Bahntrassenradeln in Sachsen-Anhalt

Das Bild der existierenden wie geplanten Bahntrassenwege in Sachsen-Anhalt ist noch recht diffus. Die verhältnismäßig geringe Anzahl der auf dieser Seite aufgeführten Wege legt angesichts des enormen Umfangs des partiell schon sehr lange stillliegenden Netzes die Vermutung nahe, dass erst ein Teil der tatsächlich vorhandenen Radtrassen erfasst ist.
Der im Entwurf vorliegende Landesradverkehrsplan Sachsen-Anhalt hilft an dieser Stelle nur bedingt weiter: Wie in den südlich angrenzenden Nachbarländern wurden rund 35 stillgelegte Bahnstrecken auf eine Eignung als Radwege hin untersucht. Die allgemein zugänglichen Dokumente haben allerdings den Charakter einer ersten Bestandsaufnahme von Potentialstrecken und lassen nur wenige Rückschlüsse darauf zu, was in den kommenden Jahren tatsächlich eine Chance auf Realisierung hat. Diese Betrachtung klammert außerdem die meisten der schon früh aufgegebenen Schmalspurstrecken sowie zahlreiche normalspurige Kleinbahnen aus, bereits vorhandene Bahntrassenwege werden in den Übersichtskarten nur ausnahmsweise kenntlich gemacht.

Geodaten-Gesamtdatei:   gdb    gpx    ovl

Übersichtskarte: Radwege auf stillgelegten Eisenbahnstrecken in Sachsen-Anhalt
(Klicken Sie auf die farbigen Punkte, um zu den Detailinformationen zu gelangen.)



blaugrün: geplante Bahntrassenwege


Steckbriefe ausklappen: nichts - 4 - 3+ - 2+ - alles

ST 1: Nördliches Sachsen-Anhalt
ST 1.01 Salzwedel – Steinitz
Streckenlänge (einfach): ca. 5,2 km (davon ca. 5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: nahezu eben (20-35 m ü. NN)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Orts-, aber keine Radwegweisung
Eisenbahnstrecke: 6902 / Salzwedel – Diesdorf (Altm.); 36 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1900-1902 (zunächst 1000 mm, 1927-28 Umspurung auf 1435 mm)
Eröffnung des Radwegs:
Parkplatz: In Salzwedel: "Am Marschfeld" (Seitenstraße der Braunschweiger Straße); in Steinitz (OT Kemnitz) in der Ortslage
Messtischblätter: 3132, 3231, 3232
Route: Salzwedel – Ziethnitz – Steinitz.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Salzwedel–Diesdorf
14.04.2014 -
ST 1.02 Neuendorf – Wernstedt
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Befahrbarkeit unklar (max. ca. 10 km)
Oberfläche:

Befahrbarkeit unklar

Eisenbahnstrecke: 6692 / Klötze – Wernstedt; 18 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1897 (bis 1921: 750 mm)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1970
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 3332, 3333, 3334
Route: Neuendorf – Wernstedt.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Altmärkische Kleinbahn
27.06.2013 -
ST 1.02a Kalbe – Beetzendorf (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 27,1 km geplant
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 6904 / Hohenwulsch – Beetzendorf Süd; 42 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 18. Dezember 1899 (durch AG Kleinbahn Bismark-Calbe-Beetzendorf-Diesdorf)
Stilllegung der Bahnstrecke: 10. März 1991 (Pv Kalbe – Beetzendorf, Gv bis Ende 1993)
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Planungen:

Die abgebaute Bahnstrecke Kalbe – Beetzendorf ist den Gemeinden zum Kauf angeboten worden. Diese prüften im September 2013, ob sie die Trasse zum Bau eines Radwegs nutzen wollen. Nachdem sich daraus bisher nichts konkretes entwickelt hat, rückt Anfang 2016 ein möglicher Bahntrassenweg von Hohenwulsch nach Bismark in den Fokus. [Februar 2016]

Messtischblätter: 3232, 3233, 3234, 3334
Route: (in Diskussion: Kalbe – Beetzendorf).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Altmärkische Kleinbahn
19.03.2016 -
ST 1.03 Gardelegen Nord – Wernstedt
Die straßenbegleitende Trasse sorgt nördlich von Gardelegen dafür, dass der Altmark-Rundkurs an der B 71 sicher geführt werden konnte. Weiter nördlich sich weitere Abschnitte als Straße und Wirtschaftsweg befahrbar.
Streckenlänge (einfach): ca. 14,8 km (davon ca. 8,8 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

straßenbegleitender Radweg: asph. (Breite 2 m); bei Engersen und Wernstedt asph. und Verbundpflaster

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; zwischen Ackendorf und Estedt Wegweisung als Teil des Altmarkrundkurses; bei Engersen und Wernstedt Straße bzw. Wirtschaftsweg ohne Wegeweisung
Eisenbahnstrecke: 6991 / Gardelegen – Wernstedt – Kalbe (Milde); 21 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 25. März 1904
Stilllegung der Bahnstrecke: 23. September 1967 (Pv Gardelegen – Wernstedt, Gv bis 26. Mai 1968); 28. Juni 1970 (Pv Wernstedt – Kalbe, Gv bis 31. Juli 1970)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 3334, 3434
Route: Gardelegen Nord – Estedt (– Wiepke –) Engersen – Wernstedt.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Altmärkische Kleinbahn
14.06.2015 -
ST 1.04 Goldbeck – Werben (Elbe)
Nur der südliche Abschnitt von Goldbeck bis Iden ist für den Radverkehr ertüchtigt, eingefleischte Bahntrassenradler gelangen auf der Trasse noch bis Giesenslage und stoßen auch weiter nördlich auf Bahnrelikte.
Streckenlänge (einfach): ca. 20,8 km (davon ca. 11 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: eben (20-30 m ü. NN)
Oberfläche:

zw. Goldbeck und Walsleben asph. (Breite 1,5 m), bis Rohrbeck urspr. wg. / seit Mai 2013 asph.; in Rohrbeck Verbundpflaster; bis Iden Wirtschaftsweg mit zwei betonierten Fahrspuren; der Rest der Strecke ist bis Giesenslage unbefestigt bzw. bis Werben überwiegend nicht mehr zugänglich

