca. 9,8 km auf der ehem. Bahntrasse); bis zum Schloss Mespelbrunn weitere ca. 4 km
Höhenprofil: langgez. l. St. von Elsenfeld (120 m ü. NN) nach Heimbuchenthal (220 m) und bis zum Schloss Mespelbrunn (280 m)
Oberfläche: Elsenfeld – Eschau: asph.; Hobbach – Heimbuchenthal: wg.
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg, teilw. landw. Verkehr frei; lokale / regionale Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 5226 / Obernburg-Elsenfeld – Heimbuchenthal; 17 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 10. Januar 1910 (Bau durch Bayerische Staatseisenbahnverwaltung)
Stilllegung der Bahnstrecke: 25. Mai 1968
Eröffnung des Radwegs:
Route: Elsenfeld – Schippach – Himmelthal – Eschau – Hobbach – Höllhammer – Heimbuchenthal (– Mespelbrunn).
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Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Obernburg-Elsenfeld–Heimbuchenthal
23.02.2008
BY 1.06 Lohr – Marktheidenfeld
Streckenlänge (einfach): ca. 18 km (davon ca. 7,7 km auf dem Bahndamm, in den Ortsdurchfahrten muss auf Straßen ausgewichen werden; der Mainradweg verläuft auf dem anderen Ufer: bei Marktheidenfeld die neue Brücke der MSP 45 benutzen)
Oberfläche: asph.
Eisenbahnstrecke: 5213 / Lohr – Wertheim; 37 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Oktober 1910
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. Mai 1976 (Pv)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen: Bei Wertheim gibt es Überlegungen zur Öffnung des Bettingbergtunnel. [August 2009]
Route: Lohr – Rodenbach – Neustadt am Main – Rothenfels – Hafenlohr – Marktheidenfeld.
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Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Lohr–Wertheim
02.01.2010
BY 1.07 Gaubahn-Radwanderweg: Ochsenfurt – Röttingen (– Weikersheim)
Dank Gaubahn-Radweg gibt es eine nicht allzu schweißtreibende Querverbindung zwischen Main und Tauber. Bemerkenswert: Der alte Wartesaal in Gelchsheim steht jetzt Wanderern und Radfahrern offen.
Streckenlänge (einfach): ca. 29 km (inkl. 2,5 km Anfahrt vom Bf Ochsenfurt; sonst praktisch vollständig auf der ehem. Bahntrasse), in Weikersheim ist ein weiterer Kilometer befahrbar
Höhenprofil: Bf Ochsenfurt: 190 m ü. NN; min. Gef. bis zu Brücke Ochsenfurt (180 m), dann flache Kuppe bis zum Beginn des Bahntrassenradwegs (190 m); langgez. l. St. bis östl. Gelchsheim (310 m), dann l. hügelig und ab Burgerroth (300 m) langgez. l. Gef. bis Bieberehren (260 m); Bf Röttingen auf 250 m
Oberfläche: asph. (nachdem 2010 zwischen Acholshausen und Baldersheim eine Schwarzdecke aufgebracht wurde sind bis Juli 2011 auch die beiden Endstücke asphaltiert worden); in Weikersheim ebenfalls kurz asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Beschilderung mit Kilometerangaben zum jeweils nächsten Ort
Eisenbahnstrecke: 5204 / Ochsenfurt – Bieberehren – Röttingen; 28 km (1435 mm) und
4955 / Weikersheim – Röttingen; 8 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 30. April 1907 (Ochsenfurt – Röttingen), 17. November 1909 (Röttingen – Weikersheim)
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. September 1974 (regelmäßiger Pv), 1984 (Streckensperrung Röttingen – Schäftersheim), 3. Mai 1992 (letzter Personenzug), 31. Mai 1992 (Gv), 1994 Abbau der Gleise
Eröffnung des Radwegs: 1996
Überbauung: einige Wohnhäuser im ehem. Bahnhofsbereich Sonderhofen, die Bahnhofsbereiche Gelchsheim und Bieberehren liegen brach bzw. werden als Lagerfläche genutzt
Route: Ochsenfurt – Hp Hohestadt – Bf Tückelhausen – Bf Acholshausen – Bf Gaukönigshofen – Bf Rittershausen – Hp Sonderhofen – Hst Gelchsheim – Bf Aub/Baldersheim – Hp Burgerroth – Hst Bieberehren – Bf Röttingen.
In Weikersheim: Beginn am Bahnhof hinter dem Bauhof; als Johannes-Kepler-Allee durch ein Neubaugebiet.
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Verweis: Zur Zweigbahn von Bieberehren nach Creglingen siehe BW 2.02.
Externe Links: Wikipedia: Gaubahn
31.07.2011
BY 1.08 Maroldsweisach – Ebern
Zwei 3,5 und 5 km lange, gut ausgebaute Bahntrassenabschnitte werden wenig einfallsreich durch einen Radweg entlang der B 279 verbunden.
Streckenlänge (einfach): ca. 18 km, davon 8,5 km auf der ehem. Bahntrasse (54 % der Strecke Maroldsweisach – Hp Ebern); im Bereich der Gemeinde Pfarrweisach wird auf dem Abschnitt von Pfaffendorf bis Fischbach der Radweg entlang der B 279 genutzt (in den Ortslagen meist ohne Radweg direkt auf der Straße)
Höhenprofil: bis auf kurze Steigung hinter Pfarrweisach langgez. l. Gef. von Maroldsweisach (330 m ü. NN) nach Ebern (270 m)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg; lokale Wegweisung, allerdings ohne Anbindung des Hp Ebern
Eisenbahnstrecke: 5104 / Breitengüßbach – Maroldsweisach; 34 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 26. Oktober 1896
Stilllegung der Bahnstrecke: 20. November 2001 (Stilllegung)
Eröffnung des Radwegs: 7. Juli 2004 (1,6 km zwischen Maroldsweisach und Voccawind, Baubeginn war Anfang 2004).
Route: Maroldsweisach – Voccawind – Pfarrweisach – Fischbach – Ebern.
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Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Breitengüßbach–Maroldsweisach
23.02.2008
BY 1.09 Maßbach – Rothhausen
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: ? / Rottershausen – Stadtlauringen; 17 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 6. August 1900
Stilllegung der Bahnstrecke: 4. Oktober 1959 (Pv), 1. April 1960 (Gv)
Eröffnung des Radwegs: Sommer 2010
Route: Maßbach – Rothhausen.
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Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Rottershausen–Stadtlauringen
04.06.2011
BY 2 Oberfranken
BY 2.01 Seßlach – Kaltenbrunn – Rattelsdorf
Zwischen Kaltenbrunn und Rattelsdorf wird die durchgängig asphaltierte alte Bahntrasse trotz parallel verlaufender Bundesstraße sehr stark frequentiert. Auf dem oberen Abschnitt sind nur Teilstücke als Schotterwege befahrbar. Die Brücken werden hier umfahren oder fehlen, mitunter ist die Trasse ganz verschwunden, sodass die Chance auf eine attraktive Fortführung des Radwegs ungenutzt bleibt.
Streckenlänge (einfach): ca. 26 km (davon ca. 15 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: zw. Seßlach (270 m ü. NN) und Kaltenbrunn (260 m) teilw. hügelig, dann nahezu eben nach Rattelsdorf
Oberfläche: zw. Kaltenbrunn und Rattelsdorf asph.; bei Seßlach und Heilgersdorf Schotter; Verbindungsstücke asph. oder Beton
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg, bei Seßlach ohne Status, bei Heilgersdorf Z. 250 ohne Freigabe; ältere Wegweisung, z. T. als Rodach-Itzgrund-Radweg bzw. anderer regionaler Routen
Eisenbahnstrecke: 5105 / Breitengüßbach – Dietersdorf (Ofr.); 32 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Oktober 1913
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. September 1975 (Pv)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Seßlach – Heilgersdorf – Memmelsdorf – Untermerzbach – Kaltenbrunn – Lahm – Busendorf – Rattelsdorf.
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Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Breitengüßbach–Dietersdorf
25.04.2011
BY 2.02 Itzgrundbahn: Untersiemau-Meschenbach – Creidlitz
Streckenlänge (einfach): ca. 2 km
Oberfläche: asph.
Eisenbahnstrecke: 5123 / Creidlitz – Rossach; 8 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 4. Dezember 1900
Stilllegung der Bahnstrecke: 1984 (Pv), 2004 (Gv)
Eröffnung des Radwegs: 2006 (Meschenbach und der Simonsgasse im Niederfüllbach), 2008 (Lückenschuss von der Simonsgasse bis Creidlitz)
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Externe Links: Wikipedia: Itzgrundbahn
02.01.2010
BY 2.03 Lautertal (MTB)
Von der ehemals aufwändig ausgebauten Bahnstrecke ist nur noch ein kleiner Rest als versteckte Wegeverbindung erhalten geblieben, die meisten Brücken sind verschwunden.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,5 km
Höhenprofil: l. St. von Oberlauter (350 m ü. NN) nach Tiefenlauter (375 m); steile Rampen, da Brücken fehlen
Oberfläche: Schotter
Status / Beschilderung: keine StVO-Beschilderung, keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 6311 (Werrabahn) / Eisenach – Bad Salzungen – Wernshausen – Meiningen – Eisfeld – Coburg – Lichtenfels; 151 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. November 1858
Stilllegung der Bahnstrecke: 14. Mai 1950 (Eisfeld – Görsdorf), 1. Juli 1976 (Görsdorf – Coburg)
Eröffnung des Radwegs: Diese Strecke ist kein offizieller Radweg ("Begehen und Befahren auf eigene Gefahr").
Route: Lautertal (nördl. Coburg), zw. den Ortsteilen Oberlauter und Tiefenlauter.
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05.11.2006
BY 2.04 Neustadt b. Coburg – Mitwitz-Leutendorf
Neben dem asphaltierten Bahntrassenweg zwischen Horb und Leutendorf können bei Neustadt, Wörlsdorf und Hassenberg weitere Stücke der Bahnstrecke Ebersdorf – Neustadt befahren werden, die der deutschen Teilung zum Opfer gefallen ist.
Streckenlänge (einfach): ca. 19 km (davon insg. 3,8 km auf der ehem. Bahntrasse) [zwischen Weidhausen und Mödlitz entsteht auf der Trasse eine Straße, bei Ebersdorf ist vermutlich ein weiterer Abschnitt befahrbar]
Höhenprofil: langgez. l. Gef. von Neustadt (345 m ü. NN) nach Mitwitz-Leutendorf (290 m)
Oberfläche: Horb – Leutendorf asph., alle anderen befahrbaren Bahntrassenstücke wg.
Eisenbahnstrecke: 5124 / Ebersdorf (b. Coburg) – Neustadt (b. Coburg); 30 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. August 1901 (Ebersdorf – Weidhausen), 1. November 1920 (Weidhausen – Neustadt)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1945 Unterbrechung an der Zonengrenze, 1976 Abbau der Gleise bei Neustadt; 1975 (Pv Ebersdorf – Fürth a. Berg), 1986-2000 Stilllegung der Reststrecke
Eröffnung des Radwegs:
Route: Neustadt b. Coburg – Heubisch – Mupperg – Fürth a. Berg – Wörlsdorf – Hassenberg – Steinach – Mitwitz – Hof a. d. Steinach – Horb – Leutendorf (westlich Kronach; größtenteils entlang der Steinach).
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Externe Links: Wikipedia: Steinachtalbahn
05.11.2006
BY 2.05 Weißenbrunn – Reuth
Nur ein Kilometer der kurzen Stichbahn nach Weißenbrunn ist zum Radweg ausgebaut. Weitere Teile verlaufen unmittelbar parallel zur Trasse.
Streckenlänge (einfach): ca. 5 km (inkl. Anbindung von Bf Neuses; davon ca. 1 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: s. l. St. von Neuses (300 m ü. NN) nach Weißenbrunn (330 m); zw. Hummendorf und Reuth geringfügig hügeliger als die Bahntrasse
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Teil des Leßbachtal-Radwegs
Eisenbahnstrecke: 5011 / Neuses (b. Kronach) – Weißenbrunn; 5 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. August 1916, Pv ab Mai 1947
Stilllegung der Bahnstrecke: 22. Mai 1954 (Pv), 1. März 1995 (Gv)
Eröffnung des Radwegs:
Route: (Anbindung: Neuses b. Kronach –) Reuth – Weißenbrunn.
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05.11.2006
TH17 Pressig – Tettau
  siehe unter Bahntrassenradeln – Thüringen.
BY 2.06 Zeyern – Steinwiesen
Streckenlänge (einfach): ca. 4 km, sowie 1,2 km zwischen dem ehem. Bf Unterrodach und der Einmündung B 173 / B 303 bei Oberrodach; auf dem verbleibenden Abschnitt Steinwiesen – Nordhalben verkehrt seit September 2007 eine Museumsbahn
Oberfläche: asph.
Eisenbahnstrecke: 5012 / Kronach – Nordhalben; 25 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 26. Juli 1900
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. Mai 1976 (Pv), 25. September 1994 (Gv Wallenfels – Nordhalben), 1997/2002 (Gv Kronach – Wallenfels)
Eröffnung des Radwegs: 27. September 2006 (Erlabrück / Bf Wallenfels – Steinwiesen), Ende 2007 (Zeyern – Bf Wallenfels), September 2009 (Unterrodach – Oberrodach)
Route: Unterrodach – Oberrodach (–) Zeyern – Erlabrück (Bf Wallenfels) – Steinwiesen.
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Externe Links: Eisenbahnfreunde Rodachtalbahn e.V.     Wikipedia: Rodachtalbahn
19.09.2009
BY 2.07 Döbraberg-Radweg: Naila – Schwarzenbach a. Wald
Ein Radweg entlang der Bundesstraße wäre für die Strecke von Naila nach Schwarzenbach wahrlich keine Alternative gewesen. So geht es jetzt langsam ansteigend durch den Wald und an einem aufgelassenen Steinbruch vorbei. Der Weg beginnt derzeit am Stadtrand von Naila, was sich aber noch ändern könnte.
Streckenlänge (einfach): ca. 7,5 km (fast vollständig auf der Trasse)
Oberfläche: asph.
