Bahntrassenradeln – Bahntrassenradwege
in Niedersachsen

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NI 1 westlich der Weser
NI 2 nördlich von Weser und Aller
NI 3 östlich der Weser und südlich der Aller
Bei der geographischen Verteilung der Bahntrassenradwege Niedersachsens fallen zwei Schwerpunkte im Nordwesten und Südosten des Landes ins Auge. Zwischen Leer und der Nordseeküste bei Esens-Bensersiel wurde der Großteil einer Kleinbahnstrecke zum heutigen Ostfrieslandwanderweg. Dies ist mit knapp 70 km einer der längsten Bahntrassenwege Deutschlands, der sich allerdings – wie der Name andeutet – mehr als Wanderweg denn als Radweg versteht. Im Umland des Harzes gibt es zahlreiche, meist aber kürzere Wege. Erwähnenswert sind hier u. a. der "Radweg zur Kunst" sowie die Route von Wulften in Richtung Duderstadt.

Übersichtskarte: Radwege auf stillgelegten Eisenbahnstrecken in Niedersachsen
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blaugrün: geplante Bahntrassenwege

Nachträge (noch nicht in der Karte verzeichnet)
NI 1.09a: Oldenburg: Anschlussgleis ehem. Fliegerhorst


NI 1: westlich der Weser
NI 1.01 Emden – Greetsiel (ehem. Kleinbahn Jan Klein)
Fast nur 'plattes Land'. Da die Kleinbahn meist neben der Landstraße verlief, überwiegend straßenbegleitende Radwege, trotzdem radelnswert. Interessant sind die vielen mittelalterlichen Kirchen und Burgen.
Streckenlänge (einfach): ca. 23 km
Höhenprofil: eben (1-3 m ü. NN); die Angabe eines Höhenprofils ist für Wege in Ostfriesland vielleicht etwas übertrieben, aber der Vollständigkeit halber...
Oberfläche: meist asph.
Status / Beschilderung: kombinierter, teilweise straßenbegleitender Geh- und Radweg; bis auf kurze Abschnitte Beschilderung als Teil einer umfassenden regionalen Radwegweisung mit Orts- und Entfernungsangaben
Eisenbahnstrecke: Kreisbahn Emden-Pewsum-Greetsiel / Emden – Greetsiel; 23 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 27. Juli 1899 (Emden – Pewsum); 1906 (Pewsum – Greetsiel)
Stilllegung der Bahnstrecke: 25. Mai 1963
Eröffnung des Radwegs:
Route: Emden – Hinte – Westerhusen – Groß Midlum – Freepsum – Canum – Pewsum – Groothusen – Manslagt – Pilsum – Greetsiel.
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Externe Links: Wikipedia: Kreisbahn Emden–Pewsum–Greetsiel
23.02.2008
NI 1.02 Leer – Bensersiel (Ostfrieslandwanderweg: ehem. Kleinbahn Jan Klein)
Ostfriesland durch die Hintertür: eine landschaftlich wunderschöne Tour, meist weitab vom Autoverkehr. Bei Wegweisung und Oberfläche / Fahrkomfort bleibt der Weg hinter den Möglichkeiten zurück. Schade, handelt es sich hier doch um einen der längsten Bahntrassenwege in Deutschland.
Streckenlänge (einfach): ca. 69 km (56 km auf den ehem. Bahntrassen Leer – Aurich und Aurich – Esens-Bensersiel; in Aurich sind weitere 0,9 km der Anbindung zum ehem. Bahnhof zu befahren, vom Ast Ogenbargen – Wittmund ist kaum etwas übrig geblieben)
Höhenprofil: eben
Oberfläche: im nördlichen Teil (Landkreis Wittmund) überwiegend gute wg. Oberfläche, in den Landkreisen Aurich und Leer meist asph. oder gepflastert (oft sehr holprig); Kreis- und Gemeindegrenzen sind gut an den Belagwechseln zu erkennen
Status / Beschilderung: im Landkreis Leer kombinierter Geh-/Radweg, sonst zur "Reiten verboten"; keine durchgängige Radwegweisung (!); beschildert sind Leer – Kreisgrenze Leer und Aurich – Ogenbargen sowie kurze Abschnitte in Großefehn und Esens; der Ostfrieslandwanderweg ist durchgängig markiert (weißes O bzw. mit Holz- und Metallschildern), hat aber auf kurzen Teilstücken einen anderen Verlauf als die hier beschriebene radgeeignete Route
Eisenbahnstrecke: Kreisbahn Aurich / Leer – Aurich – Ogenbargen – Esens – Bensersiel; 70 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1889
Stilllegung der Bahnstrecke: ab 1959; Leer – Esens: ab 1963 Einstellung Pv, 1969 (Gv)
Eröffnung des Radwegs: ca. 1969
Route: Leer – Logabirum – Brinkum – Holtland – Hesel – Bagband – Ostgroßefehn – Holtrop – Aurich – Sandhorst – Plaggenburg – Middels-Westerloog – Ogenbargen –: westl. Dunum – Esens – Bensersiel.
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Externe Links: Wikipedia: Kleinbahn Leer–Aurich–Wittmund
Alljährlich im Frühjahr ist der Ostfrieslandwanderweg Schauplatz des Ossiloop, eines 68 km langen Landschaftslaufs in sechs Etappen: www.sv-holtland.de
23.02.2008
NI 1.03 Dornum – Esens
Der gut ausgebaute Radweg auf dem stillgelegten Mittelstück der Küstenbahn verläuft überwiegend entlang von mäßig befahrenen Kreis- und Landesstraßen.
Streckenlänge (einfach): ca. 13 km (davon ca. 11 km auf der ehemaligen Bahntrasse); der westlich anschließende Abschnitt von Dornum nach Emden wird von der Küstenbahn Ostfriesland im Museumsbahnbetrieb und der östlich anschließende Abschnitt von Esens nach Sande / Wilhelmshaven von der Nordwestbahn im Regelbetrieb befahren
Höhenprofil: eben
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter, teilweise straßenbegleitender Geh- und Radweg zwischen Esens und Dornum; bis auf Abschnitt Esens – Holtgast Beschilderung als Teil einer umfassenden regionalen Radwegweisung mit Orts- und Entfernungsangaben
Eisenbahnstrecke: 1570 / Emden – Abelitz – Norddeich – Dornum – Esens – Jever; 81 km (1435 mm; Abschnitt Dornum – Esens: 12 km)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Juni 1883
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. Mai 1983 (Pv), danach noch Gv; Abbau der Gleise 1986
Eröffnung des Radwegs:
Planungen: In jüngster Zeit gibt es verstärkt Überlegungen zu einer durchgängigen Küstenbahn von Norden bis Wilhelmshafen mit einer Reaktivierung des Abschnitts Dornum – Esens. [März 2008]
Route: Esens Bahnhof – Holtgast – Fulkum – Dornum Bf (Museumsbahn)
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Externe Links: Wikipedia: Ostfriesische Küstenbahn   www.mkoev.de (Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland e. V.)
23.02.2008
NI 1.04 Alte Tidebahn: Harlesiel – Jever
Der Fahrplan der Tidebahn richtete sich früher gezeitenabhängig nach der Wangerooge-Fähre. Zwischen Jever und Neugarmssiel ist die Trasse zu einem schönen Radwanderweg geworden und auch weiter Richtung Küste finden sich noch Spuren der Bahn.
Streckenlänge (einfach): ca. 21 km (davon ca. 15 km auf der ehemaligen Bahntrasse)
Höhenprofil: eben
Oberfläche: Jever – Bussenhausen (inlinertauglich) und Neugarmssiel – Harlesiel: überwiegend asphaltiert, Bussenhausen – Neugarmssiel: feste Schotterdecke
Status / Beschilderung: kombinierter, teilweise straßenbegleitender Geh- und Radweg zwischen Jever und Bussenhausen; Bussenhausen – Neugarmssiel Radweg ohne begleitende Straße, Neugarmssiel – Harlesiel Nebenstraßen; Beschilderung ist Teil einer umfassenden regionalen Radwegbeschilderung mit Orts- und Entfernungsangaben
Eisenbahnstrecke: 1541 / Jever – Hohenkirchen – Harle; 20 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. September 1888
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. Mai 1988 (an der Hst Tettens wird der 11. September 1989 angegeben); Abbau der Gleise 1990
Eröffnung des Radwegs: 1. Teilabschnitt Jever – Wiefels: 21. September 1991
2. Teilabschnitt Wiefels – Neugarmssiel: 23. Juni 1995
Route: Jever Bahnhof – Wiefels – Tettens – Hohenkirchen – Garms – Carolinensiel – Harlesiel (Schiffsanleger zur Insel Wangerooge).
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Externe Links: Wikipedia: Tidezug
23.02.2008
NI 1.05 Hafenbahn Varel
Der Großteil der Trasse der Vareler Hafenbahn ist begehbar, aber nicht Teil des Radwegenetzes.
Streckenlänge (einfach): ca. 1 km (inkl. Anbindung an den Bahnhof 2,5 km)
Höhenprofil: eben
Oberfläche: unbefestigt
Status / Beschilderung: keine StVO-Beschilderung; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 1531 / Varel (Oldb.) – Varel Hafen; 1,6 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Mai 1893
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: 1992
Route: Varel – Varel Hafen.