Status / Beschilderung: Die Strecke ist zwischen Walsleben und Iden Teil des Altmark-Rundkurses, sonst keine Wegweisung.
Eisenbahnstrecke: Kleinbahn Goldbeck – Werben (Elbe) / Goldbeck b. Osterburg – Werben; 21 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Oktober 1898 (Vorläufer: Pferdebahn; 1906 Verlängerung zum Hafen
Stilllegung der Bahnstrecke: 25. September 1971
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 3137, 3237
Route: Goldbeck – Walsleben – Rohrbeck – Iden – Behrendorf – Werben.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Kleinbahn Goldbeck–Werben (Elbe)
14.06.2015 -
ST 1.05 Scharlibbe – Sandau (Elbe)
Mit dem neuen Bahntrassenweg entlang der B 107 gibt es jetzt einen durchgehenden Radweg auf dem rechten Elbufer von Klietz bis Sandau.
Streckenlänge (einfach): ca. 12,3 km (davon ca. 9,5 km auf der ehem. Bahntrasse); weitere 3,5 km geplant
Höhenprofil: eben (30 m ü. NN)
Oberfläche:

asph., zw. Scharlibbe und Schönfeld betoniert; Breite: 2 m

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; nur teilw. Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 6887 / Schönhausen (Elbe) – Sandau (Elbe); 24 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 19. September 1909 (Genthiner Kleinbahn AG, 1949 Übernahme durch Reichsbahn)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. August 1993 (Pv), 20. Dezember 1997 (Stilllegung)
Eröffnung des Radwegs:
  • 21. März 2009: Schönfeld – Wulkau
  • 29. Mai 2011: Scharlibbe – Schönfeld
Planungen:

Zwischen Klietz und Neuermark-Lübars wurden bis April 2016 ein 0,2 km langer straßenbegleitender Abschnitt vermutlich parallel zur Bahntrasse und ein weiterer, 1,7 km langer Abschnitt auf der Trasse als asphaltierter Radweg ausgebaut. Seit dem 11. Juli 2016 ist bei Neuermark der anschließende Kilometer im Bau, der im September fertiggestellt sein soll. Der vierte und letzte Abschnitt bis Hohengöhren wird 2016 nicht mehr in Angriff genommen. [Juli 2016]

Messtischblätter: 3238, 3338
Route: Scharlibbe – Schönfeld – Wulkau – Sandau (Elbe).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx    Experimentell: PDF
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Schönhausen–Sandau
10.07.2016 -
ST 1.05a Genthin – Jerichow
Mit dem meist straßenbegleitenden Bahntrassenweg ist eine gute Anbindung von Genthin an den Elberadweg bei Jerichow entstanden.
Streckenlänge (einfach): ca. 12 km (davon ca. 9,7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph. (Breite: 2,5 m)

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 6885 / Genthin – Jerichow – Schönhausen (Elbe); 29 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 25. Oktober 1899
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. Mai 1999 (Pv)
Eröffnung des Radwegs:
  • 2. November 2015
Radwegebau:

Ein Ausbau der abgebauten Bahnstrecke als bundesstraßenbegleitender Radweg war für 2013 vorgesehen, musste aber u. a. aus finanziellen Gründen verschoben werden. Er sollte ursprünglich beginnend mit dem Abschnitt Redekin – Jerichow in zwei Etappen erfolgen, konnte dann aber nach der Übertragung der Bauverantwortung auf die Stadt Jerichow in einem Rutsch für die Gesamtstrecke angegangen werden.

Der Bau des Radwegs erfolgte zwischen dem 10. Juni (Erster Spatenstich) und Ende Oktober 2015. Auf zwei Abschnitten wurde von der Bahntrasse abgewichen und ein straßennäherer Radweg erstellt.

Messtischblätter: 3438, 3538
Route: Genthin – Genthin-Wald – Redekin – Jerichow.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Genthin–Schönhausen
03.10.2016 -
ST 1.05b Kleinwusterwitz – Schlagenthin
Streckenlänge (einfach): ca. 3,8 km (davon ca. 3,7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

Gras / wg.

Eisenbahnstrecke: 6881 / Genthin – Milow; 21 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 27. November 1899
Stilllegung der Bahnstrecke: 23. September 1967 (Pv), 25. September 1971 (Gv)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 3539
Route: Kleinwusterwitz – Schlagenthin.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Genthin–Milow
03.10.2016 -
ST 1.06 Hafenbahn Tangermünde
Der Großteil der Tangermünder Hafenbahn wurde von der Arneburger Straße in der Nähe Zufahrt zur früheren Elbbrücke bis zum Stadthafen als Wegeverbindung und Promenade ausgebaut.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,7 km
Höhenprofil: nahezu eben (um 40 m ü. NN)
Oberfläche:

Verbundpflaster (Breite: 2, 5 m)

Status / Beschilderung: keine StVO-Beschilderung, keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: Hafenbahn Tangermünde / ? km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: April 1886
Eröffnung des Radwegs:
Nächster Bahnhof: Tangermünde
Parkplatz: Tangermünde: Arneburger Straße
Messtischblatt: 3437
Route: Tangermünde: ehem. Elbbrücke – Stadthafen.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
15.11.2015 -
ST 1.07 Bülstringen – Wannefeld
Zwei kurze Bahntrassenwege bei Wannefeld und zwischen Uthmöden und Bülstringen lassen sich nur über zum Glück wenig befahrene Straßen verbinden, von denen man aus immer wieder weitere brachliegende Stücke der Strecke sieht.
Streckenlänge (einfach): ca. 19,3 km (davon ca. 5,4 km auf der ehem. Bahntrasse)
bei Wannefeld ist ein weiteres kurzes Stück der Strecke als asphaltierter Radweg ausgebaut
Oberfläche:

asph. (Breite 2 m)