Höhenprofil: langgez. l. St. von Naila (530 m ü. NN) nach Schwarzenbach (685 m)
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; die Stecke soll Teil eines künftigen "Rodach-Selbitz-Radwegs" werden und ist zurzeit als Teil der "Tour zur Kur" beschildert
Eisenbahnstrecke: 5023 / Naila – Schwarzenbach a. Wald; 10 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Juli 1910
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. September 1973 (Pv), 1994 Stilllegung und Abbau
Eröffnung des Radwegs: Ende Juli 2010 (Erster Spatenstich am 4. Dezember 2009; der Radweg wurde als bundesstraßenbegleitend anerkannt)
Planungen: Das erste Stück der Trasse inklusive der Bogenbrücke soll ebenfalls als Radweg ausgebaut werden, sodass der Bahntrassenweg künftig etwa 1 km südlich des Bahnhofs direkt mit dem Selbitztalradweg verknüpft wird. [November 2011]
Route: Naila (Streckenkilometer 1,9) – Schwarzenbach a. Wald (ehem. BÜ der Staatsstraße Helmbrechts – Schwarzenbach a. Wald).
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14.11.2011
BY 2.08 Helmbrechts – Selbitz
Leider wurden nur zwei kurze Stücke der Bahntrasse im Tal der Selbitz ausgebaut. Die Routenführung abseits der Trasse wurde zwischen Selbitz und Weidesgrün gut gelöst, bei Schauenstein kommt es dagegen zu sehr bahntrassenuntypischen Steigungen.
Streckenlänge (einfach): ca. 11 km (davon ca. 3,8 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: insg. l. St. von Selbitz (510 m ü. NN) nach Helmbrechts (600 m), kurze heftige Steigung nördlich von Schauenstein
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg; der Radweg ist Teil des Selbitztal-Radwegs (HO 2; Gesamtlänge: 32 km).
Kunstbauten: Der Tunnel bei Weidesgrün befindet sich in Privatbesitz und ist nicht Teil des Radwegs, auch das Viadukt bei Schauenstein wurde nicht in den Radweg einbezogen. Die Holzbrücke über die Staatsstraße bei Volkmannsgrün wurde Ende Juni 2010 bei einem LKW-Unfall so schwer beschädigt, dass sie gegen einen Neubau ausgetauscht werden musste, der im November eingehoben wurde.
Eisenbahnstrecke: 5024 / Selbitz – Helmbrechts; 10 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 29. Februar 1924
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. Mai 1976 (Pv; zusätzlich Gesamtverkehr im Abschnitt Selbitz – Schauenstein), 31. Dezember 1986 (offizielle Einstellung des Auslaufbetriebs Helmbrechts – Schauenstein)
Eröffnung des Radwegs: 1999 (Helmbrechts – Volkmannsgrün)
Route: Selbitz – Weidesgrün – Schauenstein – Volkmannsgrün – Helmbrechts.
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14.11.2010
BY 2.09 Ebrach – Frensdorf
Streckenlänge (einfach): ca. 36 km
Oberfläche: asph. (Breite: 2,50 m)
Eisenbahnstrecke: 5110 / Strullendorf – Frensdorf – Ebrach; 36 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Mai 1904 (Frensdorf – Burgebrach); 21. Dezember 1904 (Burgebrach – Ebrach)
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: August 2008 (Burgwindheim – Mönchsambach), 24. August 2009 (Gesamtstrecke)
Der Radweg war in drei Bauabschnitte unterteilt: BA I von Ebrach bis Burgwindheim (ca. 7 km), BA II von Burgwindheim bis Mönchsambach (ca. 5,5 km) und BA III von Schatzenhof bis Burgebrach (Länge ca. 2 km); Der BA II wurde von Sommer 2007 bis Juli 2008 errichtet, die beiden übrigen von Herbst 2008 bis Sommer 2009 (Parallelweg zur Bundesstraße 22)
Route: Ebrach – Burgwindheim – Kötsch – Mönchherrnsdorf – Krumbach – Burgebrach – Unterneuses – Stappenbach – Frensdorf.
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05.03.2011
BY 2.10 Memmelsdorf – Straßgiech
Diesem recht kurzen Bahntrassenweg östlich von Bamberg kommt kaum eine größere touristische Bedeutung zu, er dient eher als gut ausgebaute zwischenörtliche Verbindung.
Streckenlänge (einfach): ca. 5 km (davon ca. 4 km auf der ehem. Bahntrasse)
Status / Beschilderung: min. St. von Memmelsdorf (260 m ü. NN) nach Scheßlitz (295 m)
Oberfläche: asph. und Verbundpflaster
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg; lokale Wegweisung, teilw. regionale Rundrouten
Eisenbahnstrecke: 5114 / Bamberg – Scheßlitz; 14 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Oktober 1908
Stilllegung der Bahnstrecke: 31. Mai 1985 (Pv), 27. Mai 1988 (Gv)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen: Am östlichen Ende ist eine Verlängerung bis Scheßlitz geplant. [November 2009]
Route: Memmelsdorf – Drosendorf – Straßgiech – Scheßlitz
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Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Bamberg–Scheßlitz
14.11.2009
BY 2.11 Heiligenstadt – Gasseldorf (Leinleitertal)
Von der in der Fränkischen Schweiz gelegenen Stichbahn von Gasseldorf ins Leinleitertal wurde etwas über die Hälfte als Radweg und somit als steigungsarmer Zugang nach Heiligenstadt ausgebaut.
Höhenprofil: langgez. l. Gef. von Heiligenstadt (350 m ü. NN) nach Ebermannstadt (290 m); auf der Anbindung von Gasseldorf nach Ebermannstadt nennenswerte Kuppe entlang der B 470
Streckenlänge (einfach): ca. 11 km (inkl. Anbindung Bf Ebermannstadt; ca. 4,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: R/F bzw. Z. 260, teilw. landw. Verkehr frei; Wegweisung als Teil des Maintal-Leinleitertal-Radwegs
Eisenbahnstrecke: Forchheim – Ebermannstadt – Gasseldorf – Heiligenstadt (OFr.); 26 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 4. Oktober 1915 (Ebermannstadt – Heiligenstadt)
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. Juni 1960 (Pv), 26. Mai 1968 (Gv)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Heiligenstadt i. OFr. – Veilbronn – Unterleinleiter – Gasseldorf.
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Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Ebermannstadt–Heiligenstadt
07.06.2009
BY 2.12 Bayreuth – Hollfeld
Zwei Abschnitte haben mir besonders gut gefallen: die flache Kuppe zwischen Pittersdorf und Mistelgau sowie das obere Wisenttal südlich von Hollfeld. In einigen Bereichen ist die alte Trasse inzwischen fast spurlos verschwunden.
Streckenlänge (einfach): ca. 32 km (davon ca. 17 km auf der ehem. Bahntrasse; auf den ersten 4 km identisch mit BY 2.13)
Höhenprofil: l. St. von Bayreuth (350 m ü. NN) bis kurz vor Mistelgau (Scheitelpunkt 440 m), mit Ausnahme einer Kuppe bei Truppach insg. l. Gef. bis Plankenfels (370 m), und l. hügelig bis Hollfeld (380 m)
Oberfläche: zwischen Bayreuth und Plankenfels seit 2003 asph., Bahntrassenabschnitte zw. Plankenfels und Hollfeld wg., Verbindungsstücke überw. asph.
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung zw. Ortsrand Bayreuth und Hollfeld als Hochweg Fränkische Schweiz, zw. Bayreuth und Plankenfels auch als Fränkische-Schweiz-Radweg, in Abschnitten auch weitere Routen
Eisenbahnstrecke: 5002 / Bayreuth – Hollfeld; 31 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 9. März 1904 (Fahrplanmäßiger Betrieb 12. März)
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. September 1974; Kreuzstein – Röhrenstein: ca. 2000
Eröffnung des Radwegs: 2001 (2. BA zw. Kreuzstein und Bayreuth Altstadt)
Route: Bayreuth Nürnberger Straße – ehem. Hp Kreuzstein – ehem. Hp Röhrensee – ehem. Bf Bayreuth-Altstadt – Mistelbach – Pittersdorf (Hummeltal) – Mistelgau – Frankenhaag – Obernsees – Truppach – Plankenfels – Stechendorf – Treppendorf – Hollfeld.
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Externe Links: www.localbahn.oberfranken-netz.de von Thomas Kees und Victoria Ficht
Wikipedia: Lokalbahn Bayreuth–Hollfeld
07.06.2009
BY 2.13 Bayreuth – Kulmbach-Melkendorf
Die Bahntrassenvariante des Rotmain-Radwegs wartet zwar mit einigen Höhenmetern mehr auf als die kürzere Talroute, sie ist aber dank waldreicher Abschnitte und schöner Ausblicke sehr attraktiv. Nur zwischen Altenplos und Heinersreuth wünschte man sich eine straßenfernere Wegeführung.
Streckenlänge (einfach): ca. 40 km (davon ca. 30 km auf der ehem. Bahntrasse; auf den ersten 4 km identisch mit BY 2.12)
Höhenprofil: in Bayreuth (350 m ü. NN) keine großen Höhenunterschiede, insg. s. l. Gef. (mit einigen kleineren Kuppen) nach Neudrossenfeld (310 m), l. St. bis Limmersdorf (400 m), teilw. l. hügelig bis Krumme Fohre (360 m) und langgez. l. Gef. zum Main bei Kulmbach (300 m)
Oberfläche: asph., im Limmersdorfer Forst (2,7 km) und südlich von Heinersreuth wg.
Status / Beschilderung: Bahntrasse überw. als kombinierter Fuß-/Radweg, teilw. landw. Verkehr frei; Wegeweisung als Rotmain-Radweg, zw. Neuenreuth und dem nördl. Stadtrand Bayreuth zus. als D 5, in Bayreuth nur lokale Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 5003 / Bayreuth – Kulmbach; 42 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 11. Oktober 1908 (Thurnau – Kulmbach), 26. Juni 1909 (Bayreuth – Thurnau)
Stilllegung der Bahnstrecke: 3. Juni 1973 (Pv Bayreuth – Neudrossenfeld), ca. 1983 (Thurnau – Neudrossenfeld), 1. Januar 1983 (Gv Bayreuth – Neudrossenfeld), 3. September 1993 (Thurnau – Kulmbach)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Bayreuth – Heinersreuth – Altenplos – Neudrossenfeld – Neuenreuth a. Main – Limmersdorf – Thurnau – Kasendorf – Krumme Fohre – Proß – Katschenreuth – Kulmbach-Melkendorf.
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Externe Links: Wikipedia: Thurnauer Bockela
05.11.2006
BY 2.14 Bad Berneck im Fichtelgebirge – Bischofsgrün
Dieser Bahntrassenweg ist ein gutes Beispiel für einen gelungenen Parallelweg zu einer Bundesstraße. Glücklicherweise verlaufen nur kurze Abschnitte in unmittelbarer Nähe zur Straße, sodass die Eindrücke vom Weißen Main überwiegen.
Streckenlänge (einfach): ca. 10 km (prakt. vollständig auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. l. St. von Bad Berneck (380 m ü. NN) zum ehem. Bf Bischofsgrün 600 m)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; der Weg ist Teil der Radwanderwege Fichtelgebirgs-Radweg und Weißmain-Radweg sowie der D-Route 5
Eisenbahnstrecke: 5006 / Schlömen – Lanzendorf – Bad Berneck – Bischofsgrün; 21 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 16. Juni 1896 (Bad Berneck – Goldmühl); 20. Oktober 1898 (Goldmühl – Bischofsgrün)
Stilllegung der Bahnstrecke: 26. Mai 1974 (Pv), 31. Mai 1986 (Gv Goldmühl – Bischofsgrün), 31. Dezember 1993 (Gv Lanzendorf – Goldmühl), 30. Juni 2006 (Gv Schlömen – Lanzendorf)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen: Für den am 30. Juni 2006 stillgelegten und 2011 entwidmeten Abschnitt Schlömen – Lanzendorf (ca. 4 km) ist ebenfalls ein Ausbau als Radweg im Gespräch. Im Herbst 2011 werden die Gleise zurückgebaut. [Okober 2011]
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Externe Links: Wikipedia: Lokalbahn Neuenmarkt-Wirsberg–Bischofsgrün
01.11.2011
BY 2.15 Sechsämter-Radweg: Abschnitt Weißenstadt – Kirchenlamitz
Zwischen dem Weißenstädter See und Kirchenlamitz finden sich einige reizvolle Abschnitte, nur das Umfeld des alten Weißenstädter Bahnhofs könnte etwas einladender gestaltet werden.
Streckenlänge (einfach): ca. 9,5 km (davon ca. 7,7 km auf der ehem. Bahntrasse); Anbindung Bf Kirchenlamitz Ost: + 3,5 km
Höhenprofil: Zwei flache Kuppen (Endpunkte in Weißenstadt auf 610 m ü. NN und Kirchenlamitz auf 620 m, Scheitelpunkte auf 640 und 660 m)
Oberfläche: Sand / wg.; der Weg wurde im Juli 2009 grundlegend saniert (neue wassergebundene Decke mit speziellen Zuschlagsstoffen, die eine Auswaschung erschweren sollen)
Status / Beschilderung: Z. 260; der größte Teil des Wegs ist als Abschnitt des Sechsämter-Radwegs beschildert, eine Übersichtskarte mit dem Gesamtverlauf der Route und der Anbindung des Bf Kirchenlamitz Ost wäre allerdings sehr hilfreich (nach der Sanierung im Juli 2009 sollen auch neue Infotafeln aufgestellt werden)
Eisenbahnstrecke: 5035 / Kirchenlamitz-Ost – Weißenstadt; 12 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 20. Juli 1899
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. Mai 1972 (Pv)
Eröffnung des Radwegs: 1999
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Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Kirchenlamitz–Weißenstadt
19.07.2008
BY 2.16 Fichtelberg – Neusorg
Während der untere Abschnitt inzwischen asphaltiert und gegenüber der alten Route deutlich attraktiver gemacht wurde, hat sich weiter oben nicht viel verändert. Immerhin kann man jetzt auch das letzte Stück der Trasse bis kurz vor Fichtelberg auf der Trasse zurücklegen.