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Externe Links: Wikipedia: Vareler Nebenbahnen
19.10.2008
NI 1.05a Kukshörner Padd: Bockhorn – Zetel
Streckenlänge (einfach): ca. 3,2 km (Breite 1,5 m) und Schweinebrück – Neuenburg (1,7 km), genauer Trassenanteil unsicher
Oberfläche: feiner Schotter
Eisenbahnstrecke: 1532 / Varel (Oldb.) – Bockhorn – Zetel – Neuenburg; 19 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Januar 1893 bis 1. April 1896
Stilllegung der Bahnstrecke: 23. Mai 1954 (Pv; Gv in zwei Teilabschnitten 1992 und 2002)
Eröffnung des Radwegs: 19. Juni 2009 (Bockhorn – Zetel), 13. Juni 2010 (Schweinebrück)
Route: Bockhorn – Zetel – Neuenburg.
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27.06.2010
NI 1.06 Ihrhove – Westrhauderfehn
Die Stichbahn nach Westrhauderfehn zweigte am leider ebenfalls aufgegebenen Bahnhof Ihrhove von der Strecke Leer – Papenburg ab. Der Ausbau als Rad- und Wanderweg geht auf die 1978 gegründete Interessengemeinschaft Keierpad zurück.
Streckenlänge (einfach): ca. 11 km
Oberfläche: wg. (wurde im Frühjahr 2006 zw. Ihrhove und Collinghorst erneuert)
Status / Beschilderung: in Ihrhove Z. 250 mit sporadischer Radfreigabe, sonst kombinierter Fuß-/Radweg; größtenteils regionale Radwegweisung
Eisenbahnstrecke: Kleinbahn Ihrhove-Westrhauderfehn / Ihrhove – Westrhauderfehn; 11 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 3. November 1912
Stilllegung der Bahnstrecke: 27. Mai 1961 (Pv); 31. Dezember 1973 (Gv)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Ihrhove – Glansdorf – Collinghorst – Rhaude – Westrhauderfehn.
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Externe Links: Wikipedia: Kleinbahn Ihrhove–Westrhauderfehn
23.02.2008
NI 1.07 Sedelsberg – Friesoythe
Der Radweg auf dem stillgelegten Mittelstück der einst von Cloppenburg nach Ocholt führenden Bahn wird im Frühjahr 2006 aufpoliert und erhält entlang der K 343 einen neuen Belag.
Streckenlänge (einfach): ca. 9 km
Oberfläche: asph. (im Mai 2006 im Zuge des Ausbaus der K 343 teilw. gesperrt)
Kunstbauten: ursprünglich zwei getrennte Brücken für Bahn und Straße über den Küstenkanal, nach dem Zweiten Weltkrieg Wiederaufbau nur als kombinierte Schiene-Straße-Brücke; der Neubau als reine Straßenbrücke bei der Kanalverbreiterung führte zur Stilllegung des Abschnitts Sedelsberg – Friesoythe
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; westl. Friesoythe regionale Radwegweisung
Eisenbahnstrecke: 1521 / Cloppenburg – Ocholt; 62 km (1435 mm; Abschnitt Friesoythe – Sedelsberg: 8 km)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Oktober 1907 (Friesoythe – Scharrel)
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. September 1968 (Einstellung Personenverkehr), 1973 Stilllegung Sedelsberg – Friesoythe; von Sedelsberg nach Ocholt gibt es noch Güterverkehr (Emsländische Eisenbahn) und die 'Museumsbahn Ammerland – Saterland', der Abschnitt Friesoythe – Cloppenburg wurde instandgesetzt und hat ebenfalls Museumsbahnverkehr.
Eröffnung des Radwegs:
Planungen: Der Großteil dieses Radwegs könnte einer Eisenbahnanbindung von Friesoythe aus zum neuen Hafens "C-Port" am Küstenkanal weichen. Dises Variante wäre kostengünstiger als eine Verlängerung der Strecke Ocholt – Sedelsberg, die eine neue Brücke über den Kanal erfordern würde. Zumindest Teile der stillgelegten Strecke sind nie entwidmet worden. [November 2008]
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02.01.2009
NI 1.08 Kleinbahn-Wanderweg: Bad Zwischenahn – Edewechterdamm
Der Radweg von Bad Zwischenahn bis zum Küstenkanal bei Edewechterdamm (Torfabbau) nutzt fast durchgängig die alte Stichbahn abseits der Straßen.
Streckenlänge (einfach): ca. 12,5 km (nahezu komplett auf der ehemaligen Bahntrasse)
Höhenprofil: nahezu eben
Oberfläche: rote Asche, teilw. gepflastert / asph. (nur in Bad Zwischenahn inlinergeeignet)
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß- und Radweg; Beschilderung ist Teil einer umfassenden regionalen Radwegbeschilderung mit Orts- und Entfernungsangaben. Bemerkenswert: Der Weg ist mit Ortsschildern ausgestattet! Die Route ist Teilabschnitt des Radwanderweges "Reiherweg" (Zwischenahner Meer – Thülsfelder Talsperre; 30 km).
Kunstbauten: Eisenbahnbrücke in Edewechterdamm (jetzt nur als Fuß-/Radweg genutzt)
Eisenbahnstrecke: Kleinbahn Zwischenahn-Edewechterdamm; 14 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Dezember 1912 (bis Edewecht); 1920 Verlängerung zum Küstenkanal
Stilllegung der Bahnstrecke: 13. Mai 1950 (Pv); 30. September 1991 (Gv)
Eröffnung des Radwegs: November 1999
Route: Bad Zwischenahn – Edewecht – Edewechterdamm.
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Externe Links: Wikipedia: Kleinbahn Bad Zwischenahn–Edewechterdamm
23.02.2008
NI 1.09 Großenmeer
Neben dem als Straße genutzten Bahndamm südlich von Großenmeer soll in den kommenden Jahren die reizvolle Strecke bis Ovelgönne ausgebaut werden. Hier sind schon Wegweiser und Rastinfrastruktur installiert, per Rad macht die sandige Piste aber zurzeit noch keinen richtigen Spaß.
Streckenlänge (einfach): ca. 2 km (Teilstück der Strecke Oldenburg – Brake); südlich von Etzhorn werden weitere 1,5 km als Wanderweg genutzt (nicht per Rad zu befahren)
Oberfläche: asph.
Eisenbahnstrecke: 1501 ("Gummibahn") / Oldenburg (Oldbg.) – Brake (Unterweser); 26 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Mai 1896 (Pv, Gv ab 1. Juni)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1961 (Pv), 1976 (Gv)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen: Seit November 2006 hat die Gemeinde Ovelgönne ein 10,8 km langes Teilstück der ehemaligen Bahnstrecke zwischen Großenmeer und Ovelgönne gepachtet. Der Bahndamm e.V. Verbindungsweg Großenmeer-Brake soll die Strecke bewirtschaften und für die Allgemeinheit zugänglich machen. Im Sommer 2007 wurde mit Leader+-Mitteln und mit Unterstützung der Gemeinde Ovelgönne eine Brücke saniert, sodass die Strecke jetzt durchgängig begehbar, allerdings nur bedingt per Rad zu befahren ist (Sand, teilweise mit Gras überwachsen). 2008/09 wurde damit begonnen, ein erstes 1,5 km langes Teilstück zwischen Großenmeer und Barghorn mit einem 1,6 m breiten Radstreifen neben dem Weg für landwirtschaftlichen Verkehr, Reiter und Kutschen herzurichten.
In Brake ist ein Ausbau des anschließenden, rund 2 km langen und bisher nicht begeh-/befahrbaren Teilstücks im Zuge des Ausbaus der B 211 im Gespräch [Mai 2009]
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Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Oldenburg (Oldb)–Brake
24.05.2009
NI 1.09a Oldenburg: Anschlussgleis ehem. Fliegerhorst
Streckenlänge (einfach): ca. 1 km
Oberfläche:
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: ca. 2009
Route: Oldenburg: Alexanderstraße – Hagelmannsweg (in der Nähe des Großmarkts am Gbf Ofenerdiek)
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02.01.2012
NI 1.10 Nordenham – Stollhamm (ehemalige Kleinbahn "Butjadinger Eisenbahn")
Der flache Bahndamm zwischen Nordenhamm und Stollhamm kann als straßenferne Abkürzung zwischen Jadebusen und Weser gefahren werden. Nördlich von Stollhamm ist ein weiterer Abschnitt begehbar, aber nicht radtauglich.
Synonyme: Die Bahn wird im Volksmund 'Butjenter Bahn' genannt.
Streckenlänge (einfach): ca. 9 km (vollständig auf der ehem. Bahntrasse; im weiteren Verlauf der Trasse von Stollnhamm über Burhave und Tossens nach Eckwarden können in der Burmeide (südlich Ruhwarden) weitere 0,5 km befahren werden): im Frühjahr 2011 wurden nach einer großzügigen Spende von 30.000 Euro durch eine Stollhammer Familie zwischen der Straße An der Heete und dem Gauweweg 1,7 km Weg neu angelegt.