Status / Beschilderung: bei Wannefeld und Satuelle, sonst Z. 260 und in Bülstringen kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Kunstbauten: Die seit Ende Juni 2009 wegen Baufälligkeit gesperrte alte Bahnbrücke über die Ohre wurde 2012 durch eine Neubau ersetzt, der am 15. November freigegeben wurde. Der Radweg auf Satueller Seite wurde ebenfalls asphaltiert.
Eisenbahnstrecke: 6906 / Haldensleben – Gardelegen; 37 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 21. Mai 1911 (Gv bereits ab November 1910)
Stilllegung der Bahnstrecke: 3. Oktober 1951 (Stilllegung Bülstringen Hafen – Letzlingen, anschließend Abbau); 25. September 1971 (Pv Gardelegen – Letzlingen; Gv bis 1993 und ab 2005)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 3534, 3634*
Route: Bülstringen – Satuelle – Uthmöden – Klüden – Roxförde – Wannefeld.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Haldensleben–Gardelegen
Externe Links (Radweg): Gemeinde Haldensleben: Neubau Ohrebrücke zwischen Satuelle und Bülstringen
14.06.2015 -
ST 1.08 ehem. Anschlussbahn Magdeburg-Buckau
Der Bahntrassenweg an sich gibt sich eher unspektakulär. Richtig interessant sind hingegen zwei Eisenbahn-Hubbrücken: die kleinere am historischen Handelshafen kann als Teil des Westelbischen Radwegs passiert werden (Treppen mit Schiebehilfe).
Streckenlänge (einfach): ca. 4,3 km (davon ca. 1,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
auf 400 m zwischen der Sternbrücke und der Hubbrücke Stromelbe wurden die Schienen im Asphalt erhalten
Höhenprofil: eben (50 m ü. NN)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg, im Hafengebiet kurz Straße; Wegweisung als Elberadweg (überw. Alternativroute)
Eisenbahnstrecke: 6879 / Magdeburg-Buckau – Magdeburg Elbbahnhof – Magdeburg-Eichenweiler; 7 km (1435 mm)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1996
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 3835
Route: Magdeburg Handelshafen – Magdeburg-Buckau.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
26.06.2012 -
ST 1.09 Magdeburg-Cracau – Biederitz (ehem. Kanonenbahn)
Auf dem östlichen Ufer der Elbe ist bisher der einfachere Teil eines Bahntrassenwegs von der Elbe nach Biederitz realisiert worden. An beiden Enden gibt es Brücken, die einen weiteren Ausbau erschweren.
Streckenlänge (einfach): ca. 6,3 km (davon ca. 4,2 km auf der ehem. Bahntrasse)
inkl. Anbindung an Hbf Magdeburg; die Strecke führte ursprünglich weiter über Gerwisch, Lostau und Hohenwarthe nach Burg, wurde aber schon vor 1900 (?) verlegt: Teile dieses alten Bahndamms dienen bei Lostau dem Hochwasserschutz und können bald wieder befahren werden
Höhenprofil: eben (45 m ü. NN)
Oberfläche:

asph.

Eisenbahnstrecke: 6878 / Magdeburg-Biederitz – Magdeburg Elbbahnhof; 10 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1867/47; Elbbrücke: 19. August 1848
Stilllegung der Bahnstrecke: 1996
Eröffnung des Radwegs:
  • zw. Turmschanzenstraße und Berliner Chaussee fertig (Teileröffnung: September 2005)
Planungen:

Um die Überlegungen, den Radweg in Richtung Biederitz als auch zur Elbe (Rotehorn-Insel) fortzuführen, ist es still geworden. Insb. für den westlichen Abschnitt ist eine Realisierung aufgrund der sanierungsbedürftigen Brücken fraglich.

Messtischblätter: 3835, 3836
Route: Magdeburg – Biederitz.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Biederitz–Magdeburg-Buckau
30.06.2014 -
ST 1.10 Gommern – Loburg (Teilstücke)
Von dieser Strecke ist leider so viel verschwunden, dass sie bis auf den Abschnitt von Gommern nach Kressow nur noch etwas für Eisenbahnarchäologen ist. Mit etwas Phantasie lassen sich die drei Teilstücke aber zu einer Radtour verbinden.
Streckenlänge (einfach): ca. 23,7 km (davon ca. 5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Bahntrassenabschnitte: ca. 4,3 km (Klein Gommern – Kressow); 1,2 km bei Brietzke und 1,5 km in Loburg
Höhenprofil: l. St. von Gommern (55 m ü. NN) nach Leitzkau (100 m), dann s. l. hügelig nach Loburg (75 m)
Oberfläche:

wg., bei Brietzke Betonplatten

Status / Beschilderung: Bahntrasse Gommern – Dannigkow: R/F, in Loburg freigeg. Z. 250; nur zum Teil Radwegweisung
Eisenbahnstrecke: Kleinbahn des Kreises Jerichow 1 / Loburg – Gommern; 19 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 20. April 1903 (Loburg – Gommern)
Stilllegung der Bahnstrecke: ab den 1930er Jahren Verlagerung des Pv auf Busse, 2. Mai 1960 (Stilllegung Loburg – Gommern)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 3837, 3838, 3937
Route: Gommern – Dannigkow – Leitzkau – Ladeburg – Brietzke – Kalitz – Loburg.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Kleinbahnen des Kreises Jerichow I
27.06.2013 -
ST 1.11 Burg – Grabow und Küsel – Magdeburgerforth – Schopsdorf
Im Wald versteckt hat sich überraschend viel eines weiteren Astes der Kleinbahn des Kreises Jerichow 1 erhalten. Oft nur als schmale Fahrspur weit abseits der Straße. In Magdeburgerforth befindet sich eine Museumsbahn, die auf dem heute noch befahrbaren Abzweig nach Altengrabow verlängert werden soll.
Streckenlänge (einfach): ca. 22,9 km (davon ca. 17,7 km auf der ehem. Bahntrasse)
in zwei getrennten Abschnitten: Zwischen Burg und Grabow sind 6,5 km der Trasse als straßenbegleitender Radweg entlang der L 52 ausgebaut worden.
Höhenprofil: min. hügelig (60-75 m ü. NN)
Oberfläche:

überw. unbefestigt; zw. Burg und Grabow asph.