Streckenlänge (einfach): ca. 15,5 km (davon ca. 9,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: l. Gef. von Neusorg (560 m ü. NN) ins Fichtelnaabtal (540 m), hügelig bis Ebnath, langgez. l. St. bis Fichtelberg (650 m) mit einem steileren Abschnitt vor Fichtelberg
Oberfläche: Bahntrasse: im Landkreis Tischenreuth asph. (seit November 2008), im Landkreis Bayreuth überw. wg. (Sand und Schotter)
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung Fichtelnaab-Radweg (teilw. abweichend von der hier beschriebenen Route)
Eisenbahnstrecke: 5030 / Neusorg – Fichtelberg; 15 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 20. Dezember 1890
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. Mai 1976 (Pv)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Fichtelberg – Mitterlind – Unterlind – Ebnath – Neusorg.
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Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Neusorg–Fichtelberg
09.07.2011
BY 2.17 Wunsiedel-Furthammer – Leupoldsdorf
Der kurze Bahntrassenweg um Tröstau hat seinen großen Auftritt als Teil des künftigen Brückenradwegs nach Selb noch vor sich.
Streckenlänge (einfach): ca. 3,5 km
Oberfläche: Sand, in Tröstau asph. Straße parallel zur Trasse (ca. 500 m)
Eisenbahnstrecke: 5031 / Wunsiedel-Holenbrunn – Leupoldsdorf; 11 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. August 1877 (Holenbrunn – Wunsiedel); 8. November 1913 (Wunsiedel – Leupoldsdorf)
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. September 1975 (Pv)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen: Als Verlängerung des geplanten Radwegs Wunsiedel – Selb (BY 2.18) soll auch zwischen Holenbrunn und Tröstau ein asphaltierter Radweg entstehen. Dabei wird soweit möglich die Bahntrasse genutzt. In Holenbrunn liegt die Bahnstrecke im Verlauf einer geplanten Umgehungsstraße, der Radweg soll daher durch den Ort geführt werden. Die Planungen sind inzwischen soweit fortgeschritten, dass der Antrag auf Städtebauförderungsmitteln gestellt werden konnte. [November 2009]
Route: Wunsiedel-Furthammer – Tröstau – Leupoldsdorf.
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09.07.2011
BY 2.18 Wunsiedel – Selb (teilw. fertig)
Diesen Weg muss ich mir unbedingt noch mal ansehen, wenn er komplett ist. Die beiden fertigen Endstücke und der beinahe fertige Abschnitt Thiersheim – Höchstädt mache Appetit auf mehr.
Streckenlänge (einfach): ca. 22 km (davon ca. 7,7 fertig gestellt); der Bahntrassenweg wird Teil einer grenzüberschreitenden Route nach Asch mit einer Gesamtlänge von 42 km
Oberfläche: asph.
Eisenbahnstrecke: 5032 / Wunsiedel-Holenbrunn – Selb; 23 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Mai 1914
Stilllegung der Bahnstrecke: 26. September 1986 (Pv)
Eröffnung des Radwegs: Im Bau! Am 17. Oktober 2010 wurde der erste, 3,7 km lange Abschnitt von Göpfersgrün nach Thiersheim feierlich eröffnet, am 26. Mai 2011 folgten 4 km zwischen Schwarzenhammer und Selb. Inzwischen sind auch die Abschnitte Holenbrunn – Göpfersgrün sowie bei Thiersheim und zwischen Höchstadt und Kaiserhammer asphaltiert.
Planungen: Am 14. Juni 2005 haben die Städte Selb, Wunsiedel und Asch sowie die "Brücken-Allianz" eine Zweckvereinbarung zum Bau des Radwegs unterzeichnet. Der Weg wird u. a. aus INTERREG- und FAG-Mitteln finanziert, die INTERREG-Förderung wurde im Dezember 2009 beschlossen. Inzwischen sind die ersten Abschnitte des insgesamt 42 km langen Radwegs im Bau bzw. eröffnet, der komplette Weg soll 2012 fertig sein. [Mai 2011]
Route: Wunsiedel – Göpfersgrün – Thiersheim (im Bau: – Höchstädt / Thierstein – Kaiserhammer) – Selb.
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20.10.2011
BY 3 Mittelfranken
BY 3.01 Neustadt a. d. Aisch – Dachsbach
Auf mehreren Teilstücken ist die von Neustadt Aisch abzweigende Stichbahn als Radweg ausgebaut. Dem Weg kommt eher eine ortsverbindende Funktion zu, der touristische Aischtal-Radweg nimmt meist eine andere Route.
Streckenlänge (einfach): ca. 13 km (davon ca. 5,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: Keine nennenswerten Höhenunterschiede: Neustadt Aisch: 300 m ü. NN, Dachsbach: 280 m
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg; die Trasse ist nur in Abschnitten Teil des Aischtal-Radwegs
Eisenbahnstrecke: 5915 / Neustadt a. d. Aisch – Demantsfürth-Uehlfeld; 15 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 12. Juli 1904
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. Mai 1976 (Pv)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Neustadt a. d. Aisch – Diespeck – Gutenstetten – Gerhardshofen – Dachsbach.
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21.06.2008
BY 3.01a Gremsdorf
Streckenlänge (einfach): ca. 0,6 km
Oberfläche: asph.
Eisenbahnstrecke: 5112 / Forchheim – Höchstadt (Aisch); 23 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: Juli 2011 (bauliche Fertigstellung: April 2011)
Planungen: Auch im Bereich Hemhofen soll die Bahntrasse im Zuge der Umgestaltung des Bahnhofsgeländes zu einem Radweg umgebaut werden. [November 2010]
Route: Gremsdorf.
09.07.2011
BY 3.02 Radweg "Alte Bahnlinie": Rothenburg o. d. T. – Dombühl
Einer der wenigen Radwanderwege, bei denen der Bezug zur Eisenbahn gleich im Namen deutlich wird. Das mag ein wenig darüber hinweg sehen lassen, dass der Weg mehr neben als auf der Bahntrasse verläuft. Dafür ist die Anbindung an die noch in Betrieb befindliche Bahn perfekt.
Streckenlänge (einfach): ca. 25 km (davon nur 6,5 auf der ehem. Bahntrasse; im Verlauf des Weges gibt es sieben Abschnitte von max. 1,6 km Länge, die unmittelbar auf der Trasse geführt sind, weiter werden Wege unmittelbar neben der Trasse genutzt; bei Unter-/Oberöstheim und zwischen Wörnitz und Dombühl verläuft die Route z. T. weit von der ehem. Bahnlinie entfernt)
Höhenprofil: vom Bf Rothenburg (420 m ü. NN) insg. l. Gef. (teilw. hügelig) bis Gebsattel (370 m), dann ohne große Höhenunterschiede bis Oberöstheim (400 m); stärkere St. bis auf 490 m kurz vor dem Gewerbegebiet Simonhölz, l. Gef. bis auf 460 m bei Öberwörnitz und ab Wörnitz über eine Kuppe (490 m) nach Dombühl (470 m ü. NN)
Oberfläche: Abschnitte auf der Bahntrasse überw. wg. / Schotter; sonst wg. und asph. Wirtschaftswege und asph. Straßen
Status / Beschilderung: überw. Wirtschaftswege, teilw. kombinierte Fuß-/Radwege und wenig befahrene Straßen; Wegweisung durchgängig als "Radweg Alte Bahnlinie"
Eisenbahnstrecke: 5251 / Steinach – Dombühl; 37 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. November 1873 (Steinach – Rothenburg o.d.T.), 1. August 1905 (Rothenburg o.d.T. – Dombühl)
Stilllegung der Bahnstrecke: 25. September 1971 (Pv Rothenburg o.d.T. – Dombühl)
Eröffnung des Radwegs:
Überbauung: Die ehem. Bahntrasse ist u. a. in Gebsattel und im Gewerbegebiet Simonhölz bei Schillingsfürst überbaut. Bei Diebach ist eine Bahnbrücke verfüllt, auf der Höhe Unteröstheim wurde ein Einschnitt wieder aufgefüllt. An mehreren Stellen wurde der Bahndamm abgetragen, um Zufahrten zu landwirtschaftlich genutzten Flächen zu schaffen.
Route: Rothenburg ob der Tauber (Bahnhof) – Gebsattel – Bockenfeld – Diebach – Unteröstheim – Oberöstheim – Schillingsfürst – Riedenberg – Oberwörnitz – Wörnitz – Mittelstetten – Dombühl (Bahnhof).
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Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Steinach bei Rothenburg–Dombühl
09.09.2011
BY 3.03 Biberttalweg: Abschnitt Zirndorf – Andorf
Zwischen Zirndorf-Leichendorf und Dietenhofen-Andorf befindet sich auf der Trasse der Biberttalbahn ein gut zu radelnder Radwanderweg. Im unteren Teil überwiegen straßenparallele Abschnitte, später wechselt der Weg auf die andere Talseite.
Streckenlänge (einfach): ca. 32 km (inkl. Anbindung Main-Donau-Kanal; davon ca. 21,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: kaum wahrnehmbare Steigung von Zirndorf (290 m ü. NN) nach Andorf (370 m)
Oberfläche: asph. und Schotter
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg und als freigeg. Wirtschaftsweg; Wegweisung als Teil des Biberttalwegs
Eisenbahnstrecke: 5905 / Nürnberg-Stein – Unternbibert-Rügland; 33 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 22. Mai 1914 (Nürnberg-Stein – Dietenhofen), 1. Juni 1915 (Dietenhofen – Unternbibert-Rügland)
Stilllegung der Bahnstrecke: 26. September 1971 (Großhabersdorf – Unternbibert-Rügland), 26. September 1986 (Leichendorf – Großhabersdorf)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Zirndorf – Wintersdorf – Markt Ammerndorf – Vinzenzenbronn – Großhabersdorf – Dietenhofen – Leonrod – Ebersdorf – Andorf.
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Externe Links: Wikipedia: Bibertbahn
21.06.2008
BY 3.04 Georgensgmünd – Spalt (ehem. "Spalter Bockl")
Die alte Bahntrasse von Georgensgmünd nach Spalt bleibt im Tal der Fränkischen Rezat und kann zur (dann allerdings hügligen) Anfahrt zum Brombachsee genutzt werden.
Synonyme: Der Bahntrassenweg ist Teil des "Gemünder Planetenweges", an dem die relativen Entfernungen der Planeten unseres Sonnensystems markiert sind: Die Sonne befindet sich im Zentrum von Georgensgmünd, Pluto am ehem. Spalter Bahnhof.
Streckenlänge (einfach): ca. 7,2 km (davon 5,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: eben (360 m ü. NN)
Oberfläche: asph., im Bereich einer Kiesgrube auf einem kurzen Abschnitt wg.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; regionale Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 5945 / Georgensgmünd – Spalt; 7 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 16. Oktober 1872
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. September 1969 (Pv), Stilllegung: 1995
Eröffnung des Radwegs: 1999, seit 2001 als "Gmünder Planetenweg"
Überbauung: Die Strecke ist frei von Bebauung; ein Teilstück ist allerdings einer Kiesgrube zum Opfer gefallen.
Route: Spalt – Wasserzell – Georgensgmünd.
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Externe Links: www.spalter-bockl.info
23.08.2008
BY 3.05 Gredl-Radweg: Hilpoltstein – Thalmässing
Zwischen Hilpoltstein und Thalmässing ist auf der alten Gredl-Trasse ein hochwertiger Bahntrassenweg entstanden, nur die Drängelgitter sind etwas zu eng geraten.
Streckenlänge (einfach): ca. 17 km (davon ca. 13,5 km auf der ehem. Bahntrasse; Anbindung Thalmässing – Kinding: 19 km, bis Greding sind nur noch kurze Abschnitte der Trasse befahrbar)
Höhenprofil: l. St. von Hilpoltstein (380 m ü. NN) bis zur Wasserscheide zwischen Steindl und Alfershausen (460 m), dann l. Gef. nach Thalmässing (410 m)
Oberfläche: asph.; auf der Anbindung zum Altmühltal-Radweg bei Kinding überwiegend wg.
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg, Wegweisung als "Gredl-Radweg"; Anbindung Thalmässing – Kinding: D-Route 6 überwiegend auf Wirtschaftswegen
Eisenbahnstrecke: 5944 / Roth – Greding; 39 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Juni 1888
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. Mai 1972 (Pv Thalmässing – Greding), 29. September 1974 (Pv Hilpoltstein – Thalmässing); 1998 Stilllegung Hilpoltstein – Thalmässing
Eröffnung des Radwegs: 21. Juli 2006; die ersten zwei Kilometer zwischen Hilpoltstein und Hofstetten wurden im November 2005 frei gegeben
Route: Hilpoltstein – Hofstetten – Heideck-Seiboldsmühle – ehem. Bf. Eysölden – Alftershausen – Thalmässing; über Hausen und Greding Anbindung zur Altmühl bei Kinding.
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Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Roth–Greding
21.06.2008
BY 4 Oberpfalz
CZ 01 Waldsassen – Cheb (Eger)
  mit Bahntrassenweg in Mitterteich: siehe unter Bahntrassenradeln – Tschechien.
BY 4.01 "Kurweg": Erbendorf – Reuth
Der vollständig auf der ehem. Lokalbahntrasse verlaufende "Kurweg" von Reuth nach Erbendorf bietet als i-Tüpfelchen mehrere Infotafeln zur Geschichte der Lokalbahn und der Trasse als Lebensraum.
Streckenlänge (einfach): ca. 6 km (vollständig auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; zw. Krummennaab und Erbendorf Wegweisung als Teil des Fichtelnaab-Radwegs
Eisenbahnstrecke: 5042 / Reuth – Erbendorf; 6 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Oktober 1909
Stilllegung der Bahnstrecke: 27. Mai 1972 (Pv); 31. Dezember 1997 (Gv); 1999 Abbau der Gleise
Eröffnung des Radwegs: ca. 2000 (als Kurweg)
Route: Erbendorf – Krummennaab – Reuth (Bf).
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Externe Links: www.eisenbahnecke.de von Robert Meissner mit ausführlicher Streckengeschichte
05.11.2006
BY 4.02 Vizinalbahnradweg: Wiesau – Liebenstein – Bärnau
Der Vizinalbahnradweg verbindet zwei landschaftlich recht unterschiedliche Abschnitte in der Waldnaabaue und zwischen Liebenstein und Bärnau. Auch die Anbindung an den Bahnhof Wiesau stimmt, nur die Ortsdurchfahrt Tirschenreuth kann noch nicht recht überzeugen.