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: freigeg. Fußweg, regionale Wegweisung (Anbindung Bf Nordenhamm auf anderer Route); nördl. Stollhamm ohne StVO-Beschilderung und Wegweisung
Eisenbahnstrecke: Butjadinger Eisenbahn / Nordenham – Eckwarderhörne; 30 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1908
Stilllegung der Bahnstrecke: 1957
Eröffnung des Radwegs:
Planungen: Eine weitere Verlängerung nördlich von Stollhamm bis Mitteldeich ist in Diskussion [Mai 2011].
Route: Nordenham – Ellwürden – Abbehausen – Stollhamm.
Am Rande: Der Gastwirt der ehem. Bahnhofswirtschaft Stollhamm hat sich ein kleines Eisenbahn-Museum gebaut. Und bei der ehem. Burhaver Bahnhofskneipe liegen noch ein paar Meter Gleis, auf denen eine alte Diesellok steht.
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Externe Links: Wikipedia: Butjadinger Bahn
04.06.2011
NI 1.11 Uchte – Steyerberg
Die alte Bahntrasse zwischen Uchte und Steyerberg verläuft abseits der Straßen, teilweise auf einem Damm. Nur um die Wegebeschaffenheit ist es auf einigen Abschnitten nicht allzu gut bestellt.
Streckenlänge (einfach): ca. 12 km (von Uchte in den Ortskern Steyerberg; davon ca. 7,9 km auf der ehem. Bahntrasse); die Wegebeschreibung enthält außerdem die Anbindung zum Weserradweg an der Brücke nach Landesbergen (Gesamtlänge: ca. 21 km)
Höhenprofil: eben (30-40 m ü. NN)
Oberfläche: überw. wg., teilw. unebener Asph.; am Ortsausgang Uchte einige Wegeschäden
Status / Beschilderung: Kombinierter Fuß-/Radweg; die Route ist Teil des regionalen Radrundweges "Die Kirche im Dorf".
Eisenbahnstrecke: 1743 / Nienburg (Weser) – Uchte – Rahden; 59 km (1435 mm; Abschnitt Steyerberg – Uchte: 11 km)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Januar 1910
Stilllegung der Bahnstrecke: 1970er Jahre
Eröffnung des Radwegs:
Planungen: Als eine Variante des Radwegelückenschlusses Steyerberg – Liebenau ist der Ausbau der Bahntrasse von Steyerberg zur L 351 zwischen Wellie und Liebenau im Gespräch. [Mai 2009]
Route: Uchte – Mensinghausen – Bruchhagen – Steyerberg.
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Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Rahden–Uchte–Nienburg
19.07.2009
NW 5.02 Uchte – Minden-Todtenhausen
  siehe unter Nordrhein-Westfalen: NW 5.02.
NI 1.12 Vechta-Langförden – Vechta
Nur ein relativ kurzer Abschnitt der Bahnstrecke Ahlhorn – Vechta, deren Niedergang mit dem Bau der Autobahn begann, ist zu einem komfortablen Radweg ausgebaut.
Streckenlänge (einfach): ca. 3,6 km (inkl. Anbindung an den Bf Vechta: 8 km)
Höhenprofil: eben (30 m ü. NN)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: keine StVO-Beschilderung; keine Wegweisung.
Eisenbahnstrecke: 1561 / Ahlhorn – Vechta; 20 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1885
Stilllegung der Bahnstrecke: 1954 (Pv), Gv schrittweise 1967 (Alhorn – Schneiderkrug), später Schneiderkrug – Langförden; 2001 Abbau Vechta – Langförden
Eröffnung des Radwegs: September 2005
Route: Vechta-Langförden – Vechta.
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19.10.2008
NI 1.13 Lohne – Dinklage
Schöne und meist straßenferne Verbindung von Lohne ins benachbarte Dinklage, an der einige Erinnerungsstücke an die Bahnvergangenheit überlebt haben.
Streckenlänge (einfach): ca. 8 km (davon ca. 7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: eben (30 m ü. NN)
Oberfläche: wg., im Breich der Umgehungsstraße Dinklage kurz asph.
Status / Beschilderung: Reiten verboten, sonst ohne StVO-Beschilderung; regionale Wegweisung.
Eisenbahnstrecke: 1564 (Kleinbahn Lohne – Dinklage) / Lohne – Dinklage; 8 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. November 1904
Stilllegung der Bahnstrecke: 22. Mai 1954 (Pv), 31. Juli 1977 (Gv, als Industriestammgleis bis 1. Juni 1999)
Eröffnung des Radwegs: 2006
Route: Lohne – Dinklage.
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Externe Links: Wikipedia: Kleinbahn Lohne–Dinklage
19.10.2008
NI 1.14 Holdorf – Damme
Dieser Bahntrassenweg schafft eine angenehm zu fahrende Route zwischen Bahnhof Holdorf und Damme. Nur die vielen Drängelgitter erscheinen an einigen Stellen etwas übertrieben.
Streckenlänge (einfach): ca. 8 km
Höhenprofil: fl. Kuppe (50-110 m ü. NN)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: Zeichen 255; teilw. regionale Wegweisung.
Eisenbahnstrecke: 1562 / Holdorf (Oldb.) – Damme (Oldb.); 7 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: um 1900
Stilllegung der Bahnstrecke: 1963 (Pv), 1995 (Stilllegung)
Eröffnung des Radwegs: 2002, 870 m zum Holdorfer Bahnhof: 2007
Route: Holdorf – Damme.
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09.10.2009
NI 1.15 Dalvers – Menslage – Quakenbrück
Streckenlänge (einfach): ca. 18,5 km (davon ca. 10 km auf der Trasse)
Oberfläche: asph.
Eisenbahnstrecke: Kleinbahn Lingen - Berge - Quakenbrück; 55 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1904
Stilllegung der Bahnstrecke: 17 Mai 1952
Eröffnung des Radwegs: 1957/58 (Menslage – Quakenbrück), ca. 2005 (Dalvers – Menslage)
Route: Dalvers – Menslage – Quakenbrück (ehem. Hp Hasebrücke).
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09.01.2010

NI 2: nördlich von Weser und Aller
HB 01 Bremen – Lilienthal (ehem. Kleinbahn "Jan Reiners")
  siehe unter Bremen: HB01.
HB 02 Bremerhaven-Wulsdorf
  siehe unter Bremen: HB 02.
NI 2.01 Kakenstorf – Sprötze
Bisher sind nur 3 km der Bahnstrecke von Harsefeld nach Buchholz mit zwei größeren Dämmen ausgebaut. Von der anschließenden Trasse ist bis Hollenstedt viel verschwunden.
Streckenlänge (einfach): ca. 8 km (inkl. Anbindung Bf Buchholz; davon ca. 3 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: leicht hügelig (40-70 m ü. NN)
Oberfläche: wg., feiner Schotter bzw. unbefestigt
Status / Beschilderung: in Buchholz kombinierter Fuß-/Radweg; regionale Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 1300 / Bremerhaven-Wulsdorf – Bremervörde – Buchholz – Harsefeld; 93 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Februar 1902 (Buchholz – Harsefeld)
Stilllegung der Bahnstrecke: 25. Mai 1968 (Pv Buchholz – Harsefeld und Gv Buchholz – Hollenstedt)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen: Für den Abschnitt Hollenstedt – Harsefeld gibt es Überlegungen zu einem Ausbau als Radweg. Teil der Strecke ist ein denkmalgeschütztes Viadukt. [April 2008]
Route: Kakenstorf – Sprötze.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
02.01.2009
NI 2.02 Vögelsen (NW Lüneburg)
Auch diese Strecke bleibt hinter den Möglichkeiten zurück: Nur in der Vögelsen ist die Trasse ausgebaut und endet abrupt an den Gemeindegrenzen.
Streckenlänge (einfach): ca. 2 km
Höhenprofil: eben (15-25 m ü. NN)
Oberfläche: Feinschotter
Status / Beschilderung: keine StVO-Beschilderung (Reiten verboten) und keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 1151 / Wittenberge – Dömitz – Dannenberg Ost – Lüneburg – Wulfsen – Jesteburg; 130 km
(1435 mm; Nullpunkt: Berlin), siehe auch BB01
Eröffnung der Bahnstrecke: 1874, die überregionale Bedeutung ging 1945 mit der Zerstörung der Dömitzer Brücke verloren
Stilllegung der Bahnstrecke: 1981 (Pv), 1994 (Stillegung Mechtersen – Lüneburg), 2000 (Abbau der Gleise)
Eröffnung des Radwegs: Die ersten 400 m wurden um den 22. März 2007 fertig gestellt, seit dem Sommer 2007 ist der Weg auf dem gesamten Gemeindegebiet befahrbar.
Route: Vögelsen (Gemeindegrenze bei Mechtersen – Landwehr).
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Buchholz–Lüneburg
24.05.2010
NI 2.03 Neuhaus – Brahlstorf / MV (Kleinbahntrasse)
Der Bahntrassenweg auf dem meist baumbestandenen Bahndamm beginnt etwas außerhalb von Brahlstorf, passiert bei Preten eine alte Stahlbrücke und führt durch den Wald nach Neuhaus.