Eisenbahnstrecke: Kleinbahn des Kreises Jerichow 1 / Burg – Magdeburgerforth – Ziesar; 37 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 4. April 1896 (Burg – Magdeburgerforth), 19. Juli 1896 (Magdeburgerforth – Ziesar Ost), 8. Oktober 1896 (Magdeburgerforth – Altengrabow)
Stilllegung der Bahnstrecke: 25. September 1965 (Burg – Magdeburgerforth – Ziesar und Magdeburgerforth – Altengrabow)
Eröffnung des Radwegs:
  • Anfang der 1990er Jahre: Küsel – Magdeburgerforth durch eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme
Planungen:

Die angrenzende Strecke zwischen Magdeburgerforth und Altengrabow wird in den kommenden Jahren (bis 2015) durch den Traditionsverein Kleinbahn des Kreises Jerichow 1 e. V. als Museumsbahn wiederaufgebaut: www.kj-1.de

Messtischblätter: 3737, 3738, 3739
Route: Burg – Grabow und Küsel – Waldrogäsen – Wüstenjerichow – Magdeburgerforth – Schopsdorf.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Kleinbahnen des Kreises Jerichow I
11.08.2014 -
ST 1.12 Straach – Nudersdorf (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 2,4 km geplant
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 6829 / Wittenberg – Straach; 10 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1911
Stilllegung der Bahnstrecke: 31. Mai 1959 (Pv), 31. Dezember 1994 (Gv Nudersdorf – Straach), 31. März 1998 (Gv Lutherstadt Wittenberg West – Nudersdorf)
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Radwegebau:

Da es an der Straße von Nudersdorf nach Straach bisher keinen Radweg gibt, wurde als eine von zwei Varianten der Ausbau der ehemaligen Bahntrasse ins Spiel gebracht. {Februar 2013]

Messtischblatt: 4041
Route: (in Diskussion: Straach – Nudersdorf).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Lutherstadt Wittenberg–Straach
24.11.2014 -
ST 1.12a Hafenbahn Wittenberg
Das Gleis der parallel zum Elbhafen Wittenberg verlaufenden Hafenbahn wurde mit Kopfsteinpflaster ausgefüllt und mit einem parallelen Verbundpflasterstreifen versehen.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,2 km (davon ca. 1 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: Wegweisung als Teil des Elbradwegs
Eisenbahnstrecke: Hafenbahn Wittenberg / ? km (1435 mm)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4141
Route: Wittenberg, Elbhafen.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
11.10.2015 -
ST 1.13 Rieder – Ballenstedt – Meisdorf (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 10,1 km geplant
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 6862 / Frose – Gernrode; 21 km (1435 mm)
Die Bahn reichte ursprünglich bis Quedlinburg (weitere 8 km), dieser Abschnitt wurde 2006 auf Meterspur umgespurt.
Eröffnung der Bahnstrecke: 7. Januar 1868 (Frose – Ballenstedt West), 1. Juli 1885 (Ballenstedt West – Quedlinburg)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. Januar 1998 (Gv Gernrode – Frose); 10. Juni 2001 (Gv Quedlinburg – Gernrode), Pv bis 2003; der Abschnitt Frose – Gernrode wurde 2004 stillgelegt
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Planungen:

In einem ersten Schritt könnte auf dem westlichen Teil der Strecke ein Radweg als Teil eines "Vorharz-Radwegs" zwischen Gernrode und Ballenstedt entstehen. [Februar 2014]

Messtischblätter: 4232, 4233, 4234
Route: (in Diskussion: Rieder – Ballenstedt – Meisdorf).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Frose–Quedlinburg
24.11.2014 -
ST 1.14 Eilsleben – Haldensleben (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 3,8 km geplant
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 6891 / Haldensleben – Eilsleben; 32 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 3. November 1887 (auf einem Teilstück Gv bereits ab 17. Oktober 1887)
Stilllegung der Bahnstrecke: 31. Dezember 1994 (Gv); 29. Mai 1999 (Pv); 22. Dezember 2000 (Stilllegung)
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Planungen:

Die Trasse wurde den Kommunen zum Kauf angeboten. In Haldensleben könnte die Strecke von Hundisburg in Richtung Ackendorf als Radweg genutzt werden. In der Gemeinde Hohe Börde gibt es Überlegung, die Strecke bis Nordgermersleben zu nutzen; eine Verlängerung als "Panorama-Weg Alte Eisenbahn" bis Eilsleben nicht ausgeschlossen. [August 2015]

Messtischblätter: 3733, 3734, 3833
Route: (geplant: Eilsleben – Haldensleben.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Haldensleben–Eilsleben
16.08.2015 -
ST 1.15 Güsten – Calbe (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 12,5 km geplant
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 6118 / Abschnitt Calbe (Saale) West – Güsten; 17 km (1435 mm)
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Planungen:

In der nördlichen Verlängerung könnte aus der Elbbrücke bei Barby ebenfalls ein Radweg werden. [April 2016]

Messtischblätter: 4036, 4135, 4136
Route: (in Diskussion: Güsten – Calbe).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
17.07.2016 -
ST 1.16 Dedeleben – Eilenstedt (in Planung)
Streckenlänge (einfach): ca. 15,1 km geplant
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 1943 / Jerxheim – Nienhagen; 33 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. August 1890
Stilllegung der Bahnstrecke: 1945 (Jerxheim – Dedeleben durch ehem. innerdeutsche Grenze);
Eröffnung des Radwegs:
  • 22. Mai 1993 (Gv Schwanebeck – Dedeleben), 1. Juni 1997 (Gv Nienhagen – Schwanebeck), 1. April 2000 (Gesamtverkehr)
Planungen:

Zwischen Dedeleben und Eilenstedt soll in den nächsten Jahren ein Bahntrassenweg gebaut werden. Der erste Abschnitt von Anderbeck nach Badersleben soll dabei bereits in 2016 fertig gestellt werden. [Februar 2016]

Route: (geplant: Dedeleben – Badersleben – Anderbeck – Eilenstedt).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Jerxheim–Nienhagen
16.03.2016 -
ST 1.17 Osterwieck
Streckenlänge (einfach): ca. 0,7 km
Oberfläche:

asph.