Streckenlänge (einfach): ca. 25 km (davon ca. 21 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: min. Gef. von Wiesau (500 m ü. NN) in die Waldnaabaue (475 m), dann langgez. l. St. nach Bärnau (590 m)
Oberfläche: asph., in der Waldnaabaue und zwischen Liebenstein und Bärnau wg.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung mit Orts- und Entfernungsangaben
Eisenbahnstrecke: 5041 / Wiesau – Bärnau (Oberpf.); 24 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 10. November 1872 (Wiesau – Tirschenreuth), 8. Juli 1903 (Tirschenreuth – Bärnau)
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. September 1975 (Pv Tirschenreuth – Bärnau, 22. September 1989 (Pv Wiesau – Tirschenreuth, Einstellung Gv: 1. Januar 2000)
Eröffnung des Radwegs: 20. Juli 2008: offizielle Eröffnung des Abschnitts Wiesau – Tirschenreuth (Erster Spatenstich: 29. November 2006, Montage einer neuen Brücke über die B 15 im Dezember 2007),
3. Oktober 2010: feierliche Eröffnung der anschließenden 7,3 km bis Heimhof (Erster Spatenstich: 2009 in der Woche vor Weihnachten, Kofinanzierung durch Ziel 3),
am 11. September 2011 wurde das letzte Stück von Helmhof bis Bärnau freigegeben, von dort geht es über vorhandene bzw. neu ausgebaute Straßen und Wege in Richtung tschechische Grenze.
Route: Wiesau – Tirschenreuth – Liebenstein – Schwarzenbach – Bärnau.
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01.10.2011
BY 4.03 Ranna – Auerbach i. d. OPf.
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 5927 / Ranna – Auerbach i. d. OPf.; 8 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 16. Dezember 1903
Stilllegung der Bahnstrecke: Februar 1970 (Pv); Mai 1982 (Gv)
Eröffnung des Radwegs:
02.01.2007
BY 4.04 Oberferrieden – Allersberg
Schöne, waldreiche Strecke, die man gut als Teil einer Querverbindung zwischen Rhein-Main-Donau-Kanal und Ludwig-Donau-Kanal fahren kann.
Streckenlänge (einfach): ca. 12,5 km
Höhenprofil:
Oberfläche: überw. wg.
Status / Beschilderung: meist kombinierter Fuß-/Radweg; teilw. lokale Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 5932 / Burgthann – Allersberg; 15 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Dezember 1902
Stilllegung der Bahnstrecke: 3. Juni 1973 (Pv)
Eröffnung des Radwegs:
Überbauung: Wohnbebauung in Unterferrieden; Unterquerung der Umgehungsstraße Allersberg nur mit geringer Durchfahrthöhe
Route: Oberferrieden – Unterferrieden – Pyrbaum – Seligenporten – Allersberg.
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02.01.2007
BY 4.04a Thannhausen – Wettenhofen (in Planung)
Streckenlänge (einfach): ca. 3 km
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 5931 / Greißelbach – Freystadt (Oberpfalz); 10 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: in Planung
Route: Thannhausen – Wettenhofen.
02.01.2010
BY 4.05 Schweppermann-Radweg: (Unterölsbach –) Lauterhofen – Kastl – Amberg
Nur in Teilstücken auf der ehem. Bahntrasse Amberg – Lauterhofen geführt wartet dieser Teil des Schweppermann-Radwegs mit zwei sehenswerten Viadukten und waldreichen Abschnitten auf.
Streckenlänge (einfach): ca. 44 km (vom Ludwig-Donau-Kanal bis Amberg-Drahthammer, davon insg. ca. 9,5 km auf der ehem. Bahntrasse, zw. Lauterhofen und Kastl sind in zwei Stücken weitere 4,2 km begehbar und südöstlich von Kastl 1,2 km als Teil des Lauterachradwegs zu befahren)
Oberfläche: überw. wg., Verbindungsstücke meist auf asph. Straße
Status / Beschilderung: im Ortsbereich Lauterhofen sowie Bahntrassenabschnitte zw. Deinshof und Amberg kombinierter Fuß-/Radweg; zw. Lauterhofen und Pattershofen Fußweg (Wanderweg; auf diesen Weg sind nicht StVO-konform auch lokale Radwanderwege gelegt worden); ohne Status zw. Pfaffenhofen und Kastl;
der Schweppermann-Radweg verläuft zwischen Lauterhofen und Kastl nicht auf der ehem. Bahntrasse
Kunstbauten: Viadukt in Lauterhofen, Hoibruck südwestlich von Ursensollen (vierbogig, H.: 18 m), das Haager Viadukt musste Ende 2008 gesperrt werden, da die Standsicherheit einer Böschung nicht mehr gegeben ist
Eisenbahnstrecke: 5064 / Amberg – Lauterhofen; 28 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 7. Dezember 1903
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. Juli 1962 (Pv); März 1972 (Gv)
Eröffnung des Radwegs: 1990er Jahre
Route: Lauterhofen – Pattershofen – Kastl – Ursensollen – Hohenkemnath – Amberg (ehem. Flugplatz Köferinger Heide).
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24.01.2009
BY 4.06 Vilstal-Radweg: Abschnitt Amberg – Schmidmühlen
Gemütlich geht's auf diesem Teil des Vilstal-Radwges zu: Ohne Steigungen und störende Straßen (die Staatsstraße verläuft auf der anderen Seite des Flusses) folgt der Weg dem Tal der Vils.
Streckenlänge (einfach): ca. 22 km (zw. Haselmühl und Schmidmühlen vollständig auf der ehem. Trasse: 20 km)
Höhenprofil: nahezu eben (Amberg: 370 m ü. NN, Schmidmühlen 350 m)
Oberfläche: wg., kurze Abschnitte asph.
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Teil des Fünf-Flüsse-Radwegs
Eisenbahnstrecke: 5063 / Amberg – Schmidmühlen; 24 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Mai 1910 (Amberg-Drahthammer – Ensdorf), 18. Dezember 1910 (Ensdorf – Schmidmühlen);
Eine ursprünglich geplante Fortführung durch das Lauterachtal bis Hohenburg wurde nicht umgesetzt.
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. Juli 1966 (Pv), 2. Juni 1985 (Gv Vilshofen – Schmidmühlen), 28. Mai 1988 (Gv Amberg – Vilshofen)
Eröffnung des Radwegs: 24. Juli 1992 (1990 Erwerb durch Landkreis Amberg-Sulzbach, 1991/92 Ausbau)
Route: Amberg-Drahthammer – Haselmühl – Theuern – Wolfsbach – Ensdorf – Rieden – Vilshofen – Schmidmühlen.
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05.11.2006
BY 4.07 Bockl-Radweg: Neustadt a. d. Waldnaab – Eslarn
Der längste Bahntrassenweg Bayerns ist zugleich einer der besten der Region. Mit einem leicht hügeligen Profil erschließt der Bocklweg einen Teil des Oberpfälzer Waldes. Mit dem Winterfahrplan 2007/08 hat er in Neustadt direkten Bahnanschluss.
Synonyme: Bocklweg, andere Schreibung: Bocklradweg; seit April 2008 ist der Weg Teil des 1570 km langen Paneuropa-Radwegs von Paris nach Prag
Streckenlänge (einfach): ca. 51 km (davon ca. 44 km auf der Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. l. St. von Neustadt a. d. Waldnaab (400 m ü. NN) nach Floß (500 m), flache Kuppe (max. 530 m) bis zur Luhe südlich Albersrieth (500 m), l. St. nach Vohenstrauß (540 m), Kuppe (max. 600 m) bis zum Zottbach bei Lohma (490 m), leicht hügelig (480-530 m) nach Eslarn (500 m).
Oberfläche: vom Neustadt bis hinter Pleystein asph., Rest der Strecke überw. wg.
Status / Beschilderung: Bahntrasse überwiegend als kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Bockl-Radweg (mit unterschiedlichen Schildertypen)
Eisenbahnstrecke: 5054 / Neustadt (Waldnaab) – Floß – Eslarn; 50 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 16. Oktober 1886 (Neustadt a. d. Waldnaab – Vohenstrauß), 16. August 1900 (Vohenstrauß – Waidhaus), 1. Oktober 1908 (Waidhaus – Eslarn)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. Juni 1975 (Pv Floß – Eslarn); 1993 (Gv Vohenstrauß – Eslarn); 1. Dezember 1995 (Stilllegung)
Eröffnung des Radwegs: 2000 (Vohenstrauß – Eslarn); 20. Oktober 2003 (Neustadt a. d. Waldnaab – Floß); 30. Juli 2005 (Lückenschluss zwischen Floß und Albersrieth und feierliche Eröffnung des gesamten Weges); 10. September 2005 (Verlängerung in Tschechien bis nach Pilsen: von Eslarn über den Grenzübergang Tillyschanz und Stribro; nicht auf ehem. Bahntrassen); 2009 wurde der Weg in Neustadt an der Waldnaab bis zum neuen Bahn-Endhaltepunkt an der Georgstraße verlängert.
Route: Neustadt a. d. Waldnaab – Störnstein – Floß – Albersrieth (bei Waldthurn) – Waldau – Vohenstrauß – Pleystein – Lohma – Waidhaus – Eslarn.
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Externe Links: www.bocklweg.de (Landratsamt Neustadt a.d.W.)    www.bocklradweg.de (von H. Wittmann)
12.03.2011
BY 4.08 Wölsendorf – Oberviechtach – Schönsee
Der Radweg von Wölsendorf nach Schönsee – einer der längsten in Bayern mit einer an sich attraktiven Streckenführung – kann in zwei Punkten nicht überzeugen: Auf dem unteren Abschnitt gibt es so gut wie keine Rastmöglichkeiten am Weg und der ältere Abschnitt östlich von Lind leidet unter einer unbefriedigenden Oberfläche.
Streckenlänge (einfach): ca. 49 km (inkl. Anbindung vom Bf Nabburg; davon 37 km auf der ehem. Bahntrasse, insb. zw. Wölsendorf und Schwarzach verläuft ein größerer Abschnitt abweichend zu den am Weg aufgestellten Karten neben der Trasse, das Viadukt Schönberg ist gesperrt)
Höhenprofil: langgez. s. l. St. von Wölsendorf 370 m ü. NN zum ehem. Bf Lind (575 m), l. Gef. nach Schneeberg (500 m), dann langgez. l. St. nach Schönsee (640 m)
Oberfläche: überw. wg., zw. Oberviechtach und Lind 2,5 km asph.; Verbindungsstücke meist asph.
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg, teilw. landw. Verkehr frei; Wegweisung als Teil des insg. etwa 90 km langen Radfernwegs "Bayerisch-Böhmischer Freundschaftsweg" Nabburg – Horsovsky Tyn (Markierung "Fr")
Kunstbauten: einige, auch längere Brücken über die Schwarzach; das Viadukt bei Schönberg wurde 2008 aufgrund zu hoher Sanierungskosten abgerissen
Eisenbahnstrecke: 5804 / Nabburg – Schönsee; 46 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 18. August 1904 (Nabburg – Oberviechtach), 1. August 1913 (Oberviechtach – Schönsee)
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. Mai 1976 (Pv), 1. Februar 1995 (Gv)
Eröffnung des Radwegs: 27. Juli 2004 (Oberviechtach/Lind – Pertolzhofen; Baubeginn: August 2003)
16. November 2004 (Pertolzhofen – Altendorf, 7 km); Gesamtfertigstellung / Eröffnung Bayerisch-Böhmischer Freundschaftsweg: 24. Juli 2005; Förderung als INTERREG-III-Projekt
Route: (nicht auf einer Bahntrasse: Nabburg –) Wölsendorf – Schwarzach b. Nabburg – Willhof – Altendorf – Zangenstein – Pertolzhofen – Nottersdorf – Oberviechtach – Lind – Schneeberg – Gaisthal – Schönsee (Ende des Bahntrassenwegs; Fortsetzung Bayerisch-Böhmischer Freundschaftsweg: – Stadlern – Schwarzach – Rybnik – Horsovsky Tyn).
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02.01.2009
BY 4.09 Bodenwöhr Nord – Rötz
Mit einer leicht hügligen Anbindung vom Bf Bodenwöhr und dem weiteren Verlauf im Schwarzachtal bietet dieser Radweg einige Abwechslung. Zwischen Neunburg und Rötz ist die Trasse zum Teil im Eixendorfer See untergegangen.
Streckenlänge (einfach): ca. 30 km (davon ca. 21,5 km auf der ehem. Bahntrasse: durch den Eixendorfer See unterbrochen)
Höhenprofil: fl. Kuppe zw. Bodenwöhr Nord und Neunburg (beide auf 380 m ü. NN, Scheitelpunkt bei Penting: 490 m), dann l. St. bis Rötz (450 m) mit einem hügligen Zwischenstück im Berech des Eixendorfer Sees
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: Bahntrasse meist kombinierter Fuß-/Radweg; der Abschnitt Bodenwöhr Nord – Neunburg ist Teil des Regen-Schwarzach-Radwegs (weitgehend unbeschildert), die restliche Strecke Teil des Schwarzachtal-Radwegs (beschildert).
Eisenbahnstrecke: 5802 / Bodenwöhr Nord – Rötz; 28 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 3. August 1896 (Bodenwöhr – Neunburg vorm Wald), 7. August 1915 (Neunburg vorm Wald – Rötz)
Stilllegung der Bahnstrecke: 13. Dezember 1969
Eröffnung des Radwegs:
Route: Bodenwöhr Nord (Blechhammer) – Neunburg vorm Wald – Eixendorfer See – Rötz.
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23.08.2009
BY 4.09a Nittenau – Bruck (in Planung)
Streckenlänge (einfach): ca. 3 km (davon ca. 1,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 5803 / Bodenwöhr Nord – Nittenau; 10 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: in Planung
Planungen: Der neue Radweg zwischen Nittenau und Bruck soll zum Teil auf der alten Bahntrasse verlaufen. Vermutlich im Herbst 2012 sollen die Gleise abgebaut werden. [Januar 2012]
Route: (in Planung: Nittenau – Bruck).