Streckenlänge (einfach): ca. 10 km (davon ca. 7,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: eben (10-15 m ü. NN)
Oberfläche: wg., an zwei Stellen wird zurzeit anstelle des Bahndamms ein Betonweg neben der Trasse gebaut (Streckensperrung zwischen Preten und Neuhaus) [Mai 2011]
Status / Beschilderung: vom Bf Brahlstorf als "Radwanderweg nach Neuhaus" ausgeschildert, in Neuhaus Start an der Straße nach Rosien (nach links: "Am alten Bahnhof", mit Radwegausschilderung nach Brahlstorf)
Eisenbahnstrecke: Kleinbahn Neuhaus (Elbe)-Brahlstorf; 11 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 7. April 1912
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. September 1968 (Pv), 31. Dezember 1972 (Gv)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Neuhaus – Preten – Brahlstorf / MV (Kleinbahntrasse)
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links: Wikipedia: Kleinbahn Neuhaus-Brahlstorf GmbH
02.06.2011
NI 2.04 Hundertwasser-Elbe-Railweg Uelzen – Dannenberg (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 42 km
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 1963 / Uelzen – Dannenberg West; 42 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
05.01.2008
NI 2.05 Wittorf – Brockel (in Diskussion: – Rotenburg)
Der schöne Radweg in der Mitte zwischen Rozhenburg (Wümme) und Visselhoevede ist von Norden kaum ohne Kontakt zu den Bundesstraßen zu erreichen. Hat man den Startpunkt erreicht geht es auf einer ruhigen und gut ausgebauten Route gen Süden.
Streckenlänge (einfach): ca. 8 km (Breite 1,65 m)
Höhenprofil: eben, bei Wittorf l. St. (30-50 m ü. NN)
Oberfläche: asph. bzw. Beton
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Fahrradwegweisung (der Weg ist bis auf das südlichste Stück bei Wittorf Teil des Radwegs "Hohe Heide"
Eisenbahnstrecke: 1711 / Hannover Hbf – Langenhagen – Schwarmstedt – Walsrode – Visselhövede – Rotenburg (Wümme) – Zeven – Bremervörde; 150 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1906 (Visselhövede – Rotenburg)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1958 (Pv Visselhövede – Rotenburg), 1963 (Stilllegung und Abbau Brockel – Wittorf)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen: In Rotenburg wird aktuell über einen Bahntrassenradweg zwischen Ringstraße und Harburger Straße / B 71 diskutiert. [März 2010]
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Bremervörde–Walsrode
24.05.2010
NI 2.06 Rühen
Nur ein sehr kurzes Stück der Bahntrasse (heute Privatweg; Benutzung auf eigene Gefahr) im Ortsbereich Rühen wird stärker per Rad genutzt.
Streckenlänge (einfach): ca. 1 km (zwischen Rühen und Lager Rühen; der südöstlich angrenzende, 600 m lange Abschnitt bis zum Mittellandkanal kann als Trampelpfad passiert werden, eine Brücke über den Kanal gibt es an dieser Stelle allerdings nicht)
Oberfläche: wg. (bei feuchter Witterung nur schlecht zu befahren)
Eisenbahnstrecke: 9175 / Wittingen-West – Zasenbeck – Oebisfelde; 44 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs:
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02.01.2010

NI 3: östlich der Weser und südlich der Aller

Geschichte und Fotografien zu ausgewählten stillgelegten Bahnstrecken im südlichen Niedersachsen: www.stillgelegte-bahnstrecken.de.vu von Ph. Herrlich.

NI 3.01 Westen – Ahlden (Aller)
Die Strecke der alten Allertalbahn gehört zu den schönen Radrouten der Region, ist aber erstaunlicherweise nur in Abschnitten Teil des Allertal-Radwegs. Die Anbindung von Verden aus ließe sich stark verbessern, wenn die Überlegungen zur Erweiterung der Eisenbahnbrücke über die Aller um einen Radweg verwirklicht würden.
Streckenlänge (einfach): ca. 22 km (bis auf kurze Abschnitte bei Rethem und Ahlden vollständig auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: eben (20 m ü. NN)
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: überwiegend kombinierter Fuß-/Radweg; Fahrradwegweisung (auf Abschnitten verlaufen Allerradweg und Lüneburger Heide Radweg auf der ehem. Bahntrasse, der Rest ist nur ansatzweise als Nebenroute des Allerradwegs ausgewiesen)
Eisenbahnstrecke: 1721 / Celle – Schwarmstedt – Wahnebergen (südl. Verden); 75 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1903-05
Stilllegung der Bahnstrecke: 1966 (Pv), 1995 (Stilllegung)
Eröffnung des Radwegs: 3. Juli 1990
Route: Westen – Hülsen – Rethem (Aller) – Bahnhof Hedern – Bahnhof Eilte – Ahlden (Aller)
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Externe Links: Wikipedia: Allertalbahn
24.05.2010
NI 3.02 Wiedenbrügge – Klein Heidorn (ehem. Steinhuder Meer-Bahn)
Licht und Schatten liegen auf diesem Weg dicht beieinander: Während er zwischen Klein Heidorn und Steinhude nahezu barrierefrei zu befahren ist und an vielen Querwegen die Vorfahrt hat wird man in Hagenburg durch zahlreiche Drängelgitter schikaniert. Richtig schön wird's dann ab dem Hagenburger Holz bis Wiedenbrügge.
Streckenlänge (einfach): ca. 18 km (inkl. Anbindung an den Bahnhof Wunstorf; davon ca. 12 km auf der ehem. Bahntrasse); die Trasse der Steinhuder Meer-Bahn verlief westlich des beschriebenen Abschnittes über Winzlar, Bad Rehburg und Rehburg in Richtung Loccum; sie ist zwischen Winzlar und Bad Rehburg Bf als Radweg ausgebaut
Oberfläche: Hagenburg – Klein Heidorn: asph.; westlich Hagenburg (teilw. auch schon im Ort): wg.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; westlich von Hagenburg ohne Beschilderung nach StVO; zwischen Großenheidorn und Steinhude regionale Wegweisung; zwischen Steinhude und Wiedenbrügge ist der Weg Teil des Radfernwegs Hannover – Steinhuder Meer – Dümmer (nur spärlich als solcher beschildert)
Eisenbahnstrecke: Steinhuder Meer-Bahn / Wunstorf – Loccum – Leese-Stolzenau – Uchte; 52 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 21. Mai 1898 (Wunstorf – Bad Rehburg); 29. Oktober 1898 (Bad Rehburg – Rehburg); 7. Dezember 1898 Rehburg – Stolzenau; im Jahr 1899 wurde die Strecke in zwei Etappen bis Uchte verlängert
Stilllegung der Bahnstrecke: 1935 (Stilllegung Uchte – Rehburg); 1964 (Pv); ab 1970 bis 1972 Abbau der Strecke Rehburg – Wunstorf
Eröffnung des Radwegs: direkt anschließend an den Abbau der Gleise wurde die Strecke zum Rad- und Wanderweg ausgebaut
Route: Wiedenbrügge – Hagenburg – Altenhagen – Steinhude – Großenheidorn – Klein Heidorn.
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Externe Links: www.stmb-ev.de (Steinhuder Meer-Bahn e. V.)
02.01.2006
NI 3.03 Bad Nenndorf
Kurzer Abschnitt des Deister-Kreisels, der im Ortsbereich Bad Nenndorf auf der ehem. Bahnstrecke nach Bad Münder verläuft.
Höhenprofil: eben (60-70 m. ü NN)
Streckenlänge (einfach): ca. 2,5 km
Oberfläche: Verbundpflaster und wg.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; der Weg ist Teil des "Deister-Kreisels"
Eisenbahnstrecke: 1762 / Bad Münder – Bad Nenndorf; 22 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 14. Oktober 1904 Groß Nenndorf (später umbenannt in Bad Nenndorf) – Lauenau,
25. März 1905 Lauenau – Eimbeckhausen, 10. Juni 1905 Eimbeckhausen – Bad Münder
Stilllegung der Bahnstrecke: 25. Mai 1968 (Pv Gesamtstrecke), Gv: 1. Juli 1983 Messenkamp – Lauenau, 25. Mai 1988 Rodenberg – Bad Nenndorf, 29. Mai 1988 Bad Münder – Eimbeckhausen
Eröffnung des Radwegs:
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10.11.2007
NI 3.04 Burgdorf – Hänigsen (ehem. Burgdorfer Kreisbahn)
Der Burgdorfer Bahntrassenweg musste als Ausgleichfläche für die Umgehungsstraße viele Federn lassen. Es bleibt eine Radtour auf den Spuren der Kreisbahn nach Hänigsen. Viele Grüße nach Burgdorf.
Streckenlänge (einfach): ca. 9 km (davon ca. 0,3 km auf der ehem. Kreisbahntrasse)
Oberfläche: wg. (Abschnitt auf der Trasse zwischen Burgdorf und Sorgensen)
Eisenbahnstrecke: Burgdorfer Kreisbahn / Burgdorf – Hänigsen; 9 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 11. Juni 1908 (Gv), 11. Februar 1911 (Pv)
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. Juni 1949 (öffentlicher Pv, für Werksangehörige der Kaligrube bis 1. Juli 1957), 31. Juli 1961 (Gv)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Burgdorf – Sorgensen – Weferlingsen – Hänigsen.
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24.05.2010
NI 3.04a Lehrte: alte Streckenführung in Richtung Hildesheim
Die alte Trassenführung der Strecke von Lehrte in Richtung Hildesheim wurde als Park gestaltet und teilweise überbaut.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,7 km (davon ca. 1,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche: Verbundpflaster und wg. / Schotter
Eisenbahnstrecke: 1770 / Lehrte – Nordstemmen; 9 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 12. Juli 1846 (Lehrte – Hildesheim)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1990 (Neutrassierung östlich von Lehrte)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Lehrte: Ahltener Straße – südlicher Stadtrand.