Eröffnung des Radwegs:
Planungen:

Der Radweg könnte weiter verlängert werden. [Mai 2015]

Route: Osterwieck: parallel zur Straße Am Langen Kamp.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
17.07.2016 -

Steckbriefe ausklappen: nichts - 4 - 3+ - 2+ - alles

ST 2: Südliches Sachsen-Anhalt
ST 2.01 Brunnenbachsmühle – Tanne
Die von der Südharzeisenbahn (NI 3.24) abzweigende Strecke nach Tanne ist leider nicht mehr vollständig erhalten, sodass man in Niedersachsen kurz auf Bundesstraßen und bei Sorge auf einen parallel verlaufenden Weg ausweichen muss.
Streckenlänge (einfach): ca. 8,7 km (davon ca. 4,9 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: insg. langgez. l. Gef. von der Brunnenbachsmühle (530 m ü. NN) nach Tanne (470 m)
Oberfläche:

wg. / Schotter

Status / Beschilderung: in Niedersachsen Forstweg, in Sachsen-Anhalt überw. kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: Südharz-Eisenbahn / Brunnenbachsmühle – Tanne; 8 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 24. August 1899
Stilllegung der Bahnstrecke: 1945 (Zonengrenze)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 4329, 4330
Route: Brunnenbachsmühle – Sorge – Tanne.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Südharz-Eisenbahn-Gesellschaft
Wikipedia: Schmalspurbahn Walkenried–Braunlage/Tanne
27.06.2013 -
ST 2.02 Rübelandbahn: Tanne – Königshütte (Harz)
Nahezu nahtlos schließt in Tanne ein Radweg an die frühere Schmalspurstrecke (ST 2.01) an und begleitet die Warme Bode bis Königshütte.
Streckenlänge (einfach): ca. 5,4 km (davon ca. 5,1 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: s. l. Gef. von Tanne (470 m ü. NN) nach Königshütte (440 m)
Oberfläche:

wg. / Schotter

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; regionale Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 6867+6864 / Blankenburg (Harz) – Michaelstein – Königshütte – Tanne; 30 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1880-86
Stilllegung der Bahnstrecke: 1968 (Königshütte – Tanne)
Eröffnung des Radwegs:
  • ca. 2003/4
Messtischblätter: 4230, 4330
Route: Tanne – Königshütte (Harz).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Rübelandbahn
27.06.2013 -
ST 2.03 Berga – Artern (ehem. Kyffhäuser Kleinbahn)
Die Kyffhäuser Kleinbahn verlief am Nordrand des Kyffhäusergebirges, der Radweg bietet heute schöne Ausblicke auf das Kyffhäuser-Denkmal. Beim Fahrkomfort müssen allerdings sehr starke Abstriche in Kauf genommen werden.
Streckenlänge (einfach): ca. 34,5 km (davon ca. 22,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
Der neue Kyffhäuserradweg benutzt zwischen Tilleda und Ichstedt die direkte Verbindung (Kirschweg). Der Unstrutradweg wird über eine neue Radbrücke bei Schönfeld westlich von Artern angebunden, dieser verläuft bei Artern auf dem aufgrund einer fehlenden Bahnbrücke nicht mehr direkt erreichbaren äußersten Abschnitt der Kyffhäuser Kleinbahn.
Höhenprofil: nur geringe Höhenunterschiede (150-170 m ü. NN)
Oberfläche:

zw. dem Bf Berga-Kelbra und Kelbra wg.; in Kelbra Verbundpflaster, sonst asph.

Status / Beschilderung: meist ohne StVO-Beschilderung, bis auf Abschnitte Berga – Kelbra sowie zwischen Tilleda und Ichstedt regionale Wegweisung
Im April 2013 wurde als Reaktion auf die immer schlechter werdende Wegeoberfläche zwischen Kelbra und Tilleda die Markierungen des Kyffhäuser-Radwegs abgebaut.
Eisenbahnstrecke: Kyffhäuser Kleinbahn / Berga-Kelbra – Artern; 29 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: ab Ende 1915 eingeschränkter Gv zw. Berga und Hackpfüffel, Pv ab 30. Mai 1916, Ende 1916 Verlängerung bis Artern
Stilllegung der Bahnstrecke: 6. Juni 1966 (Pv)
Eröffnung des Radwegs:
  • in mehreren Abschnitten 1985 - 1995, zum Teil als ABM-Maßnahme; im September 2008 wurde im Kyffhäuserkreis (Thüringen) zwischen Ichstedt und Artern ein Bahntrassenweg als Teil des Kyffhäuserradwegs freigegeben.
Radwegebau:

Zwischen Mitte August und Oktober 2013 wurde der straßenbegleitende Abschnitt zwischen Hackpfüffel und Tilleda im Zuge der Straßensanierung asphaltiert. Im Herbst 2014 wurde der aufgrund einer unzureichenden Verdichtung des Untergrunds stark schadhafte, 3,8 km lange Abschnitt von Kelbra bis Sittendorf neu asphaltiert (Freigabe: 30. Oktober 2014). Das anschließende Wegestück zwischen Sittendorf und Tilleda folgte ein Jahr später (Freigabe: 29. Oktober 2015)

Planungen:

Die sanierungsbedürftige ehemalige Bahnbrücke bei Artern, die die Stadt seit 2000 für 15 Jahre von der Bahn gepachtet hatte, könnte von der Stadt übernommen werden. Voraussetzung für eine Instandsetzung ist allerdings ein ausreichender Zustand des Brückenunterbaus, der zurzeit überprüft wird.

Messtischblätter: 4532*, 4533(*), 4633*
Route: Berga (am Bf Berga-Kelbra) – Kelbra – Sittendorf – Tilleda (unterhalb des Kyffhäuser-Denkmals und der Ruine Rothenburg) – Hackpfüffel – Ichstedt – Borxleben – Kachstedt – Schönfeld – Artern/Unstrut.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Kyffhäuser Kleinbahn
08.11.2015 -
ST 2.04 Aumühle – Berga
Die alte Trassenführung der Bahnstrecke Nordhausen – Sangerhausen im Bereich des Regenrückhaltebeckens Kelbra ist auf nahezu voller Länge befahrbar, zum Teil aber mit vielen Schlaglöchern, die mit grobem, lockeren Schotter verfüllt wurden.
Streckenlänge (einfach): ca. 7,4 km (davon ca. 5,1 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: eben (155 m ü. NN)
Oberfläche:

Schotter, z. T. locker

Status / Beschilderung: nur punktuelle Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 6343 / Halle (Saale) – Eichenberg; 170 km (1435 mm);
alte Streckenführung im Bereich der Talsperre Kelbra: 6 km
Stilllegung der Bahnstrecke: 1960er Jahre
Eröffnung des Radwegs:
Planungen:

Die Strecke ist Teil eines 2010 eröffneten Rundwegs um die Talsperre Kelbra. Während die Planungen für einen Ausbau des nicht auf der Bahntrasse verlaufenden Wegs am Südufer 2015 oder 2016 ausgebaut werden soll, ist für die ehemalige Bahntrasse noch kein Termin genannt worden. [Juni 2014]

Messtischblätter: 4531, 4532
Route: Aumühle – Berga.
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Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Halle–Hann. Münden
28.07.2014 -
ST 2.05 Oberröblingen – Allstedt
Die ehem. Stichbahn nach Allstedt wurde zu einem gut zu fahrenden Radweg entlang der L 219 ausgebaut.
Streckenlänge (einfach): ca. 7,2 km (davon ca. 5,4 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: eben (130 m ü. NN)
Oberfläche:

asph. (Breite 2 m)

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg, nur punktuelle Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 6723 / Oberröblingen – Allstedt; 7 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1894; ab 1958 Anschluss der Schachtanlage des Kupferbergwerkes Niederröblingen
Stilllegung der Bahnstrecke: 1973 (Pv); 1990 (Gv); 1995 (Stilllegung)
Eröffnung des Radwegs:
  • 2002
Messtischblätter: 4533, 4534
Route: Oberröblingen – Niederröblingen – Allstedt (parallel zur Landesstraße 219).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx    Experimentell: PDF
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Oberröblingen–Allstedt
11.10.2015 -
ST 2.05a Mansfeld – Klostermansfeld – Helbra
Kurzer straßenbegleitender Radweg mit hohem Damm und alter Brücke.
Streckenlänge (einfach): ca. 4,5 km (davon ca. 4,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

Klostermansfeld – Helbra: asph. und Verbundpflaster; Mansfeld – Klostermansfeld: unbekannt

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; in Benndorf freigeg. Fußweg
Eisenbahnstrecke: 750 mm
Eröffnung des Radwegs:
Nächster Bahnhof: Klostermansfeld
Messtischblatt: 4434
Route: Mansfeld – Klostermansfeld und Klostermansfeld – Helbra.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
18.10.2015 -
ST 2.06 Dessau-Radegast-Köthener Bahn
Zwei Stücke der einstigen Schmalspurtrasse sind als straßenbegleitende asphaltierte Radwege ausgebaut, die sich aber nur bedingt miteinander verbinden lassen.
Streckenlänge (einfach): ca. 15,7 km (davon ca. 8,1 km auf der ehem. Bahntrasse)
ca. 2,2 km bei Dessau und ca. 5,9 km zwischen Prosigk und Köthen
Oberfläche:

asph.

Eisenbahnstrecke: Dessau-Radegast-Köthener Bahn / Dessau – Radegast (Zörbig) – Köthen; max. 44 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 30. Oktober 1896 (Gv Köthen – Radegast, Pv ab 28. November 1896), 9. Dezember 1897 (Radegast – Dessau), 9. August 1898 (Radegast – Zörbig)
Stilllegung der Bahnstrecke: 15. September 1938 (Pv Dessau – Quellendorf, anschließend Abbau dieses Abschnitts), 19. Februar 1939 (gesamter Pv, ab September 1943 nochmals Pv); 21. März 1946 Stilllegung
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 4139, 4236, 4238, 4239, 4338
Route: zwei Abschnitte zwischen Dessau und Kochstedt sowie zwischen Prosigk und Köthen.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Dessau-Radegast-Köthener Bahn
27.06.2012 -
ST 2.06a Edderitz
Südwestlich von Köthen gibt es bei Edderitz einen schönen, aber kurzen Bahntrassenweg über die Felder.
Streckenlänge (einfach): ca. 3,5 km (davon ca. 1,7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: - / Blockstelle Edderitz – Grube Leopold; 8 km (1435 mm)
Stilllegung der Bahnstrecke: Abbau Anfang der 1990er Jahre
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 4237, 4337
Route: Edderitz – Groß Wülknitz.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Köthen–Aschersleben (abzweigend)
07.07.2014 -
ST 2.06b Gottgau – Plötz
Zwischen Plötz und Gottgau wurde die alte Trasse als straßenbegleitender Radweg ausgebaut. Weiter westlich verschwimmen deren Spuren.
Streckenlänge (einfach): ca. 4,3 km (davon ca. 3,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: Der Bahntrassenweg ist Teil des Fuhneradwegs.
Eisenbahnstrecke: Abschlussbahn der Zeche Plötz; 4 km (1435 mm)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4337
Route: Gottgau – Plötz.
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Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Nauendorf–Gerlebogk
11.10.2015 -
ST 2.06c Roitzsch – Bitterfeld (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 4,2 km geplant
Oberfläche:
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Planungen:

Für die 1993 stillgelegte und abgebaute Grubenbahn von Roitzsch nach Bitterfeld gibt es aus der Bevölkerung einen Vorschlag zum Ausbau zu einem straßenfernen Radweg. [Juli 2016]

Route: (in Diskussion: Roitzsch – Bitterfeld).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
17.07.2016 -
ST 2.07 Halle (Saale): Hafenbahn / "Grüne Trasse"
Mit der direkten Anbindung vom Hauptbahnhof steht die über Jahre gewachsene Hafenbahntrasse in Halle jetzt kurz vor der Vollendung. Auf dem Großteil der Strecke wurden die Schienen im Weg sichtbar erhalten, wodurch insb. die Lage der vielen Weichen deutlich wird. Im Bereich des Parks auf dem ehemaligen Thüringer Bahnhof ist dies allerdings problematisch, da dies bei den wassergebundenen Wegen zu einer erhöhten Sturzgefahr führt..
Streckenlänge (einfach): ca. 6,6 km (davon ca. 4,8 km auf der ehem. Bahntrasse) und weitere 0,6 km abseits der beschriebenen Route
Oberfläche:

asph. und Verbundpflaster

Status / Beschilderung: bis auf einen kurzen Abschnitt im Bereich der Hafenbahnbrücke, der Teil des Saale-Radwegs und als kombinierter Fuß-/Radweg ausgewiesen ist, keine Beschilderung nach StVO und keine Wegweisung (Schade: Die Route wäre eine gute Verbindung zwischen Saale und Hauptbahnhof.)
Eisenbahnstrecke: Hafenbahn Halle (Thüringer Bahnhof – Sophienhafen): 5,8 km (1435 mm); anschließende Strecken: 6800 (Halle-Hettstedter Eisenbahn) / Halle Klaustor – Halle-Nietleben – Gerbstedt – Hettstedt; 45 km (1435 mm); Industriebahn an der Turmstraße in Halle: 1,2 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 9. Januar 1895 (Halle Thüringer Gbf – Sophienhafen, nur Gv; die Strecke wurde 1897 von der Halle-Hettstedter Eisenbahn übernommen), 30. Mai 1896 (Pv Halle-Klaustor – Hettstedt)
Stilllegung der Bahnstrecke: 11. März 1968 (Pv Halle – Heiligenthal), 28. September 1968 (Gv Halle-Klaustor – Halle-Nietleben), 8. Juli 1991 (Gv Hafenbahn), 23. Mai 1998 (Pv Heiligenthal – Gerbstedt), Oktober 2002 (Pv Gerbstedt – Hettstedt)
Eröffnung des Radwegs:
  • 1999: Thüringer Bhf.
  • 2004-2006: 1. Abschnitt "Merseburger Str. - Liebenauer Str."
  • 2007-2008: 2a. Abschnitt "Thüringer Bhf. - Merseburger Str."
  • 2007-2008: 2b. Abschnitt "Liebenauer Str. - Beesener Str."
  • 2009: 3. Abschnitt "Beesener Str. - Max-Lademann-Str."
  • 2009: 4. Abschnitt "Max-Lademann-Str. - Warneckstr."
  • 2009: 5. Abschnitt "Holzplatz - Mansfelder Str."
  • 25. Juni 2015: 6. Abschnitt "Anbindung Stadthafen/Elisabeth-Saale" (weitgehend nicht mehr auf der Trasse)
  • 7. Dezember 2015: Ernst-Kamieth-Straße (Hbf) – Thüringer Bhf.
Planungen:

Der Freunde der Halle-Hettstedter-Eisenbahn e.V. hat sich eine Reaktivierung der Halle-Hettstedter Eisenbahn zwischen Halle-Nietleben und Hettstedt als Museumsbahn und die Einrichtung eines Eisenbahnmuseums in Lieskau zum Ziel gesetzt. In der Bevölkerung besteht allerdings auch der Wunsch nach einem Radweg zwischen Dölau und Nietleben. [Mai 2016]

Messtischblatt: 4537*
Route: Halle: ehem. Thüringer Bahnhof – Hafenbahnbrücke (Karl-Meseberg-Brücke).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Hafenbahn Halle
Wikipedia: Halle-Hettstedter Eisenbahn-Gesellschaft
Freunde der Halle-Hettstedter Eisenbahn e.V.
17.07.2016 -
ST 2.07a Zappendorf – Benkendorf
Zwischen Zappendorf und Benkendorf ist ein Stück der früheren Bahn von Teutschenthal zur Saale befahrbar, das die stillgelegte Halle-Hettstedter-Eisenbahn unterquert.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,2 km
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 6840 / Teutschenthal – Salzmünde; 9 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 22. Oktober 1888
Stilllegung der Bahnstrecke: 1962 (Bennstedt – Salzmünde)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4436
Route: .
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Teutschenthal–Salzmünde
11.10.2015 -
TH27 Finnebahn-Radweg: Kölleda – östl. Schafau
  Siehe Bahntrassenradeln – Thüringen.
ST 2.07b Delitz am Berge
Zwischen Bad Lauchstädt und Delitz am Berge kann die alte Bahntrasse als Alternative zum Goetheradweg gefahren werden.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,7 km (davon ca. 2 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

Feldweg

Status / Beschilderung: Z. 260; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 6536 (nach Neutrassierung) / Bad Lauchstädt – Benkendorf – Angersdorf; 20 km (1435 mm)
Stilllegung der Bahnstrecke: bis in die 1950er Jahre als Rübenbahn mit Personenverkehr
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 4537, 4637
Route: südwestlich Delitz am Berge.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Merseburg–Halle-Nietleben
11.10.2015 -
ST 2.07c Merseburg
Am westlichen Stadtrand von Merseburg wurde ein Stück des Flugplatz-Gleisanschlusses zu einem Weg hergerichtet, der am Luftfahrt- und Technikmuseumspark endet.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,2 km (davon ca. 1,2 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: keine Wegweisung
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4637*
Route: Merseburg, Nähe Luftfahrtmuseum.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
11.10.2015 -
ST 2.08 Braunsbedra – Roßbach
Der kurze, schön gelegene Bahntrassenweg vom Großkaynaer See nach Roßbach gibt einen Vorgeschmack auf eine potentielle Route von Weißenfels ins Seengebiet des renaturierten Braunkohletagebaus.
Streckenlänge (einfach): ca. 4,5 km (davon ca. 3,2 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: flache Kuppe von Großkayna (110 m) bis auf 140 m nach Roßbach (120 m)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: ohne StVO-Beschilderung; bei Roßbach Z. 250 ohne Freigabe; lokale Wegweisung
Eisenbahnstrecke: Mitteldeutsche Braunkohle AG / Braunsbedra – Roßbach; ? km (1435 mm)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 4637, 4737*
Route: Braunsbedra – Roßbach.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
11.10.2015 -
SN 1.01 Elster-Saale-Radweg: Leipzig-Grünau – Rippach
  Siehe Bahntrassenradeln – Sachsen.
ST 2.09 Weißenfels – Tagewerben (in Diskussion: – Roßbach)
Seit Herbst 2012 ist die alte Grubenbahn von Weißenfels bis Tagewerben per Rad zu befahren. Diskussionen zu einem durchgängigen Radweg, der zusammen mit ST 2.08 eine Verbindung über Roßbach zum Geiseltalsee schaffen würde, flackern immer wieder auf.
Streckenlänge (einfach): ca. 4,1 km (davon ca. 3,4 km auf der ehem. Bahntrasse); weitere 4,1 km geplant
Höhenprofil: l. St. von Weißenfels (120 m ü. NN) nach Tagwerben (160 m)
Oberfläche:

wg. / Schotter; in Weißenfels: asph.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg, keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: Mitteldeutsche Braunkohle AG / Weißenfels – Roßbach; 9 km (1435 mm)
Eröffnung des Radwegs:
  • 25. September 2012 (Heuweg in Weißenfels bis Anschluss an den älteren Weg in Tagewerben: Bau zwischen Heuweg und der Umgehungsstraße im Herbst 2011; Lückenschluss nach Tagewerben: 2012)
Planungen:

Die geplante Verlängerung des Wegs von Tagewerben in Richtung Roßbach wurde im September 2015 in den Landschaftsplan der Stadt Weißenfels aufgenommen [September 2015]

Messtischblatt: 4737
Route: Weißenfels – Tagewerben.
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11.10.2015 -
ST 2.10 Zuckerbahn-Radweg: Zeitz – Camburg
Mit dem Radweg Zeitz – Camburg entsteht gerade eine attraktive Querverbindung zwischen Elster und Saale, für die sogar Wegstücke im Verlauf der schon verlorenen Trasse wiederhergestellt wurden. Mit einer Breite von nur 2 m ist sie allerdings nicht auf einen größeren Ansturm ausgelegt.
Streckenlänge (einfach): ca. 26,2 km (davon ca. 22,9 km auf der ehem. Bahntrasse); weitere 10,4 km geplant
Höhenprofil: l. St. von Grana (160 m ü. NN) nach Weickelsdorf (290 m), dann l. Gef. bis zur Wethau bei Utenbach (160 m) und l. St. zum derzeitigen Ausbauende (210 m)
Oberfläche:

asph., Bereite: 2 m

Status / Beschilderung: Bahntrasse: Z. 260; zwischen Grana und Schkölen wurde die Wegweisung im Oktober 2015 aufgestellt, im Sommer 2016 folgte die Anbindung in Zeitz zum Elsterradweg. Der Abschnitt von Kretzschau nach Osterfeld ist Teil der rund 200 km langen "Saale-Unstrut-Elster-Radacht".
Eisenbahnstrecke: 6813 / Zeitz – Camburg; 37 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. April 1897 (Zeitz – Kretzschau), 1. Mai 1897 (Kretzschau – Camburg)
Stilllegung der Bahnstrecke: Camburg – Molau: nach 1945 als Reparationsleistung abgebaut; 30. Mai 1999 (Pv Zeitz – Osterfeld); 30. November 2000 (Stilllegung Zeitz – Osterfeld)
Eröffnung des Radwegs:
  • 6. Juli 2012 (1,6 km bei Weickelsdorf)
  • 21. September 2012 (Grana – Weickelsdorf)
  • Dezember 2014 (Zeitz – Grana)
  • 12. Mai 2015 (Eselshohe; abseits der Trasse)
  • Frühjahr 2016 (Molau – Sieglitz)
Radwegebau:

Um das Projekt voranzutreiben hat sich ein Förderverein "Radweg auf der Bahntrasse Zeitz-Osterfeld-Camburg" gegründet. Der Ausbau des 21 km langen Abschnitts von Grana bis Utenbach sollte 2011 mit dem Teilstück Osterfeld – Weickelsdorf beginnen, nachdem im Dezember 2010 der Förderbescheid über 1,2 Mio. Euro EU-Mittel eingegangen war. Aufgrund eines veränderten Förderszenarios (die Trasse wird auch für eine Abwasserleitung genutzt) wurde ein 1,6 km langer Abschnitt zwischen der Gemarkungsgrenze Weickelsdorf und der Kläranlage in Höhe der Autobahnauffahrt vorgezogen und Anfang Juli 2012 eröffnet. Am 21. September 2012 folgte die Einweihung des Abschnitts von Grana bei Zeitz bis Weickelsdorf. Im weiteren Verlauf wurde der Weg abschnittsweise bis Osterfeld (3,3 km; bis ca. Dezember 2012), dann nach Cauerwitz / Utenbach (bis März 2014) und über Seidewitz bis an die Straße nach Schkölen (3 km; Juli bis Oktober 2014) verlängert.

Im Bereich Zeitz/Grana wurden zwischen Oktober und Dezember 2014 die fehlenden rund 700 m von der Naumburger Straße zum bisherigen Beginn des Bahntrassenwegs gebaut, sodass ein Stück des straßenbegleitenden Radwegs und die Kopfsteinpflaster-Ortsdurchfahrt von Grana hinfällig geworden sind.

Ab Seidewitz wurde im Frühjahr 2015 der mehrfach die Landesgrenze überschreitende sog. Eselsweg anstelle der etwas weiter südlich verlaufenden Bahntrasse ausgebaut. Dieser Abschnitt konnte Anfang Mai 2015 freigegeben werden.

Planungen:

Ab der Eselshöhe soll zunächst die Kreisstraße in Richtung Graitschen und ab dem ehemaligen Bahnübergang wieder die Trasse genutzt werden (Zeitplan derzeit wieder offen; hier ist noch ein kurzes Stück im Besitz der Bahn und muss als Voraussetzung für eine Förderung erworben werden). Zwischen Molau und Sieglitz wurde der Weg seit Oktober 2015 ausgebaut und Anfang März 2016 freigegeben, zwischen Sieglitz und Crauschwitz soll der Ausbau 2017 erfolgen.

Ursprünglich sollte der Radweg von Crauschwitz mit einigen zusätzlichen Höhenmetern nördlich des Tümplingbachtals zur B 88 bei Schinditz geführt werden. Die rund 800 m auf Thüringer Seite wurden Ende September 2015 als asphaltierter Wirtschaftsweg freigegeben. Es sah so aus, als ob ab ca. Frühjahr 2017 ein größeres Stück des Bahndamms bis zur Landesgrenze ausgebaut werden könne, was sich aber so nicht bestätigte.

Bei Camburg soll schließlich längerfristig eine neue Brücke über die Saale entstehen und den Anschluss an den Saaleradweg herstellen. [März 2017]

Messtischblätter: 4936, 4937, 4938
Route: Zeitz – Grana – Kretzschau – Droyßig – Weickelsdorf – Osterfeld – Utenbach – Schkölen (im Bau / geplant: – Molau – Crauschwitz – Tümpling – Camburg).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Zeitz–Camburg
Externe Links (Radweg): www.radweg-zeitz-camburg.de
08.07.2017 -
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