05.01.2012
BY 4.10 Friedrich Pustet Rad- und Wanderweg: Sinzing – Alling (bei Regensburg)
Im untersten Stück dieses Seitentals der Donau lässt es sich auf einem sehr kurzen und sehr schönen Bahntrassenweg gut radeln. Namensgeber ist Friedrich Pustet, ein ortsansässiger Fabrikant, der auch den Bau der Bahnstrecke im Jahre 1875 vorangetrieben hat.
Streckenlänge (einfach): ca. 5 km (davon ca. 2 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: nahezu eben (350 m ü. NN)
Oberfläche: wg., bei Sinzing asph.
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Teil des Radwanderwegs Schwarze Laber
Eisenbahnstrecke: 5852 / Sinzing – Alling; 4 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 20. Dezember 1875
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. März 1967
Eröffnung des Radwegs:
Route: Sinzing – Alling (westlich von Regensburg).
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21.06.2008
BY 4.11 Falkenstein-Radweg: Gonnersdorf (NO Regensburg) – Falkenstein
Ohne allzu große Anstrengung durch viel Wald hinauf nach Falkenstein (auf der Bahntrasse des Falkensteiner Bockerls, versteht sich; für sportlich weniger Ambitionierte gibt's den Radl-Bus aus Regensburg).
Streckenlänge (einfach): ca. 40 km (inkl. ca. 6 km Anfahrt vom Donau-Radwanderweg in Regensburg bis zum Beginn des Bahntrassenwegs in Gonnersdorf; ab Gonnersdorf praktisch vollständig auf der alten Bahntrasse; das letzte Stück von der Staatsstraße 2146 bis zum ehem. Bf Falkenstein ist durch die Straße abgetrennt und nicht Teil des Radwanderwegs)
Höhenprofil: langgez. l. St. von Regensburg (330 m ü. NN) bis Hirschenbühl (600 m): ab Wenzenbach (360 m) merklich und ab Hauzendorf (420 m) stärker; zwischen Hirschenbühl und Falkenstein (560 m) leicht hügelig
Oberfläche: überw. gute wg. Oberfläche; Abschnitte Wenzenbach – Bernhardswald und Hauzendorf – Höhe Wulkersdorf asph.
Status / Beschilderung: Bahntrassenweg durchgängig als kombinierter Fuß- und Radweg; Wegweisung als "Wander- und Radweg Falkenstein"; der Abschnitt Gonnersdorf – Gfäll ist Teil der regionalen Rundroute R 1
Eisenbahnstrecke: 5863 / Regensburg-Wutzlhofen – Falkenstein; 35 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 22. Dezember 1913 (35,4 km, größte Steigung 1:37)
Stilllegung der Bahnstrecke: 2. Juni 1984 (Pv); 1. Juni 1985 (Gv)
Eröffnung des Radwegs: 1992
Überbauung: Bahnhofsgelände in Wenzenbach und in Falkenstein sind bebaut, die Trasse wird vor Falkenstein durch die St 2146 unterbrochen; im Bereich zweier Straßenbrücken ist der Damm leicht abgetragen; bei Erlbach fehlt vermutlich eine Bahnbrücke
Radbus: Bus mit Fahrradanhänger: Regensburg – Falkenstein
(an Wochenenden und in den Bayerischen Ferien: www.rbo.de)
Route: Gonnersdorf (N Regensburg) – Wenzenbach – Bernhardswald – Hauzendorf – Roßbach – Hirschenbühl – Schillertswiesen – Gfäll – Falkenstein.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links: Ausführliche Darstellung der Geschichte von Lokalbahn und Radweg:
www.falkensteiner-bockerl.de von I. Hein
16.08.2009
BY 4.12 Bach bei Donaustauf
Streckenlänge (einfach): ca. 0,7 km bei Bach, weitere Abschnitte der Trasse sind befahr- und begehbar
Oberfläche: wg. / Schotter
Eisenbahnstrecke: 5862 (Walhallabahn) / Regensburg-Stadtamhof – Wörth an der Donau; 24 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 23. Juni 1889 (Pv Regensburg – Donaustauf, Gv ab 1. Mai 1892), 1. Mai 1903 bis Wörth
Stilllegung der Bahnstrecke: 1933 (Regensburg – Reinhausen), 31. Mai 1959 (Reinhausen – Walhallastraße), 1. Oktober 1960 (Pv Walhallastraße – Wörth, Gv bis 31. Dezember 1968)
Eröffnung des Radwegs: 2008 (700 m bei Bach vom Baierweinmuseum in Richtung Demling)
Route: Bach bei Donaustauf.
Externe Links: Wikipedia: Walhallabahn
12.07.2008

Übersichtskarte: Radwege auf stillgelegten Eisenbahnstrecken in Südbayern
(Klicken Sie auf die farbigen Punkte, um zu den Detailinformationen zu gelangen.)



Blaugrün: geplante Bahntrassenwege


BY 5 Schwaben
BY 5.01 Landrat-Dr.-Frey-Radweg / Weldenbahn-Radweg: Neusäß – Welden
Schöner Weg, tolle Landschaft, nur die Beschilderung (vom Bayern-Netz für Radler keine Spur) sollte dringend überarbeitet werden.
Streckenlänge (einfach): ca. 18 km (praktisch vollständig auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: min. Gef. vom Streckenbeginn in Neusäß (480 m ü. NN) zur Schmutter-Brücke (460 m), zwei flache Kuppen auf 510 m vor und hinter Horgau Bf (dazwischen herab bis 470 m), und ab Adelsried nahezu eben bis Welden (470 m ü. NN)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: am Streckenbeginn in Neusäß: Rad- parallel zu Fußweg, dann kombinierter Fuß-/Radweg; lokale/regionale Wegweisung, der Landrat-Dr.-Frey-Radweg ist Teil des Bayern-Netzes für Radler, es besteht aber im Bereich des Bahntrassenweges keine für Radfernwege adäquate Wegweisung, die eigentlich gute Anbindung zum Augsburger Hauptbahnhof ist ohne Karte nicht zu finden (in Augsburg wurden neue Radwegweiser montiert, die allerdings ohne zusätzliche Informationen rasch irreführend sind); der Weg ist an keiner Stelle als "Landrat-Dr.-Frey-Radweg" ausgewiesen. (August 2003)
Eisenbahnstrecke: 5301 / Augsburg – Neusäß – Welden; 25 km (1435 mm; Abschnitt Neusäß – Welden: 19 km)
Eröffnung der Bahnstrecke: 5. Dezember 1903
Stilllegung der Bahnstrecke: 21. Januar 1986
Eröffnung des Radwegs:
Planungen: Kaum zu glauben: Im Rahmen eines "Entwicklungskonzeptes Schmuttertal" sind Überlegungen aufgetaucht, den Bahndamm zwischen Neusäß und Ottmarshausen teilweise abzutragen. Da die Brücken erhalten bleiben müssten, wäre auf mehreren Rampen jeweils der Höhenunterschied zwischen Bahndammkrone und -fuß zu überwinden. Bei Hochwasser wäre der Radweg nicht mehr durchgängig nutzbar. [Mai 2009]
Überbauung: ehem. Bahnhofsbereich in Welden ist überbaut (Wohnbebauung und Supermarkt)
Route: Neusäß (bei Augsburg) – Aystetten – Horgau Bf – Adelsried – Welden.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Augsburg–Welden
19.07.2009
BY 5.01a Donauwörth – Wörnitzsstein
Streckenlänge (einfach): ca. 5,5 km (alte Streckenführung der Ludwig-Süd-Nord-Bahn)
Höhenprofil: praktisch eben (400 m ü. NN)
Oberfläche:
Kunstbauten: ein Tunnel in Donauwörth (125 m lang)
Eisenbahnstrecke: 5300 (Ludwig-Süd-Nord-Bahn) / Augsburg – Donauwörth – Nördlingen; 70 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Mai 1849 (Donauwörth – Oettingen)
Stilllegung der Bahnstrecke: ca. 1870 (Streckenverlegung)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Donauwörth – Wörnitzstein.
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Externe Links: Wikipedia: Ludwig-Süd-Nord-Bahn
15.08.2009
BY 5.01b Buttenwiesen – Frauenstetten
Streckenlänge (einfach): ca. 3 km; im Dezember 2009 wurde innerhalb weniger Wochen ein geschotterter Weg vom Bahnhof in südlicher Richtung zum Supermarkt angelegt; im Frühjahr 2010 folgte ein Radweg im Bereich Frauenstetten und auch in Mertingen ist der Damm zumindest in Teilen befahrbar
Oberfläche: asph.; in Buttenstetten und Mertingen Schotter
Eisenbahnstrecke: 5311 / Mertingen – Wertingen; 17 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: Ende 2009 (Buttenwiesen), April 2010 (Frauenstetten)
Planungen: In Mertingen soll der Radweg mit Bahnutensilien und einer alten Signalbrücke als Aussichtspunkt zu einem "Erlebnisdamm" ausgestaltet werden. [März 2011]
Route: Buttenwiesen – Frauenstetten.
09.04.2011
BY 5.02 Kellmünz – Babenhausen
Ausgehend von zwei Kilometern befahrbarer Trasse wurde ein Großteil der ehem, Bahnstrecke von Kellmünz nach Babenhausen zu einer durchgängigen Verbindung abseits der Straßen von der Iller zur Günz ausgebaut. Schön: kleine Bahn-Andenkensammlung bei Winterrieden.
Streckenlänge (einfach): ca. 13 km (davon ca. 8 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: Anfangs- und Endpunkt auf 540 m ü. NN, zwei Kuppen bei Weiler und Winterrieden auf 580 m
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg
Eisenbahnstrecke: 5410 / Kellmünz – Babenhausen; 10 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 16. November 1884
Stilllegung der Bahnstrecke: Ende 1964 (Pv), 31. Januar 1997 Stilllegung
Eröffnung des Radwegs: 28. Mai 2011 (Baubeginn Oktober 2010; der bestehenden Radweg Babenhausen – Winterrieden wurde etwa in der Mitte der beiden Orte angebunden)
Route: Kellmünz – Winterrieden – Babenhausen.
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31.07.2011
BY 5.03 Dampflokrunde: Kaufbeuren – Schongau und Marktoberdorf – Lechbruck
Bahntrassenradeln mit Alpenpanorama: Die Dampflokrunde hätte das Zeug für's vierte Rad – wenn da nicht einige grobe Schnitzer wie Kettensperren oder teilweise rare Rastmöglichkeiten wären.
Streckenlänge (einfach): gesamter Rundkurs ca. 80 km; die Abschnitte Kaufbeuren – Sachsenrieder Forst (ca. 17 km) und Lechbruck – Marktoberdorf (ca. 22 km) verlaufen prakt. vollständig auf den Trassen der ehem. Lokalbahnen
Status / Beschilderung: Bahntrassenwege als kombinierte Fuß-/Radwege; die Dampflokrunde ist durchgängig mit Wegweisern beschildert, auf denen eine stilisierte Dampflok abgebildet ist (wenige fehlende Schilder).
Oberfläche: Kaufbeuren – Sachsenrieder Forst: bis zur Landkreisgrenze im Forst asph., dann wg. (auch auf dem Weg von der Staatsstraße bis Königsried); Lechbruck – Marktoberdorf: komplett asph.
Barrierefrei: Die an einigen Straßenquerungen ursprünglich vorhandenen Kettensperren, die nur schlecht als Hindernis wahrgenommen werden konnten, sind durch besser erkennbare, für Anhänger aber schwer passierbare Stahlbügel ersetzt worden (August 2007).
Eisenbahnstrecke: 5442 / Marktoberdorf – Lechbruck; 22 km und 5443 / Kaufbeuren – Schongau; 31 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: Marktoberdorf – Lechbruck: 1. Juli 1899; Kaufbeuren – Schongau: 1922
Stilllegung der Bahnstrecke: 1973 (Marktoberdorf – Lechbruck) und 1977 (Kaufbeuren – Schongau)
Eröffnung des Radwegs: 1979 (Marktoberdorf – Lechbruck); 1989 (Kaufbeuren – Sachsenrieder Forst); Dampflokrunde seit 1992
Planungen: Als Ergänzung der Dampflokrunde kamen im Frühjahr 2008 Vorschläge zu einem Bahntrassenweg vom Sachsenrieder Forst nach Altenstadt auf. Im Januar 2010 sind diese Überlegungen konkreter geworden: Der Weg "auf den Spuren" und nicht unbedingt auf der alten Trasse soll aus "Leader+"-Mitteln gefördert werden. [Januar 2010]
Überbauung: Bahnhofsgelände in Lechbruck ist überbaut; an mehreren Stelle ist die Trasse im Bereich von Einmündungen und ehemals niveaugleichen Bahnübergängen verschüttet bzw. abgetragen
Route: Kaufbeuren – Mauerstetten – Linden – Helmishofen – Frankenhofen – Stocken – Sachsenrieder Forst – Königsried – Ingenried – Tannenberg – Burggen – Dessau – Lechbruck – nördl. Roßhaupten – Steinbach – Stötten – Rieder – Marktoberdorf – Ebenhofen – Biessenhofen – Kaufbeuren.
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31.01.2010
BY 5.04 Westerheim – Ottobeuren
Streckenlänge (einfach): ca. 8 km (Teil des Günztal-Radwegs)
Oberfläche: asph. (2,5 m breit)
Eisenbahnstrecke: 5412 / Ungerhausen – Ottobeuren; 11 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 20. Oktober 1900
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. Oktober 1972 (Pv, danach noch Gv); Gesamtverkehr: 1. Oktober 1996
Eröffnung des Radwegs: 14. November 2009 (Bau durch die Gemeinden Hawangen und Ottobeuren zusammen mit dem Landkreis Unterallgäu; Erster Spatenstich war Ende Juli 2009]
Route: Westerheim – Ottobeuren (an der Umgehungsstraße gegenüber der Tankstelle).
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21.11.2009
BY 5.04a Ungerhausen
Bei Ungerhausen zweigte eine Anschlussbahn zum Flugplatz Memmingen ab, die auf einem kurzen Stück begehbar, sonst aber stark zugewachsen ist.