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24.05.2010
NI 3.05 Celle – Wathlingen
Auf dem Bahnhofsgelände in Wathlingen wurde ein großer Spielplatz eingerichtet, der über die Bahntrasse gut von Celle aus zu erreichen ist – ideal für einen Familienausflug.
Streckenlänge (einfach): 9,5 km (davon ca. 6,8 km auf der ehem. Bahntrasse); bei Bröckel sind weitere 500 m des Bahndamms befahrbar
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: Kombinierter Fuß-/Radweg; in Wathlingen freigeg. Fußweg bzw. ohne Beschilderung nach StVO; zwischen Nienhagen und Wathlingen müssen z. T. Wirtschaftswege benutzt werden; lokale Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 1722 / Celle – Plockhorst – Braunschweig-Gliesmarode; 56 km (1435 mm)
Eröffnung des Radwegs: Anfang der 1990er Jahre
Route: Celle – Bennebostel – Nienhagen – Wathlingen.
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24.05.2010
NI 3.05a Celle: Westercelle – Altencelle
Am östlichen Ende des recht neuen Bahntrassenwegs in Celle knabbert bereits eine Umgehungsstraße. Was bleiben wird ist eine kurze, im Schülerverkehr stark frequentierte Verbindungsstrecke mit einer dreiteiligen Brücke.
Höhenprofil: eben (40 m ü. NN)
Streckenlänge (einfach): ca. 1,2 km (Breite: 2,5 m)
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: kombinierte Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 1724 / Gifhorn Stadt – Celle; 43 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 24. Mai 1913
Stilllegung der Bahnstrecke: 26. September 1981 (Pv), ca. 2003 (Gv Celle – Altencelle)
Eröffnung des Radwegs: Ende Dezember 2007
Route: Celle: Westercelle (Wilhelm-Hasselmann-Straße) – Altencelle (Burgstraße).
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24.05.2010
NI 3.06 Braunschweig: Westliches Ringgleis / Braunschweiger ZeitSchiene
Dank des langjährigen Engagements des braunschweiger forums ist dem Ringgleis das Schicksal vieler stillgelegter Bahntrassen erspart geblieben: Statt verkauft und vergessen zu werden entwickelt sich die industriegeschichtlich und stadtplanerisch interessante Strecke zu einem höchst lebendigen Ort. Auf dem südlichen Abschnitt kann man sich künftig entlang einer "Zeitschiene" auf eine Reise durch die Eisenbahngeschichte begeben.
Streckenlänge (einfach): z. Zt. sind ca. 5,7 km befahrbar (Endausbau: 9 km, davon 5,5 km als "Zeitschiene")
Oberfläche: Sand-Kies-Gemisch (neue wassergebundene Oberfläche von der Broitzemer bis zur Ernst-Amme-Straße im März bis Mai 2008 und zwischen Triftweg und Oker im Winter 2009/10)
Status / Beschilderung: kein Status nach StVO
Eisenbahnstrecke: 1903 / Braunschweig Nord – Braunschweig West; 5 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1886/87
Stilllegung der Bahnstrecke: 1985 (Stilllegung); 1995/96 (Abbau der Gleise)
Eröffnung des Radwegs: Bis auf einen kurzen Abschnitt im Bereich des Klinikums (Werksteig) wurde die Trasse im Sommer 2003 zwischen Broitzemer Straße und Oker provisorisch ausgebaut, im Sommer 2004 wurden die Kreuzungsbereiche an den Querstraßen umgestaltet, die Querungen Hildesheimer Straße und Celler Straße sind jetzt mit Ampeln ausgestattet; 1. April 2007: Freigabe des Abschnitts von der Broitzemer Straße über den Westbahnhof zur Hugo-Luther-Straße. Ab August 2008 wurden die Straßenquerungen Hugo-Luther-Straße und Broitzemer Straße neu gestaltet. Im Dezember 2009 wurde der 1,4 km lange Abschnitt zwischen Arndtstraße und Harzstieg fertig gestellt und die Sanierung des Werksteigwegs in Angriff genommen.
Planungen: 2010 wird der Weg am Südende vom Harzstieg bis zur Marienberger Straße verlängert.
Braunschweiger ZeitSchiene: Auf der 5,5 Kilometer langen Trasse zwischen Westbahnhof und dem Eisenbahnmuseum Borsigstraße soll in den nächsten Jahren eine Präsentation der Eisenbahngeschichte der besonderen Art entstehen: Je 300 Streckenmeter werden eine Dekade repräsentieren, die ersten sieben Steine sind bereits aufgestellt.
Lokpark: Südlicher Zielpunkt des Ringgleiswegs und der Zeitschiene ist der "Lokpark", das Eisenbahnmuseum der Vereins Braunschweiger Verkehrsfreunde e.V. (vbv-bs). Für die Einfahrgruppe des ehemaligen Rangierbahnhof ist die Einrichtung eines Draisinenparks angedacht.
Diplomarbeit: In ihrer Diplomarbeit "Rückgrat Ringgleis" an der Universität Kassel haben Mario Helterhoff und Thorsten Kuhlwein im Jahr 2003 Vorschläge zur Gestaltung des Ringgleisweges und einiger angrenzender Areale vorgelegt.
Vision: Am Nordende könnte eine neue Okerbrücke auf den Fundamenten der alten Eisenbahnbrücke entstehen.
Route: Harzstieg – Arndtstraße – Westbahnhof – Broitzemer Straße – Pippelweg – Madamenweg – Kreuzstraße – Holsteinweg – Kälberwiese – Triftweg – Hildesheimer Straße – Ernst-Amme-Straße – Celler Straße – Gartenkamp – Oker.
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Externe Links: www.ringgleis.de    www.braunschweigerzeitschiene.de    www.vbv-bs.de
Masterplan Ringgleis: Entwurf der Streckenführung
09.09.2011
NI 3.07 Braunschweig – Hötzum
Östlich von Braunschweig durchquert die Trasse der ehem. Braunschweig-Schöninger Eisenbahn ein reizvolles Feucht- und Waldgebiet. Im weiteren Verlauf bis Hötzum, wo sich die Strecke gabelte und nach Wendessen bzw. Schöningen führte, erinnert dann aber nichts mehr an diese Eisenbahn.
Streckenlänge (einfach): ca. 9 km (davon ca. 2 km auf der ehem. Bahntrasse; zwischen Schöppenstedter Turm und Hötzum ist die Trasse im Gelände kaum zu erkennen)
Oberfläche: wg. (Bahntrassenweg)
Eisenbahnstrecke: Braunschweig-Schöninger Eisenbahn / Braunschweig – Hötzum – Schöningen; 43 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 11. November 1901 (Gv), 15. Februar 1902 (Pv)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. Oktober 1954 (Pv, bis zum 1. Juli 1971 noch Gv)
Eröffnung des Radwegs: Von Oktober bis November 2008 entstand in Braunschweig auf einem weiteren Stück der Trasse ein 400 m langer Freizeitweg zwischen Karl-Hintze-Weg und Efeuweg.
Route: Braunschweig-Volkmarode – ehem. Bf. Schapen – Jägerhof – (auf straßenbegleitenden Radwegen weiter nach Schöppenstedter Turm – Hötzum).
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02.01.2009
NI 3.08 Schöppenstedt – Eitzum (ehem. Bahnstrecke nach Schöningen)
Von der ehem. Bahnstrecke von Hötzum (südlich von Braunschweig) nach Schöningen haben sich neben einigen alten Bahnhöfen und Dämme nur wenige Relikte erhalten. Der einzige längere befahrbare Abschnitt liegt zwischen Schöppenstedt und dem benachbarten Eitzum.
Streckenlänge (einfach): ca. 2 km
Oberfläche: wg.
Eisenbahnstrecke: Braunschweig-Schöninger Eisenbahn / Braunschweig – Hötzum – Schöningen; 43 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 11. November 1901 (Gv), 15. Februar 1902 (Pv)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. Oktober 1954 (Pv, bis zum 1. Juli 1971 noch Gv)
Eröffnung des Radwegs:
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22.12.2007
NI 3.09 Grießem – Groß Berkel
Mit der Eröffnung eines zweiten Abschnitts konnte ein weiteres Stück der überregionalen Verbindung Barntrup – Hameln neu gestaltet werden, die auf einigen angrenzenden Abschnitten aufgrund der Nähe zur Bundesstraße 1 nur wenig attraktiv ist.
Streckenlänge (einfach): ca. 9,5 km (davon ca. 6,7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche: überw. wg.
Höhenprofil: langgez. l. Gef. von Grießem (140 m ü. NN) nach Groß Berkel (80 m)
Status / Beschilderung: freigeg. F, auf dem neueren Abschnitt bis auf die Endstücke kombinierter Fuß-/Radweg; Radwegweisung nur zwischen Aerzen und Groß Berkel; der Weg ist Teil des künftigen Weser-Elbe-Weges (Radfernweg 12 des N-Netzes), als solcher aber noch nicht beschildert
Eisenbahnstrecke: 2983 / Lage (Lippe) – Barntrup – Hameln; 50 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. November 1896 (Lemgo – Bantrup; 17,92 km); 31. Oktober 1897 (Barntrup – Hameln; 23,53 km)
Stilllegung der Bahnstrecke: 26. September 1980 (Pv); Rückbau der Gleise: 1985 (Aerzen – Hameln)
Eröffnung des Radwegs: 1994 (?); Herbst 2008 (Grießem – Aerzen)
Route: Grießem – Reher – Aerzen – Groß Berkel.
Überbauung: in Aerzen und in Groß Berkel ist die Trasse überbaut
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24.05.2010
NI 3.10 Lenne-Freizeitweg: Bodenwerder – Eschershausen
Der Lenne-Freizeitweg ist eine der seltenen Strecken, auf denen sich Draisinen den Weg mit anderen Besuchern teilen. Aufgrund der sich daraus ergebenden Gefahren ist dieser Weg für Radfahrer oder Familien mit kleinen Kindern nur eingeschränkt geeignet.
Synonyme: Der Weg wird teilweise auch als "Lenne-Radweg" bezeichnet. Nicht verwechseln: In Nordrhein-Westfalen gibt es einen gleichnamigen Fluss mit einer entsprechenden Radroute.
Höhenprofil: kontinuierliche l. St. von der Weserbrücke Bodenwerder (80 m ü. NN) bis zum Ende des Bahntrassenwegs südöstlich von Wickensen
Streckenlänge (einfach): ca. 17 km (davon 5,5 km neben oder im Gleiskörper und 7,3 km auf der Bahntrasse)
Oberfläche: wg. / Splitt
Status / Beschilderung: keine StVO-Beschilderung; Wegweisung als Lenne-Freizeitweg
Besonderheit: Zwischen Buchhagen und dem Zementwerk Dielmissen (gegenüber Osterbrak) wird die Bahnstrecke auch für einen Draisinenverkehr genutzt. Der Freizeitweg verläuft teilweise unmittelbar neben der Bahn, zum Teil aber auch zwischen den Gleisen (Schiebestrecken).
Eisenbahnstrecke: 9180 (Vorwohle-Emmerthaler Eisenbahn) / Vorwohle – Emmerthal; 32 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 9. Oktober 1900
Stilllegung der Bahnstrecke: 25. September 1966 (Pv; durch Vorwohle-Emmerthaler Verkehrsbetriebe am 1. Dezember 1968 zw. Bodenwerder und Emmerthal wiederaufgenommen; zur endgültigen Stilllegung waren nur widersprüchliche Angaben zu finden)
Eröffnung des Radwegs: Herbst 2006
Route: Bodenwerder (straßenbegleitend zur K 17) – Linse – Buchhagen – Kirchbrak – Osterbrak – Lüerdissen – Scharfoldendorf – Eschershausen – Wickensen.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links: Wikipedia: Vorwohle-Emmerthaler Eisenbahn-Gesellschaft
Verweis: Informationen zur Draisinenstrecke
24.05.2010
NI 3.11 Gronau (Leine) – Despetal-Eitzum
Zwischen Gronau und Eitzum sind nur wenige Kilometer der alten Bahntrasse parallel zur Landesstraße befahrbar, auf dem westlichen Anschluss nach Elze liegen noch Gleise, ein sehr kurzer Abschnitt der Strecke nach Bodenburg wird als Museumsbahn genutzt.
Streckenlänge (einfach): ca. 4 km (davon ca. 3,5 km auf der Trasse; Anbindung an Bf Elze: ca. 8 km; Anbindung an Bf Bodenburg: ca. 15 km)
Höhenprofil: langgez. l. St. von Gronau (80 m ü. NN) nach Eitzum (120 m); auf der Anbindung von Elze Kuppe und auf der Anbindung nach Bodenburg langgez. Kuppe (Scheitelpunkt östl. Sibbesse mit 180 m; Hp Bodenburg auf 120 m)
Oberfläche: betoniert / asph.; bei Gronau kurzes Stück wg. / steinig, das aber auf einem straßenbegleitenden Radweg umgangen werden kann
Status / Beschilderung: Bahntrasse: kombinierter Fuß-/Radweg; regionale Wegweisung (Radwegenetz)
Eisenbahnstrecke: 1821 / Bodenburg – Elze; 23 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 7. November 1901 (Teil der ehem. Bahnstrecke nach Bodenburg / Anschluss Lammetalbahn)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1966
Eröffnung des Radwegs: 1978 (Gronau – Barfelde), 1995/96 (Barfelde – Eitzum), 1998 (Ortslage Barfelde)
Route: (Elze –) Gronau (Leine) – Barfelde – Despetal-Eitzum (– Nienstedt – Hönze – Möllensen – Sibbesse – Petze – Segeste – Almstedt – Breinum – Bodenburg).
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links: www.almetalbahn.de (Arbeitsgemeinschaft historische Eisenbahn e.V.):
Museumsbahn und Museumsbahnhof Almstedt-Segeste
18.04.2010
NI 3.11a Söhre – ehem. Kaligrube Hildesia
Streckenlänge (einfach): ca. 5 km
Höhenprofil: l. St. von Söhre (100 m ü. NN) zum ehem. Kalischacht Hildesia (150 m)
Oberfläche: asph.
Eisenbahnstrecke: - / Marienburg – Hildesia; 7 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 20. September 1899 (Gv), 15. Juli 1912 (Pv Marienburg – Diekholzen), ab 14. Mai 1916 öffentlicher Pv bis Hildesia
Stilllegung der Bahnstrecke: 31. März 1931 als Grubenbahn; 1937 für eine Munitionsanstalt reaktiviert; 1949-66 nochmals Kaliförderung; 1997-2003 Verfüllung der Schächte; Stilllegung der Bahnstrecke: September 2003
Eröffnung des Radwegs: April 2011
Route: Söhre – Diekholzen – Hildesia.
Externe Links: Wikipedia: Kleinbahn Marienburg (Han)–Hildesia
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28.07.2011
NI 3.12 Radweg zur Kunst: Bad Salzdetfurth-Bodenburg – Bad Gandersheim
Als "Radweg zur Kunst" ist die von zahlreichen Exponaten moderner Kunst gesäumte alte Bahntrasse von Bodenburg nach Bad Gandersheim zu einem lohnenden Ausflugsziel geworden. Besonders reizvoll ist der als "Skulpturenweg" bezeichnete Abschnitt südlich von Lamspringe, der abseits der Straße durchgängig auf der Trasse verläuft.
Streckenlänge (einfach): ca. 23 km (zw. Netze und Harbarnsen ca. 2 km und zw. Lamspringe und Bad Gandersheim ca. 11,7 km auf der Trasse); Gesamtlänge des "Radwegs zur Kunst" von Sarstedt über Hildesheim nach Bad Gandersheim: 57 km
Höhenprofil: langgez. fl. Kuppe von Bodenburg (120 m ü. NN) nach Bad Gandersheim (130-140 m); Scheitelpunkt westl. Lamspringe auf 220 m)
Oberfläche: bis auf Bahnhofsbereich Lamspringe asph.
Status / Beschilderung: Bahntrasse: kombinierter Fuß-/Radweg (kurz landw. Verkehr frei), sonst Wirtschaftswege, straßenbegleitende Radwege und Ortsdurchfahrten; Wegweisung als "Radweg zur Kunst" mit Orts- und Entfernungsangaben; diese recht neue Beschilderung endet abrupt mit dem Bahntrassenweg in Bad Gandersheim. Erst auf den zweiten Blick erschließt sich, dass der Weg parallel mit zwei Logos beschildert wurde: einem Logo für die Gesamtstrecke und jeweils einem eigenen für die vier Teilabschnitte. Die hier beschriebene Route verläuft auf den Teilwegen "Kontakt-Kunst-Weg", "Kunst beWEGt" und "Skulpturenweg".
Eisenbahnstrecke: 1822 / Bad Gandersheim – Bodenburg – Groß Düngen; 32 km (1435 mm)
Abschnitt Bad Gandersheim – Bodenburg: 23 km
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Oktober 1902
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. September 1975 (Einstellung Personenverkehr); zw. 1982 und 1994 schrittweise Einstellung des Güterverkehrs, zuletzt auf der Strecke Lamspringe – Bad Gandersheim
Eröffnung des Radwegs: Asphaltierung des Bahntrassenweges und damit Freigabe als Radweg von Bodenburg bis Bad Gandersheim: Juni 1998; als "Radweg zur Kunst": seit 2002
Route: Bad-Salzdetfurth-Bodenburg – Sehlem – Harbarnsen – Netze (– Graste – Lampsringe – Altgandersheim – Bad Gandersheim.
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Externe Links: www.radweg-zur-kunst.de (Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hildesheim GmbH)
24.05.2010
NI 3.13 Bockenem-Bornum am Harz – Seesen-Bornhausen
Im Tal der Nette, das mit Autobahn, Bundes- und Kreisstraßen stark vom motorisierten Verkehr geprägt ist, ist der Bahntrassenweg eine wirklich positive Überraschung: Handwerklich solide gemacht und bis auf ein Drängelgitter in Rhüden barrierefrei – fehlt nur noch die Einbindung in ein ausgeschildertes Radwegenetz.