Streckenlänge (einfach): ca. 2 km (davon ca. 1,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: eben (615 m ü. NN)
Oberfläche: unbefestigt, teilw. Gras
Status / Beschilderung: mit Z. 250 gesperrt, darf "auf eigene Gefahr" begangen werden, keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: Anschlussbahn von Bf Ungerhausen zum Flugplatz Memmingen; 5 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Wanderwegs:
Route: Ungerhausen.
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03.11.2007
BY 5.05 Memmingen – Kardorf und Illerbeuren – Lautrach
Zwei voneinander unabhängige Teilstücke der Legauer Bahn wurden als Radweg hergerichtet, das Zwischenstück und das südliche Ende bei Legau sind bis zur Unkenntlichkeit verschwunden. Die sehenswerte Illerbrücke bei Illerbeuren ist Teil des Iller-Radwegs.
Streckenlänge (einfach): ca. 15 km (davon insg. ca. 9,2 km auf der ehem. Bahntrasse, zw. Kardorf und Illerbeuren ist die Trasse nicht ausgebaut bzw. teilw. verschwunden)
Höhenprofil: langgez. l. St. mit einer kleineren Zwischenkuppe von Memmingen (600 m ü. NN) bis zur Kardorfer Höhe (650 m), k. Gef. zur Iller (610 m) und l. St. bis zum ehem. Bf Lautrach (640 m)
Oberfläche: wg. / Schotter
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg, bei Kardorf kurz Z. 260; Wegweisung als Teil des Radwegs Memmingen – Kronburg, der Abschnitt Kardorf – Lautrach ist Teil des Iller-Radweg, die Verbindung zwischen beiden Stücken ist nicht beschildert
Kunstbauten: die Illerbrücke bei Illerbeuren ist Teil des Iller-Radwegs
Eisenbahnstrecke: 5411 / Memmingen – Legau; 17 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 23. Juni 1904
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. Mai 1972
Eröffnung des Radwegs:
Route: Memmingen – Dickenreishausen – Kardorf (–) Illerbeuren – Lautrach.
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03.11.2007
BY 5.06 (Isny –) Weitnau – Kempten
Während zwischen Weitnau und der Stadtgrenze Kempten ein nahezu durchgängiger Bahntrassenweg entstanden ist, ist es auf der Anbindung von Isny nach umfangreichen Straßenbauten mitunter schwierig den Verlauf der Bahn nachzuvollziehen. Besonders gut hat mir der östliche Abschnitt von Schwarzerd bis Ahegg mit schönen Ausblicken gefallen. Bei Wegweisung und Belag könnte nachgebessert werden, unnötige Risiken entstehen durch gefährliche Kettensperren.
Streckenlänge (einfach): ca. 41 km (Isny – Kempten, davon zw. Weitnau und Kempten-Rothkreuz ca. 19 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. l. St. von Weitnau (800 m ü. NN) bis zur Wasserscheide Donau/Rhein zw. Hellengerst und Schwarzerd (937 m), dann langgez. l. Gef. mit wenigen leichten Zwischensteigungen nach Kempten (670 m); Anbindungen von Isny (700 m) nach Weitnau mit langgez. l. St. und wenigen l. hügeligen oder steileren Abschnitten und l. St. zum Hbf Kempten (700 m)
Oberfläche: wg. / Schotter (Anbindungen überw. asph.)
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Teil des Allgäu-Radwegs, (nur teilweise mit Ziel- und Kilometerangaben, auf der Anbindung von Isny nach Weitnau nicht konsistent: Bruch im Bereich der Landesgrenze)
Eisenbahnstrecke: 5401 / Kempten – Isny; 38 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 14. Oktober 1909
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. September 1984
Eröffnung des Radwegs:
Route: (Isny – Großholzleute – Seltmans –) Weitnau – Schwarzerd – Buchenberg – Ermengerst – Ahegg – Kempten (Allgäu).
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Externe Links: Wikipedia: Isny-Bähnle
03.11.2007
BY 5.07 Oberhäuser (Bf Röthenbach) – Scheidegg
Auch die alte Bahnstrecke vom Bf Röthenbach nach Scheidegg ist nicht mehr vollständig vorhanden. Schöne Abschnitte wechseln sich mit straßenparallelen ab – bei Riedhirsch verliert die Strecke nach der Verlegung der St 2378 viel von ihrem Reiz.
Streckenlänge (einfach): ca. 10 km (davon ca. 7 km auf der ehem. Bahntrasse: Bf Röthenbach bis Ortsanfang Lindenberg und vom ehem. Bf bis Höhe Ortschaft Haus)
Höhenprofil: l. St. von Röthenbach (700 m ü. NN) nach Scheidegg (800 m) mit k. l. Gef. vor Lindenberg; Verbindung von Scheidegg nach Weiler (BY 5.08): langgez. Gef. von max. 830 m auf min. 600 m
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg, keine durchgängige Radwegweisung
Eisenbahnstrecke: 5430 / Bf Röthenbach – Scheidegg; 10 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Oktober 1901
Stilllegung der Bahnstrecke: 25. September 1965 (Pv), 30. Mai 1976 (Gv Lindenberg – Scheidegg), 31. Dezember 1993 (Gv Röthenbach – Lindenberg)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Oberhäuser (Bf Röthenbach) – Lindenberg – Scheidegg.
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03.11.2007
BY 5.08 Oberhäuser (Bf Röthenbach) – Weiler
Die Stichbahn Bf Röthenbach – Weiler präsentiert sich heute als durchgängiger Radweg, der auf 6 km 70 Höhenmeter überwindet und durch Wald in ein Bachtal führt.
Streckenlänge (einfach): ca. 6 km (davon ca. 5,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: l. Gef. von Röthenbach (700 m ü. NN) nach Weiler (Bf: 630 m);
Verbindung von Weiler nach Scheidegg (BY 5.07): langgez. St. von min. 600 m auf max. 830 m)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg, in Röthenbach auch freigeg. F; nur punktuelle Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 5431 / Bf Röthenbach – Weiler; 6 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 22. Juli 1893
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. Dezember 1960 (Pv); 1. Mai 1991 (Gv)
Eröffnung des Radwegs: 12. Juni 2005
Beim Bau des Radwegs hat der Markt Weiler-Simmerberg mit dem Motto "Bürger bauen ihren Geh- und Radweg" einen Gedanken aufgegriffen, der vor mehr als 100 Jahren den Bau der Bahnstrecke erst möglich machte, und warb um finanzielle Unterstützung aus der Bevölkerung.
Route: Oberhäuser (Bf Röthenbach) – Weiler.
Planungen: In Weiler wird ein Teil des Bahntrassenwegs als Gewerbegebiet ausgewiesen. Der Weg muss dementsprechend verlegt werden, wenn die Fläche tatsächlich benötigt wird. [Oktober 2008].
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
22.11.2008

BY 6 Oberbayern
BY 6.01 Dollnstein – Wellheim
Die meisten werden daran vorbei fahren. Dabei ist das Tal von Dollnstein zur Donau weit weniger überlaufen, landschaftlich aber auf dem nördlichen Teil mindestens genau so schön wie das angrenzende Altmühltal.
Streckenlänge (einfach): ca. 23 km (Gesamtstrecke Dollstein – Rennertshofen, davon bis Wellheim ca. 7,8 km auf der ehem. Bahnstrecke)
Höhenprofil: leicht hügelig um 400 m ü. NN
Oberfläche: wg. / Splitt
Status / Beschilderung: sporadisch Beschilderung als kombinierter Fuß-/Radwweg, ab Wellheim meist Wirtschaftswege und wenig befahrene Straßen, Wegweisung als Teil des Amper-Altmühl-Radwegs (Bayern-Netz für Radler), zwischen Hütting und Rennertshofen auch als Urdonautal-Route
Eisenbahnstrecke: 5322 / Dollnstein – Rennertshofen; 21 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 18. Mai 1916
Stilllegung der Bahnstrecke: 2. Oktober 1960 (Pv); 1. Juni 1983 (Gv); 1987 - 1994 Museumsbahnbetrieb; 2000 Abbau der Strecke
Eröffnung des Radwegs:
Route: Dollnstein – Ried – Konstein – Wellheim – Hütting – Rennertshofen.
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21.06.2008
BY 6.02 Altmühltal-Radweg: Abschnitt Eichstätt – Pfünz u. a.
Die Vorzüge des Altmühltal-Radwanderwegs liegen in der ansprechenden Landschaft und einer guten Infrastruktur für Radfahrer. Die Eisenbahn entlang der Altmühl ist aber schon so lange stillgelegt, dass die Trasse auf den meisten Abschnitten verloren ist.
Streckenlänge (einfach): Der genaue Verlauf der Trasse im Altmühltal ist oft nur noch schwer nachzuvollziehen. Der Altmühltal-Radwanderweg ist auf dem Abschnitt Eichstätt – Pfünz (ca. 7 km), nördlich von Grösdorf und Ilbling (jeweils ca. 1 km) und bei Töging (1 km) auf der Bahntrasse geführt.
Höhenprofil: zwischen Eichstätt (390 m ü. NN) und Kinding (370 m) sind einige leicht hügelige Abschnitte zu bewältigen
Oberfläche: asph. (erstes Teilstück in Eichstätt; Töging); die anderen Abschnitte sind wg.
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radwweg, Wegweisung: Altmühltal-Radwanderweg
Eisenbahnstrecke: 5323 / Eichstätt – Beilngries; 46 km (1435 mm) und
5930 / Neumarkt – Greißelbach – Beilngries – Dietfurth; 37 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 7. November 1898 (Eichstätt Stadt – Kinding, zunächst 1000 mm, dann Umspurung auf 1435 mm); 5. November 1929 (Kinding – Beilngries)
Stilllegung der Bahnstrecke: 2. Oktober 1955 (Pv Kinding – Beilngries), 29. Mai 1960 (Pv Eichstätt – Kipfenberg), 2. Juni 1973 (Gv)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Eichstätt – Landershofen – Pfünz.
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Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Eichstätt–Beilngries
21.06.2008
BY 6.03 Schambachtalbahn-Radweg Ingolstadt – Lenting – Altmannstein – Riedenburg
Ausgehend vom Bahntrassenweg zwischen Altmannstein und Altmühl hat sich die Strecke zu einem fast durchgängigen Radweg ab Ingolstadt gemausert. Die qualitativ hochwertige Neubaustrecke mit schönen Elementen wie Ortsschildern sollte durch Rastplätze weiter aufgewertet werden.
Höhenprofil: s. l. St. / l. hügelig von Ingolstadt (370 m ü. NN) bis Höhe Steinsdorf, dann lanngez. l. Gef. zur Altmühl (350 m)
Streckenlänge (einfach): ca. 41 km (davon ca. 30 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche: wg. (Altmannstein – Riedenburg), der neue Radweg ab Ingolstadt ist asphaltiert
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß- und Radweg; Wegweisung als Radwanderweg mit Orts- und teilw. Entfernungsangaben
Eisenbahnstrecke: 5380 / Ingolstadt Nord – Riedenburg; 36 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Oktober 1904 (Dolling – Riedenburg)
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. Mai 1972 (Pv)
Eröffnung des Radwegs: 2004 (Tettenagger – Sandersdorf); 8. November 2007 (Lenting – Altmannstein), 2009 (Oberhaunstadt)
Route: Ingolstadt – Lenting – Kösching – Bf Teißing – Oberdolling – Unterdolling – Offendorf – Tettenagger – Sandersdorf – Altmannstein – Hexenagger – Riedenburg.
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21.11.2009
BY 6.03a Ingolstadt
Dass man bei Ingolstadt auf dem Donauradweg auch ein kurzes Stück der alten Streckenführung der Donautalbahn unter die Räder nimmt, dürfte sich nur Eingeweihten erschließen.
Streckenlänge (einfach): ca. 2 km
Höhenprofil: eben (370 m ü. NN)
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Donauradweg / D 6
Eisenbahnstrecke: 5381 (Donautalbahn) / Ingolstadt – Donauwörth – Neuoffingen; 97 km (1435 mm)
alte Trassenführung zw. Ingolstadt Hbf und Weichering über Haunwöhr
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke: Anfang der 1990er Jahre: Neutrassierung über Betriebsbf Seehof
Eröffnung des Radwegs: Anfang 2008
Route: 2008 wurde der Donauradwanderweg zwischen Buschletten und der Stadtgrenze zu Weichering auf den Bahndamm verlegt.
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21.06.2008
BY 6.04 Geisenfeld (bei Ingolstadt)
Kurze Innerortsverbindung, die auch Teil des Radwanderwegs entlang der Ilm ist.
Streckenlänge (einfach): ca. 0,9 km im Ortsbereich Zell bis an die Straße zur Kirche St. Ulrich
Oberfläche: asph.
Eisenbahnstrecke: 5384 / Rohrbach (Ilm) – Geisenfeld; 9 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 17. Dezember 1906
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. Dezember 1953 (Pv)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen: Im Zusammenhang mit dem Bau einer Wasserleitung könnte es längerfristig zu einem Radweg auf der Trasse in Richtung Wolnzach kommen. [Juni 2008]
Überbauung: am ehem. Bahnübergang Münchener Straße Garagen auf der Bahntrasse
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02.01.2009
BY 6.04a Wolnzach – Rudelzhausen – Mainburg (teilw. fertig)
Streckenlänge (einfach): ca. 14 km
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 5383 / Rohrbach (Ilm) – Enzelhausen – Mainburg; 23 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 6. Dezember 1894 (Rohrbach – Wolnzach Markt), 6. Dezember 1895 (Wolnzach Markt – Mainburg)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. Juni 1969 (Pv)
Eröffnung des Radwegs: überwiegend in Planung
Planungen: Der Abschnitt Wolnzach – Rudelzhausen befindet sich noch in der Planung. Zwischen Rudelzhausen und Mainburg wurde inzwischen ein Radweg angelegt, der aber überwiegend neben der alten Trasse verläuft.
Route: (geplant: Wolnzach – Rudelzhausen) – Mainburg.
02.01.2010
BY 6.04b Au i. d. Hallertau – Enzelhausen
Streckenlänge (einfach): ca. 3 km
Oberfläche: asph.