Streckenlänge (einfach): ca. 7 km (davon ca. 4,8 km auf der Trasse)
Höhenprofil: min. St. von Bornum (130 m ü. NN) nach Bornhausen (150 m)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: Bahntrasse: kombinierter Fuß-/Radweg; leider keine Wegweisung.
Eisenbahnstrecke: 1823 / Derneburg – Seesen; 31 km (1435 mm; Nullpunkt: Braunschweig Nord; Endpunkt: Herzberg)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Oktober 1887 (Bockenem – Großrhüden), am 1. Mai 1889 (Großrhüden – Seesen)
Stilllegung der Bahnstrecke: 25. Mai 1990 (Pv, seit 1982 nur werktags), Gv noch zw. Derneburg und Bornum
Eröffnung des Radwegs: ca. 2001/2005
Route: Bockenem-Bornum am Harz – Rhüden – Seesen-Bornhausen.
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26.12.2010
NI 3.14 Innerstetal-Radweg
Der Radweg von Langelsheim auf der Trasse der Innerstetalbahn hinauf nach Altenau ist zwischen Wildemann und Clausthal-Zellerfeld unterbrochen und man muss auf recht steile Forststraßen ausweichen. Der untere Abschnitt hat einen besseren Ausbaustandard, der obere wartet mit mehreren Brücken und Viadukten auf.
Streckenlänge (einfach): zweimal ca. 33 km (davon ca. 19 km auf der ehem. Trasse); in Lautenthal (Straßen) und zwischen Wildemann und Clausthal-Zellerfeld (Straßen und z. T. steile Forststraßen) abseits der Trasse
Im Zellerfelder Tal ist die alte Trasse mit der Skirollerstrecke des Biathlonleistungszentrums überbaut (absolutes Fahrverbot).
Oberfläche: asph. (Langelsheim – Lautenthal und Lautenthal – Wildemann), wg. (Clausthal-Zellerfeld – Altenau, teilw. Auswaschungen); östl. des ehem. Bf Clausthal Ost abseits der Radroute in Abschnitten nur als Trampelpfad)
Eisenbahnstrecke: 1931 / Langelsheim – Altenau; 34 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Oktober 1877 (Langelsheim – Clausthal), 1914 (Clausthal – Altenau)
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. Mai 1976 (Pv)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Langelsheim – Lautenthal – Wildemann – Clausthal-Zellerfeld – Altenau.
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Externe Links: Wikipedia: Innerstetalbahn
24.05.2010
NI 3.15 Immenrode – Vienenburg
Die zwei Fundstücke aus der Kategorie "begehbare Trassen" haben keinerlei Bedeutung für den Radverkehr.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,8 (bei Immenrode) und 1,3 km (bei Grauhof): zwei nicht miteinander verbundene Feldwege
Oberfläche: Schotter (z. T. lose) bzw. wg.
Eisenbahnstrecke: 1934 / Grauhof – Vienenburg; 11 km (1435 mm)
Eröffnung des Radwegs:
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24.05.2010
NI 3.16 Uslar – Sohlingen
Mit diesem Weg wurde eine autofreie Anbindung vom Bahnhof Uslar in die Stadt geschaffen, der zweite Abschnitt dient als Bundesstraßenradweg nach Sohlingen.
Streckenlänge (einfach): ca. 6 km (davon ca. 3,8 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: min. Gef. vom Bf Uslar nach Uslar, dann min. St. bis Sohlingen (150-180 m ü. NN)
Oberfläche: fester Split, Schotter; zwischen Uslar und Sohlingen asph.
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg; regionale Wegweisung, die allerdings auf dem Verbindungsstück in Uslar lückenhaft ist
Eisenbahnstrecke: 1802 / Uslar – Schönhagen; 10 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Oktober 1927
Stilllegung der Bahnstrecke: 23. September 1989
Eröffnung des Radwegs: 15. Juni 2003
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16.06.2007
NI 3.17 Göttingen – Dransfeld
Nur zwei Teilstücke der alten Bahnstrecke von Göttingen nach Hann. Münden sind zu schönen Radwegen ausgebaut. Beim Rest der Strecke blutet des Bahntrassenradlers Herz – die Chance auf eine wirklich attraktive Radverbindung zwischen Leine und Weser bleibt wohl ungenutzt.
Streckenlänge (einfach): ca. 11 km (Göttingen Hbf – Rischenkrug, davon ca. 8 km auf der ehem. Bahntrasse); zw. Wellersen und Scheden ist ein weiterer Kilometer der Trasse als Radweg ausgebaut
Höhenprofil: l. St. von Grone (170 m ü. NN) bis zum ehem. Rischenkrug / B 3 (290 m; der Geländeeinschnitt bei Ossenfeld ist im Bereich der K 42 verfüllt)
Oberfläche: geschottert; zw. Wellersen und nördl. Scheden Beton
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung: Zw. Göttingen und der B 3 am ehem. Rischenkrug ist die Route Teil des Radfernwegs Weser-Harz-Heide, der neue Abschnitt zw. Wellersen und Scheden wird erst nach dem Bau des Radwegs zw. Dransfeld und Wellersen wegweisend beschildert.
Eisenbahnstrecke: 1732 / Hannover – Elze – Kreiensen – Götingen – Hann. Münden – Kassel; 166 km (1435 mm)
Abschnitt Göttingen – Hann. Münden: 34 km
Eröffnung der Bahnstrecke: 8. Mai 1856
Stilllegung der Bahnstrecke: 31. Mai 1980 (Pv Göttingen – Hann. Münden und Gv Göttingen – Dransfeld), 1984 (Gv Dransfeld – Oberscheden), 1995 Einstellung Güterverkehr und Stilllegung der Reststrecke
Eröffnung des Radwegs: Wellersen – Scheden: Sommer 2006
Planungen: Teile der Trasse zw. Dransfeld und Wellersen sind Ausgleichsflächen für die ICE-Neubaustrecke und stehen für einen Radweg nicht zur Verfügung, hier soll ein Weg entlang der Bundesstraße entstehen
Route: Göttingen-Grone (Siekweg) – Groß Ellershausen – ehem. Rischenkrug (westl. von Dransfeld / B 3).
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Externe Links: Wikipedia: Dransfelder Rampe
26.05.2007
NI 3.18 Nörten-Hardenberg – Bovenden-Reyershausen
Entlang der Bundesstraße ist auf der alten Bahntrasse ein überraschend attraktiver Radweg von Nörten-Hardenberg ins benachbarte Reyershausen entstanden.
Höhenprofil: langgez. l. St. von Nörten-Hardenberg (130 m ü. NN) nach Reyershausen (190 m)
Streckenlänge (einfach): ca. 4 km
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs:
Route: Nörten-Hardenberg – Reyershausen.
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16.06.2007
NI 3.19 Wulften – Gieboldehausen
Mit dem neuen Radweg von Wulften nach Gieboldehausen ist eine gut zu fahrende Verbindung zwischen diesen Orten mit schönen Bahnbrücken entstanden. Planungen zu einer Fortführung nach mindestens nach Rollshausen sind anscheinend leider versandet.
Streckenlänge (einfach): ca. 9 km (praktisch vollständig auf der ehem. Bahntrasse); in Thüringen ist ein 1,3 km langer Abschnitt von der Landesgrenze bis Teistungen asphaltiert
Höhenprofil: nahezu eben (150 m ü. NN)
Oberfläche: in Wulften Verbundpflaster, sonst Beton
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; regionale Zielwegweisung
Eisenbahnstrecke: 1811 / Wulften – Leinefelde; 40 km (1435 mm; Abschnitt Wulften – Duderstadt-Westerode: 17,5 km)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. November 1889 (Wulften – Duderstadt)
Stilllegung der Bahnstrecke: 26. Mai 1974 (Pv Wulften – Duderstadt), 29. Februar 1996 (Gv Wulften – Duderstadt)
Eröffnung des Radwegs: September 2005 (1. BA zw. Wulften und Bilshausen sowie im Innerortsbereich Gieboldehausen),
20. April 2007 (Bilshausen – Gieboldehausen)
Planungen: Während der Bauphase war von Überlegungen zu einer Verlängerung nach Rollshausen zu lesen. Daraus ist zumindest bisher nichts geworden – schade, denn so muss man in Richtung Duderstadt u. a. auf eine Bundesstraße ohne Radweg und auf Wirtschaftswege, auf denen Radfahrer allenfalls geduldet sind.
Für den 4,5 km langen Abschnitt Worbis – Leinefelde (Thüringen) wurde im Rahmen der Projektarbeit Aus Region wird Stadt: Leinefelde-Worbis an der Universität Kassel (Wintersemester 2004/05; Fachgebiet Stadt- und Regionalplanung) der Ausbau zu einem "Bürgergleis" vorgeschlagen, bei dem die Schienen im Weg sichtbar bleiben.
Route: Wulften – Bilshausen – Gieboldehausen.
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14.11.2011
NI 3.20 Herzberg am Harz – Weißenborn-Lüderode
Die meisten der Brücken konnten für den Radweg genutzt werden, sodass Radlern und Wanderern ein steigungsarmer, grüner Weg zur Verfügung steht. Nur in Rhumspringe führt die offizielle Route durch den Ort – das schönste, aber nicht ausgebaute Viadukt der Strecke bleibt links liegen. Der anschließende Teil in Thüringen ist erst teilweise ausgebaut.
Streckenlänge (einfach): ca. 21 km (davon ca. 14 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. l. Gef. von Herzberg (240 m ü. NN) bis Rhumspringe (155 m), min. St. bis Hilkerode (170 m), dann langgez. l. St. bis östlich Weißenborn-Lüderode (250 m ü. NN)
Oberfläche: Bahntrasse: Verbundpflaster, in Thüringen ca. 1,5 km als asphaltierter Feldweg, sonst unbefestigt / Gras; Verbindungsstücke überw. Asphalt
Status / Beschilderung: Bahntrasse in Niedersachsen als kombinierter Fuß-/Radweg und regionale Zielwegweisung; der Weg ist von Herzberg bis kurz vor die Landesgrenze mit Ausnahme der Ortsdurchfahrt Rhumspringe Teil des Radfernwegs Weser-Harz-Heide
Kunstbauten: Die Strecke weist einige auch größere Brücken auf, bei Weißenborn-Lüderode ist der unbeleuchtete Weißenborner Tunnel (202 m) Teil eines Wirtschaftsweges
Eisenbahnstrecke: 1814 und 6717 / Bleicherode Ost – Herzberg (Harz); 41 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. November 1911 (Bischofferode – Herzberg)
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. Mai 1961 (Pv Zwinge West – Herzberg), 1. März 1971 (Gv Zwinge West – Rhumspringe), 1. Februar 1982 (Gv Rhumspringe – Herzberg)
Eröffnung des Radwegs: Von Juli bis November 2010 wurde der Bahndamm in Zwinge (Thüringen) mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II als Verbundpflasterweg mit Anschluss an den asphaltierten Bahntrassen-Feldweg in Richtung Weißenborn ausgebaut.
Route: Herzberg am Harz – Pöhlde – Rhumspringe – Hilkerode (–) Zwinge. – Weißenborn-Lüderode.
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26.12.2010
NI 3.21 Gartetalbahn: Göttingen Gartemühle – Gleichen-Rittmarshausen
Streckenlänge (einfach): ca. 13 km (nur wenige kurze Abschnitte noch erkennbar auf der Bahntrasse); zwischen Rittmarshausen und Beienrode sind weitere knapp 2 km befahrbar, aber nicht Teil des Radfernwegs)
Höhenprofil: s. l. St. von der Gartemühle (160 m ü. NN) nach Rittmarshausen (220 m); auf der weiterführenden Strecke des Radfernwegs Weser-Harz-Heide steilere Kuppe bis 290 m); Nesselröden auf 190 m
Oberfläche: uneinheitlich (Beton, wg., Asphalt, Verbundpflaster)
Status / Beschilderung: Bahntrasse meist kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Teil des Radfernwegs Weser-Harz-Heide, zw. der Garteschenke und Diemarden lokale Wegweisung
Eisenbahnstrecke: Göttinger Kleinbahn AG, später Gartetalbahn AG / Göttingen – Duderstadt; 21 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 19. Dezember 1897 (Göttingen – Rittmarshausen), 1907 bis Duderstadt
Stilllegung der Bahnstrecke: 1931 (Rittmarshausen – Duderstadt), Rest der Strecke 30. Oktober 1957
Eröffnung des Radwegs:
Route: Göttingen Gartemühle – Diemarden – Klein Lengden – Benniehausen – Gleichen-Rittmarshausen.
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Externe Links: www.rittmarshausen.de/bahn.htm
15.02.2009
NI 3.22 Willershausen – Westerhof (Auetalbahn)
Der ältere Radweg von Willershausen nach Westerhof dient als Stichstrecke einer lokalen Themenroute, die frühere Verbindungsfunktion der Bahn zwischen Leine und Söse wurde nicht auf die Radroute übertragen.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,2 km
Höhenprofil: min. St. von 150 auf 160 m ü. NN
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: größtenteils kombinierter Fuß-/Radweg; lokale Wegweisung
Eisenbahnstrecke: Kleinbahn Osterode-Kreiensen / Osterode – Kreiensen 33 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1901
Stilllegung der Bahnstrecke: 1967
Eröffnung des Radwegs:
Planungen: Der zuletzt normalspurige rund 8 km lange Abschnitt Kalefeld – Kreiensen soll zu einem Radweg ausgebaut werden. Im Bereich Sebexen soll dies im Zusammenhang mit dem Bau einer Umgehungsstraße erfolgen. Für die Strecke gab es auch Überlegungen zur Nutzung mit Draisinen, was aber nicht zum Tragen gekommen ist. [September 2010]
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26.09.2010
NI 3.22a Gittelde – Bad Grund
Der Radweg vom Bahnhof Gittelde nach Bad Grund nutzt vollständig die frühere Stichbahn und überbrückt einen deutlichen Höhenunterschied.
Streckenlänge (einfach): ca. 4 km
Höhenprofil: l. St. vom Bahnhof Gittelde (210 m ü. NN) nach Bad Grund (300 m)
Oberfläche: asph. und Verbundpflaster
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; regionale Fahrradwegweisung
Eisenbahnstrecke: Kleinbahn Gittelde-Grund / Gittelde – Bad Grund; 4 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. April 1910 (Gv), 1. Mai 1910 (Pv)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1960er Jahre (Pv), 30. Dezember 1971 (Gv)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Bahnhof Gittelde – Windhausen – Bad Grund.
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24.05.2010
NI 3.23 Bad Lauterberg – Odertal
Nur ein kurzes Stück der Bahntrasse zwischen Bad Lauterberg und Odertal ist zu einem Fußweg ausgebaut worden, der auch von Radfahrern benutzt werden darf.
Streckenlänge (einfach): ca. 7 km (inkl. 5 km Anbindung vom Hp Barbis; davon ca. 1,8 km auf der ehem. Bahntrasse);
Hinweis: in St. Andreasberg gab es eine Zahnradbahn ("St. Andreasberger Kleinbahn"), deren Trasse befahrbar ist (1,6 km; asph. mit Wegeschäden, 12 % Steigung)
Höhenprofil: s. l. St. von Barbis (250 m ü. NN) nach Odertal (310 m)
Oberfläche: asph. und Verbundpflaster
Status / Beschilderung: Bahntrasse als freigeg. Fußweg; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 1815 / Scharzfeld – St. Andreasberg West; 15 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 10. Juni 1884 (Scharzfeld – Lauterberg), 2. November 1884 (Lauterberg – St. Andreasberg West)
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. Mai 1975 (Pv Odertal – St. Andreasberg West, Gv: 31. Oktober 1976), 2. Juni 1984 (Bad Lauterberg – Odertal), 12. Dezember 2004 (Scharzfeld – Bad Lauterberg)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Bad Lauterberg – Odertal.
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Externe Links: www.vergessene-bahnen.de (Reiner Schruft)
24.05.2010
NI 3.24 Südharzeisenbahn: Walkenried – Braunlage
Der meist in den Tälern geführte Bahntrassenweg nach Braunlage mit vielen Dämmen und Einschnitten ist aufgrund des Höhenprofils in Kombination mit der Wegeoberfläche nicht ganz anspruchslos. Zwei Passagen werden zurzeit durch Lückenschlüsse entschärft – bleiben noch einige Patzer, die einer durchgängigen angestrebten Familienfreundlichkeit entgegenstehen.
Streckenlänge (einfach): ca. 24 km (davon ca. 21 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. l. St. von Walkenried (270 m ü. NN) bis auf 610 m an der Kreisgrenze, l. Gef. bis zur Brunnenbachsmühle (530 m) und flache Kuppe (max. 570 m) bis Braunlage (540 m)
Oberfläche: außerorts von Walkenried bis Wieda asph., sonst überw. wg. (Schotterwege)
Status / Beschilderung: an den Streckenenden. sowie in Wieda kurze kombinierte Fuß-/Radwege, von der Landesstraße bis Wieda freigegebener Fußweg, sonst Forstwege; im Landkreis Osterode am Harz Radwegeweisung, die im Landkreis Goslar nch fehlt
Eisenbahnstrecke: Südharz-Eisenbahn / Walkenried – Brunnenbachsmühle – Braunlage – Wurmberg; 27 km (1000 mm)
Zur Zweigbahn Brunnenbachsmühle – Tanne siehe ST07.
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. August 1899 (Walkenried – Baunlage), 1. November 1899 (Verlängerung zum Wurmberg, nur Gv)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1958 (Braunlage – Wurmberg), 30. September 1962 (Pv), 3. August 1963 (Gv)
Eröffnung des Radwegs: zwei Lückenschlüsse im Bereich der Kuppe sowie in der Nähe der Brunnenbachsmühle: August 2011
Route: Walkenried – Wieda – Brunnenbachsmühle – Braunlage.
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Externe Links: Wikipedia: Südharz-Eisenbahn   Streckeninfos von Marco Staartjes
02.09.2011
NI 3.25 Friedland – Niedergandern
Streckenlänge (einfach): ca. 1,5 km
Oberfläche: verdichtete Erde
Eisenbahnstrecke: ? / Friedland – Arenshausen; 6 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke: 1896
Eröffnung des Radwegs:
Route: Friedland – Niedergandern.
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21.08.2011


Die Tourenbeschreibungen und begleitenden Angaben wurden mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Für ihre Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Das Nachradeln der Touren geschieht auf eigene Gefahr.

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