Eisenbahnstrecke: 5633 / Langenbach – Enzelhausen; 29 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Mai 1909
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. September 1969 (Pv Unterzolling – Enzelhausen, in diesem Jahr auch Gv Unterzolling – Au); 31. Dezember 1995 (Gv Au – Enzelhausen)
Eröffnung des Radwegs: 21. Oktober 2007
Route: Au i. d. Hallertau – Enzelhausen.
03.11.2007
BY 6.04c Attenkirchen – Thalham
Streckenlänge (einfach): ca. ? km (gleiche Bahnstrecke wie BY 6.04b, die zwischen Au und Attenkirchen nur noch teilweise als Feldweg erhalten ist, bei Nandlstadt soll ein Teilabschnitt als Radlweg hergerichtet werden)
Oberfläche: wg.
Eisenbahnstrecke: 5633 / Langenbach – Enzelhausen; 29 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Mai 1909
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. September 1969 (Pv Unterzolling – Enzelhausen, in diesem Jahr auch Gv Unterzolling – Au); 31. Dezember 1995 (Gv Au – Enzelhausen)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen: Im Bereich der Gemeinde Zolling gibt es Planungen zum Ausbau der Trasse des Holledauer Bockerls als Radweg, ein genauer Zeitplan steht aber noch nicht fest. [Oktober 2009]
Route: Attenkirchen – Kronsdorf – Thalham.
06.12.2009
BY 6.05 Isartalbahn-Radweg (München): Thalkirchen – Solln/Pullach
Gut ausgebauter innerörtlicher Radweg, der am Südende (noch?) ziemlich abrupt endet.
Streckenlänge (einfach): ca. 2 km (vollständig auf einem Teilabschnitt der ehem. Isartalbahn)
Höhenprofil: s. l. St. von der Benediktbeurer Straße (530 m ü. NN) zur Knotestraße (560 m)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 5507 / München Isartalbahnhof – Großhesselohe – Wolfratshausen – Bichl; 50 km (1435 mm)
Eröffnung des Radwegs: 1. April 2001 (Asamschlössl – Prinz-Ludwig-Höhe); Sommer 2006 (Anbindung des Nordendes über das Gelände des ehem. Thalkirchener Bahnhofs zum Isarradweg)
Planungen: Der Münchner Bezirksausschuss Maxvorstadt hat im Februar 2007 einen Antrag vom Dezember 1997 auf eine Verlängerung des Isartalbahnwegs nach Pullach erneuert. Dabei sollen die Brücke Carusostraße und nach Möglichkeit auch die Brücke über die Bahnstrecke München – Lengries ausgebaut werden. Im November 2011 wurde die Trasse von der Stadt München zum Bau des Radwegs erworben. [November 2011]
Route: Benediktbeurer Straße – Knotestraße an der Einmündung Großhesseloher Straße.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
14.11.2011
BY 6.05a München Olympiabahnhof (in Planung)
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: S-Bahnstrecke zum Olympiastadion; ? km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: n Planung
Planungen: Die Bahnanlagen wurden im November 2011 von der Stadt München erworden, um einen Park anzukegen. Auf der Trasse soll ein Radweg als Teil einer Radroute vom Marienplatz zum Lerchenauer See entstehen. [November 2011]
Route: (geplant: München Olympiabahnhof).
14.11.2011
BY 6.06 "Rentner-Weg": Isen – Isen-Öd
Der kurze und in der Befahrbarkeit nur bedingt überzeugende Bahntrassenweg bei Isen ist von lokaler Bedeutung. Leider wurde die angrenzende, ebenfalls stillgelegte Strecke über Lengdorf (noch) nicht zu einer steigungsarmen Anbindung zum Bf Thann-Matzbach entwickelt.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,9 km
Höhenprofil: min. St. von Isen (500 m ü. NN) nach Öd (530 m)
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung eines lokalen Rundwegs (?)
Eisenbahnstrecke: 5722 / Thann-Matzbach – Isen – Haag (Obb.); 18 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 27. September 1900
Stilllegung der Bahnstrecke: 1965
Eröffnung des Radwegs:
Planungen: Die Überlegungen zum Bau eines Radwegs von Isen in Richtung Lengdorf sind jetzt so weit fortgeschritten, dass die Gemeinde Isen die benötigten Flächen zum Jahreswechsel 2009/10 erworben hat. Mit einem Baubeginn wird für 2011 gerechnet. [Januar 2010]
Route: Isen – Isen-Öd (Teilstück der Nebenbahn Thann-Matzbach – Isen – Haag (Obb.).
[Der nördlich anschließende Abschnitt Isen – Thann ist nicht befahrbar.]
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09.01.2010
BY 6.06a Wasserburg (Inn)
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Oberfläche: wg.
Eisenbahnstrecke: 5711 / Wasserburg Bf (Reitmehring) – Wasserburg Stadt; 4 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 24. Dezember 1902
Stilllegung der Bahnstrecke: 2. März 1987
Eröffnung des Radwegs:
Planungen: Auf der Grundlage eines umfangreichen Gutachtens, das eine Reaktivierung der Altstadtbahn nach Wasserburg wie eine Nutzung als Radweg, hat sich der Rat für eine Entwidmung der Strecke entschieden. [August 2011]
Route: Wasserburg (Inn).
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Grafing–Wasserburg    Stadt Wasserburg: Gutachten Altstadtbahn
12.08.2011
BY 6.07 Veldenbahn-Radweg: Dorfen – Velden
Angenehm zu fahrende Anbindung vom Bf Dorfen zum Vilsradweg. Zwischen Angerskirchen / Babing und Taufkirchen als Parallelweg zur stark befahrenen B 15, ansonsten so gut wie keine Lärmbelastung.
Streckenlänge (einfach): ca. 21 km
Höhenprofil: langgez. l. St. von Dorfen (440 m ü. NN) bis zur Wasserscheide Isen/Vils (498 m), dann langgez. l. bis min. Gef. nach Taufkirchen (470 m) und Velden (450 m)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Isen-Vils-, Sempt-Isen- bzw. durchgängig als Vilstalradweg (teilw. Bayernnetz für Radler); Entfernungsangaben alle 500 m auf Metallschildern
Eisenbahnstrecke: 5721 / Dorfen – Velden (Vils); 20 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 24. Dezember 1898
Stilllegung der Bahnstrecke: 25. Mai 1968 (Pv); 1992 (Stilllegung); 1993/94 (Abbau der Gleise)
Eröffnung des Radwegs: 1996; Taufkirchen und Velden: Sommer 1999
Route: Dorfen – Taufkirchen a. d. Vils – Moosen – Velden.
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02.01.2007
BY 6.08 Wiesmühl – Tittmoning (Salzach)
Im oberen Teil weitgehend untergepflügt wird die Trasse der Stichbahn Wiesmühl – Tittmoning erst am Rand des Salzachtals sichtbar. Wer mehr über Bienen erfahren möchte: Der Weg ist als Bienenlehrpfad hergerichtet.
Streckenlänge (einfach): ca. 7,5 km (davon ca. 2 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: Bahntrassenweg: l. Gef. von 420 auf 380 m ü. NN; Anbindung vom Bahnhof (430 m): l. Gef. bis Gramsam (405 m), und l. St. auf 430 m bei Linerding
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: Bahntrassenweg als kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Teil des Salzachtal Wegs und des Benediktwegs
Eisenbahnstrecke: 5724 / Tittmoning-Wiesmühl – Tittmoning; 6 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1894
Stilllegung der Bahnstrecke: 27. September 1969
Eröffnung des Radwegs:
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
02.01.2007
BY 6.08a Burghausen
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 5725 / Mühldorf (Oberbay.) –Burghausen (Oberbay.); 32 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs:
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
02.01.2010
BY 6.09 Wolfratshausen – Beuerberg
Streckenlänge (einfach): ca. 9 km
Oberfläche: asph.
Eisenbahnstrecke: 5507 / München Isartalbahnhof – Großhesselohe – Wolfratshausen – Bichl; 50 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. August 1897 (Wolfratshausen – Beuerberg)
Stilllegung der Bahnstrecke: 27. Mai 1972 (Wolfratshausen – Beuerberg)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Wolfratshausen – Gelting – Achmühle – Eurasburg – Beuerberg.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links: Wikipedia: Isartalbahn
21.06.2008
BY 6.10 Schaftlach – Grube Marienstein
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Oberfläche:
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs:
Route: Schaftlach – Waakirchen – Grube Marienstein.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte   
02.01.2007
BY 6.11 Bad Aibling – Bad Feilnbach
Streckenlänge (einfach): ca. 13 km (davon ca. 8 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche: asph., im Kurpark von Bad Feilbach wg. Weg
Eisenbahnstrecke: 5701 / Lokalbahn Bad Aibling – Feilnbach; 12 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 29. Mai 1897 (elektrifiziert)
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. Mai 1972 (Einstellung des elektrischen Betriebs), 30. September 1973 (Pv)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Bad Aibling – Berbling – Dettendorf – Bad Feilnbach.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links: Wikipedia: Lokalbahn Bad Aibling-Feilnbach
02.01.2010
BY 6.12 Frasdorf – Rohrdorf (Nähe Chiemsee)
Die leicht ansteigende Trasse nach Frasdorf folgt dem Rohrdorfer Achental und wird auf dem oberen Teil von der Autobahn 8 begleitet. Sie bietet einen Mix von Waldabschnitten und Aussichten auf die ersten Alpengipfel.
Streckenlänge (einfach): ca. 9 km (davon ca. 7,5 km auf der ehem. Bahntrasse, in Teilbereichen straßenbegleitend)
Höhenprofil: langgez. l. St. von Rohrdorf (460 m ü. NN) nach Frasdorf (600 m)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Teil des Radfernwegs Bodensee – Königssee und der D-Route 11)
Eisenbahnstrecke: 5704 / Rosenheim-Ost – Frasdorf; 19 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 9. Mai 1914
Stilllegung der Bahnstrecke: 1970 (Rohrdorf – Frasdorf)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Rohrdorf – Achenmühle – Frasdorf.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
21.06.2008
BY 6.13 Ruhpolding – Reit im Winkl
Streckenlänge (einfach): ca. 24 km (Der Chiemgau-Radweg benutzt etwa auf der Hälfte der Strecke zwischen Ruhpolding und Reit im Winkl die alte Bahntrasse, daneben sind noch weitere Abschnitte etwa im Bereich von Weit-, Mitter- und Lödensee befahrbar.)
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: Waldbahn Ruhpolding – Reit im Winkel; 22 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 19. Juli 1923
Stilllegung der Bahnstrecke: 31. Oktober 1931 (Pv), Ende 1931 (Gv)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Ruhpolding – Reit im Winkl.
Externe Links: Wikipedia: Staatliche Waldbahn Ruhpolding–Reit im Winkl
21.06.2008
BY 6.14 Berchtesgaden – Königssee
Großartige Kulisse, als Bahntrassenweg aber eher enttäuschend: Der Weg beginnt vielversprechend am Bf Berchtesgaden, weiter in Richtung Königssee ist dann nur wenig von der Trasse erhalten.
Streckenlänge (einfach): ca. 5 km (Länge der ehem. Bahnstrecke)
Oberfläche: wg.
Eisenbahnstrecke: 5743 / Berchtesgaden – Königssee; 5 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 29. Mai 1909
Stilllegung der Bahnstrecke: 1965 (Stilllegung); 1972 (Abbau der Gleise)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Berchtesgaden – Königssee.
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02.01.2007
BY 7 Niederbayern

Ausführliche Routenbeschreibungen zu zahlreichen Radwanderwegen nicht nur auf stillgelegten Bahnstrecken mit Schwerpunkt Ostbayern sind als "Roadbooks" unter www.bayernbike.de verfügbar.

BY 7.01 Donau-Regen-Radweg: Bogen – Miltach
Die Bahnstrecke Bogen – Miltach wurde fast komplett zu einer attraktiven Querverbindung zwischen Donau und Regen mit schönen Tal- und Waldpassagen ausgebaut.
Streckenlänge (einfach): ca. 39 km (davon ca. 37 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. Kuppe von Miltach (380 m ü. NN), über Konzell (520 m) nach Bogen (320 m)
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: meist kombinierter Fuß-/Radweg; der Donau-Regen-Radweg ist Teil des Bayernetzes für Radler und entsprechend beschildert (wenige Entfernungsangaben)
Eisenbahnstrecke: 5812 / Straubing – Miltach; 49 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 8. Dezember 1895 (Straubing – Bogen), 16. Mai 1896 (Bogen – Steinburg), 5. Dezember 1896 (Steinburg – Konzell), 1. Juni 1905 (Konzell – Miltach)
Stilllegung der Bahnstrecke: 27. September 1984 (Einstellung Personenverkehr Miltach – Steinburg), 1. Dezember 1986 (Gesamtverkehr Bogen-Ost – Konzell), 27. Mai 1994 (Gesamtverkehr Bogen – Bogen-Ost), 31. Oktober 1995 (Gesamtverkehr Konzell – Miltach)
Eröffnung des Radwegs: 1988 (Bogen-Ost – Konzell; 1997 (Konzell – Miltach)
Route: Bogen – Bärndorf – Hofdorf – Hunderdorf – Gaishausen (Steinburg) – Mitterfels – Haselbach – östl. Konzell – Altrandsberg – Miltach.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links: Bayernbike: Donau-Regen-Radweg
21.06.2008
BY 7.02 Blaibach (bei Kötzing) – Viechtach (Teilstück des Regental-Radwegs)
Nicht so lang wie der benachbarte Donau-Regen-Radweg, aber genauso schön ist der Bahntrassenabschnitt des Regental-Radwegs mit einem leicht hügligen Profil. Sehenswert: die nicht ausgebaute, denkmalgeschützte Brücke über den Regen direkt am nördlichen Ende der Strecke.
Streckenlänge (einfach): ca. 17 km (inkl. Anbindung Miltach, davon ca. 13 km auf der ehem. Bahntrasse; Sporer-Gleis: ca. 2 km (0,9 km auf der Trasse)
Höhenprofil: langgez. Kuppe von Blaibach (380 m ü. NN) über Krailing (480 m) nach Viechtach (410 m); Sporer-Gleis: l. St. von Tresdorf (420 m) auf 430 m am Endpunkt des Bahntrassenwegs
Oberfläche: wg.; Sporer-Gleis: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung: Regental-Radweg mit wenigen Entfernungsangaben
Eisenbahnstrecke: 9581 / Gotteszell – Blaibach; 40 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1928
Stilllegung der Bahnstrecke: 1991 (Pv); 4. Februar 1991 (Gesamtverkehr Blaibach – Fichtental wegen Unwetterschäden); 1993 (Gesamtverkehr Viechtach – Fichtental und Abbau der Gleise Blaibach – Fichtental)
Eröffnung des Radwegs: feierliche Einweihung am 27. Juli 1997; der Radweg auf dem bei Tresdorf abzweigenden, 1,3 km langen Sporer-Gleis wurde 2008 fertiggestellt
Route: Blaibach (bei Kötzing) – Wimbach – Krailing – Tresdorf – Viechtach (Bf).
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links: Bayernbike: Regental-Radweg (Etappe 2, Blaibach – Viechtach)
21.06.2008
BY 7.03 Metten (Lokalbahn Deggendorf – Metten)
Die Trasse der Lokalbahn nach Metten stellt die Anbindung vom Ortszentrum zum Donauradweg her.
Streckenlänge (einfach): ca. 5 km (ab Deggendorf, davon in Metten ca. 2 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: kaum Höhenunterschiede (320 m ü. NN)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 9582 / Deggendorf – Metten; 4 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 17. Oktober 1891
Stilllegung der Bahnstrecke: 2. Juni 1984 (Pv, letzte Fahrt: 24. September 1983), 1. Juni 1991 (Gv)
Eröffnung des Radwegs: 19. Juli 1999
Route: Metten: Kraner (Franz-Stettmeier-Straße) – Grabmeierkeller.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
21.06.2008
BY 7.04 Donau-Ilz-Radweg: Hengersberg – Eging – Tittling – Kalteneck
Parallel zum Höhenzug des Bayerischen Waldes gelegen reicht die Bandbreite dieses überragenden Bahntrassenwegs von weiten Ausblicken bis zu Walddurchfahrten mit engen Einschnitten. Infotafeln zur Bahnhistorie fehlen genauso wenig wie ein Biergarten an einem der erhaltenen alten Bahnhöfe.
Synonyme: Der gesamte Radweg heißt offiziell Donau-Ilz-Radweg, die Teilstrecke im Landkreis Passau wird auch als Dreiburgenland-Radweg bezeichnet.
Streckenlänge (einfach): ca. 55 km (mit Anbindung an die Donau bei Niederalteich und zum Adalbert-Stifter-Radweg bei Röhrnbach-Bruckmühle; davon zw. Hengersberg und Kalteneck ca. 41 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. l. St. von Hengersberg (310 m ü. NN) bis Schöllnach (390 m), s. l. hügelig bis Stolzing (390 m), langgez. l. St. bis Tittling (510 m) und l. Gef. nach Kalteneck (330 m); auf der Anbindung nach Röhrnbach stärkere Steigungen und Gefälle
Oberfläche: asph. (Hengersberg – Tittling); wg. (Tittling – Kalteneck, ca. 10 km; aus Naturschutzgründen); Winternutzung: ab 20 cm Schnee wird der Weg mit einer Pistenraupe zwischen Kalteneck und dem Bf Nammering als trittfester Wanderweg gewalzt
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Donau-Ilz-Radweg (jeweils nächstes Nahziel)
Eisenbahnstrecke: 5841 / Deggendorf – Kalteneck; 54 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 26. November 1913 (Eging – Kalteneck), 1. August 1914 (Hengersberg – Eging)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1972 (Pv Kalteneck – Eging; dauernde Einstellung 1995); 1981 (Eging – Deggendorf); März 2005 (Stilllegung)
Eröffnung des Radwegs: 20. Mai 2006 (Eging – Kalteneck; Landkreis Passau); 22. Juli 2006 (Landkreis Deggendorf)
Erwerb der Bahntrasse: 30. November 2004, Erster Spatenstich im Landkreis Passau: 11. Juli 2005 am ehem. Bahnhof Tittling; Eröffnung des asph. Teilstücks im Landkreis Passau Ende 2005, restliche Strecke im Frühjahr 2006; im Landkreis Deggendorf: um drei Monate zeitversetzt
Route: Hengersberg – Schwanenkirchen – Iggensbach – Schöllnach – Eging a. See – Aicha v. Wald – Fürstenstein-Nammering – Tittling – Witzmannsberg – Kalteneck/Ilztal.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links: www.dreiburgenland-radweg.de (VG Tittling);    www.donau-ilz-radweg.de
21.06.2008
BY 7.05 Passau – Freyung (Planungen aufgegeben)
Eisenbahnstrecke: 5840 (Ilztalbahn) / Passau – Kalteneck – Waldkirchen – Freyung; 50 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 24. November 1890 (Passau – Röhrnbach); 15. Oktober 1892 (Gesamtstrecke)
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. April 1982 (Pv); 14. März 2005 (Stilllegung)
Planungen: Einen insb. von den Landkreisen Passau und Freyung-Grafenau favorisierten Radweg von Passau nach Freyung wird es trotz bewilligter INTERREG-Fördermittel nicht geben: Die Entwidmung der Strecke wurde im Juli 2007 vom Eisenbahnbundesamt nicht genehmigt. Statt dessen wurde die Ilztalbahn wieder in Betrieb genommen und kann nach ersten Sonderfahrten im September 2010 seit Mitte Juli 2011 an Wochenenden als Zugringer zum Donau-Ilz-Radweg genutzt werden, wobei Fahrräder in der Bahn kostenfrei transportiet werden.
In der lange anhaltenden Diskussion um die Strecke wurden als Kosten für eine Reaktivierung 770.000 Euro (Ilztalbahn GmbH), 6,8 Mio. Euro (DB Netz AG) oder 12,2 Mio. Euro (MHI Ingenieurgesellschaft für den Förderverein Radwegenetz im Unteren Bayerischen Wald) gehandelt. Der Radweg war mit 5,8 Mio. Euro veranschlagt worden und wäre zu 80 % von der EU und vom Freistaat Bayern gefördert worden. (Quelle: Passauer Neue Presse vom 09.06.2007 und 15.12.2008) [Juli 2011]
Externe Links: Wikipedia: Iltzalbahn
31.07.2011
BY 7.06 Adalbert-Stifter-Radweg: Waldkirchen – Haidmühle
Landschaftlich ausgesprochen reizvoll, aber durchaus auch anspruchsvoll ist die etwas abgelegene und doch gut angenommene Strecke in der Nähe des Dreiländerecks Deutschland / Tschechien / Österreich.
Streckenlänge (einfach): ca. 27 km (davon ca. 24,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. l. St. von Waldkirchen (510 m ü. NN) bis Frauenberg (860 m) und s. l. Gef. zur Grenze bei Haidmühle 800 m)
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung: Adalbert-Stifter Rad-/Wander-/Skiwanderweg
Eisenbahnstrecke: 5842 / Waldkirchen – Haidmühle; 25 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. November 1910
Stilllegung der Bahnstrecke: 1963 (Pv); Abbau der Gleise: ca. 1975 (Jandelsbrunn – Haidmühle) und ca. 1996 (Waldkirchen – Jandelsbrunn)
Eröffnung des Radwegs: September 2001 (Waldkirchen – Jandelsbrunn), 12. Juni 2005 (letztes Teilstück bei Haidmühle)
Route: Waldkirchen – Jandelsbrunn – Neureichenau – Altreichenau – Haidmühle.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Waldkirchen–Haidmühle    Bayernbike: Adalbert-Stifter-Radweg
03.07.2008
BY 7.07 Obernzell – Wildenranna: ehem. Zahnradbahn!
Zwischen Obernzell und Wildenranna sind die erste Zahnradpassage sowie eine flachere Etappe der Stichbahn nach Wegscheid Teil des Doanu-Wald-Radwegs. Weiter in Richtung Wegscheid sind weitere Trassenstücke als Wege erhalten, aber nur noch als Wanderweg ausgewiesen.
Streckenlänge (einfach): Radwanderweg Obernzell – Wildenranna: ca. 8 km (davon ca. 5,5 km auf der ehem. Bahntrasse); Wanderweg Wildenranna – Wegscheid ca. 7 km (davon ca. 2,8 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. St. von Obernzell (290 m ü. NN) nach Untergriesbach (540 m), l. hügelig bis hinter Wildenranna und langgez. St. nach Wegscheid (710 m); Steigung auf den beiden Zahnradabschnitten: max. 7 %
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: zw. Obernzell und Wildenranna kombinierter Fuß-/Radweg (hier auch Wegweisung als Donau-Wald-Radweg), sonst weitgehend für den Radverkehr gesperrte Wege (als Wanderweg markiert "Panoramaweg")
Eisenbahnstrecke: 5844 / Erlau – Wegscheid; 20 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Dezember 1912 (Obernzell – Wegscheid)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1973
Eröffnung des Radwegs: 2001
Route: Obernzell – Untergriesbach – Wildenranna.
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21.06.2008
BY 7.08 Bockerlbahn-Radweg: Landau a.d.Isar – Arnstorf
Attraktiver Radweg von Landau an der Isar nach Arnstorf, der über die alte Bahnstrecke hinaus bis zur Rott bei Pfarrkirchen verlängert wurde und damit eine gute Anbindung an andere Radwanderwege sowie die Bahn besitzt. Sehenswert: die Isarbrücke bei Landau.
Streckenlänge (einfach): ca. 25 km (prakt. vollständig auf der ehem. Bahntrasse); Weiterführung Arnstorf – Pfarrkirchen: 27 km
Höhenprofil: Startpunkt am Bf Landau (Isar) auf 340 m ü. NN; zwei Kuppen mit erstem Scheitelpunkt am südl. Stadtrand von Landau (420 m), Vilsbrücke bei Aufhausen (365 m) und zweiter Scheitelpunkt zw. Haunersdorf und Simbach auf 445 m; Endpunkt in Arnstorf auf 380 m.
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Bockerlbahn-Radweg (nur wenige Entfernungsangaben)
Eisenbahnstrecke: 5640 / Landau (Isar) – Arnstorf; 25 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 29. Dezember 1903
Stilllegung der Bahnstrecke: 27. September 1964 (Pv); 31. Mai 1994 (Gv); 1998 (Abbau der Gleise)
Eröffnung des Radwegs: 24. August 1999
Route: Landau a.d.Isar – Thalham – Möding – Wildthurn – Aufhausen – Haunersdorf – Simbach b. Landau – Arnstorf.
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02.01.2007
BY 7.09 Aidenbach – Vilshofen (Donau)
Nur die westliche Hälfte der ehem. Stichbahn von Vilshofen nach Aidenbach ist als Weg erhalten. In Aldersbach ist eine der alten Brücken verloren.
Streckenlänge (einfach): ca. 13 km (davon ca. 6,4 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: min. Gef. von Aidenbach (330 m ü. NN) nach Vilshofen (300 m); Kuppe vor Vilshofen.
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: Bahntrasse meist kombinierter Fuß-/Radweg; lokale Wegweisung, zw. Aidenbach und Aldersbach Teil des Apfel-Radl-Wegs; Anbindung Vilshofen über Vilstal-Radweg
Eisenbahnstrecke: 5834 / Vilshofen – Aidenbach; 12 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 21. November 1898
Stilllegung der Bahnstrecke: 1962 (Pv); 1988 (Gesamtverkehr)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Aidenbach – Aldersbach – Aunkirchen – Vilshofen (Donau).
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02.01.2007
BY 7.10 Blindham – Ortenburg
Gut gemachter, allerdings sehr kurzer Radweg auf dem äußersten Ende der Stichbahn von Vilshofen nach Ortenburg. Der nördliche Abschnitt der Bahnstrecke scheint noch in Betrieb zu sein.
Streckenlänge (einfach): ca. 4,5 km
Höhenprofil: min. St. von Maierhof (330 m ü. NN) nach Ortenburg (350 m)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 5833 / Vilshofen – Ortenburg; 11 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 16. Januar 1908
Stilllegung der Bahnstrecke: 1962 (Pv)
Eröffnung des Radwegs: November 2002 (Maierhof – Ortenburg), September 2010 (Blindham – Maierhof)
Planungen: Die Strecke soll nordwärts um 2 km nach Kandlarn verlängert werden. [September 2010]
Route: Blindham – Maierhof – Söldenau – Ortenburg.
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26.09.2010
BY 7.11 Rotthalmünster – Kirchham-Tutting (ehem. "Kößlarner Express")
Kurzer, durchgängiger Radweg auf einer Teilstrecke des ehemaligen "Kößlarner Expresses", von den angrenzenden Strecken von Rotthalmünster nach Kößlarn und von Tutting nach Simbach ist nur wenig übriggeblieben.
Streckenlänge (einfach): ca. 3,5 km (nahezu vollständig auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: min. Gef. von Rotthalmünster (360 m ü. NN) nach Tutting (340 m)
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweiser nur an den unmittelbaren Einstiegen in den Radweg
Eisenbahnstrecke: 5728 / Tutting – Kößlarn; 6 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 29. Oktober 1910 (Simbach – Tutting – Rotthalmünster); 1. Mai 1911 (Rotthalmünster – Kößlarn)
Stilllegung der Bahnstrecke: 2. Oktober 1960 (Pv Tutting – Kößlarn); 1. Juni 1969 (Gv Simbach – Tutting und Pv Pocking – Simbach); 1995 (Gv Tutting – Rotthalmünster, anschließend Abbau der Gleise)
Eröffnung des Radwegs: 13. März 2003
Route: Rotthalmünster – Erlbach – Kirchham-Tutting.
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02.01.2007
BY 7.12 Pocking – Kirchham-Tutting
Streckenlänge (einfach): ca. 8 km
Oberfläche: asph.
Eisenbahnstrecke: 5727 / Simbach (Inn) – Tutting – Pocking; 28 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 29. Oktober 1910 (Simbach – Tutting – Rotthalmünster)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. Juni 1969 (Gv Simbach – Tutting und Pv Pocking – Simbach)
Eröffnung des Radwegs: 22. August 2008
Route: Pocking – Thalling – Kirchham-Tutting.
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24.08.2008


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